Impfen vor EM
Freitag, 04. Mai 2012, 08:30 Uhr
Wer zur Fußball-EM im Juni in die Ukraine und Polen fährt, sollte vorab seinen Impfschutz überprüfen. Wichtig ist neben den in Deutschland üblichen Standardimpfungen besonders der Impfschutz gegen...
...Masern, Hepatitis A und FSME, wie das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen und das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz empfehlen. Hintergrund ist insbesondere ein aktueller Masernausbruch in der Ukraine mit Schwerpunkten in Kiew sowie den Bezirken Lemberg und Ivano-Frankiwsk, wo auch Spiele ausgetragen werden. Seit Anfang des Jahres sind dort etwa 5.500 Menschen an Masern erkrankt.
Masern sind hochansteckend und verlaufen bei Erwachsenen häufig schwer, können Komplikationen wie Lungen- und Gehirnhautentzündungen nach sich ziehen. Besonders große Menschenansammlungen wie bei Großsportveranstaltungen wie der Europameisterschaft erhöhen das Risiko einer Ansteckung.
Ebenfalls gefährlich kann der Hepatitis A-Virus werden, der über verunreinigtes Trinkwasser und Speisen übertragen wird. Wer vorhat, während der EM zu campen oder sich viel in der Natur aufzuhalten, sollte sich auch vorm FSME-Virus schützen, den Zecken übertragen. Denn Polen und die Ukraine gehören zum FSME-Risikogebiet. Die FSME-Viren können eine Form der Hirnhautentzündung auslösen. Noch häufiger übertragen Zecken den Borreliose-Erreger, gegen den es jedoch keine Impfung gibt.
Deshalb ist ein wirkungsvoller Schutz vor Zecken wichtig, beispielsweise durch lange Kleidung und Insektenschutzmittel. Wer Fragen zu seinem Impfschutz hat, kann sich an das Gesundheitsamt des Landkreises, Telefon 03631/911-170, oder seinen Hausarzt wenden.
Autor: nnz...Masern, Hepatitis A und FSME, wie das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen und das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz empfehlen. Hintergrund ist insbesondere ein aktueller Masernausbruch in der Ukraine mit Schwerpunkten in Kiew sowie den Bezirken Lemberg und Ivano-Frankiwsk, wo auch Spiele ausgetragen werden. Seit Anfang des Jahres sind dort etwa 5.500 Menschen an Masern erkrankt.
Masern sind hochansteckend und verlaufen bei Erwachsenen häufig schwer, können Komplikationen wie Lungen- und Gehirnhautentzündungen nach sich ziehen. Besonders große Menschenansammlungen wie bei Großsportveranstaltungen wie der Europameisterschaft erhöhen das Risiko einer Ansteckung.
Ebenfalls gefährlich kann der Hepatitis A-Virus werden, der über verunreinigtes Trinkwasser und Speisen übertragen wird. Wer vorhat, während der EM zu campen oder sich viel in der Natur aufzuhalten, sollte sich auch vorm FSME-Virus schützen, den Zecken übertragen. Denn Polen und die Ukraine gehören zum FSME-Risikogebiet. Die FSME-Viren können eine Form der Hirnhautentzündung auslösen. Noch häufiger übertragen Zecken den Borreliose-Erreger, gegen den es jedoch keine Impfung gibt.
Deshalb ist ein wirkungsvoller Schutz vor Zecken wichtig, beispielsweise durch lange Kleidung und Insektenschutzmittel. Wer Fragen zu seinem Impfschutz hat, kann sich an das Gesundheitsamt des Landkreises, Telefon 03631/911-170, oder seinen Hausarzt wenden.
