Leichte Entspannung, aber trotzdem...
Donnerstag, 06. November 2003, 11:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Arbeitsamt hat heute die Daten für den Monat Oktober herausgegeben. Da ist zwar von einer weiteren Entspannung auf dem Arbeitsmarkt die Rede, doch mittelfristiger Optimismus will trotzdem nicht aufkommen.
Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.313 Frauen und Männer arbeitslos, 310 weniger als im September. In keinem anderen Landkreis ist der Rückgang so hoch ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 320 Arbeitslose mehr in dieser Region, innerhalb der Dienststellen ist das aber der niedrigste Abstand zum Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller abhängig zivilen Erwerbspersonen ging um 0,7 Prozentpunkte auf 20,4 Prozent zurück, Ende Oktober des Vorjahres lag diese Quote jedoch bei 18,0 Prozent.
Aus dem Landkreis meldeten sich im Berichtsmonat 1.120 Frauen und Männer arbeitslos, so viele wie im Vormonat. Gleichzeitig beendeten 1.427 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 211 oder 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In eine Erwerbstätigkeit gingen 628 Arbeitnehmer, leicht mehr als im September. Eine Ausbildung begannen weitere 150 Arbeitsuchende. Von den Arbeitslosen waren 44,5 Prozent länger als zwölf Monate arbeitslos. Innerhalb der Dienststellen liegt hier der höchste Anteil an Langzeitarbeitslosen vor. Allein diese Feststellung lässt erahnen, wie sich die Reformen der Bundesregierung im kommenden Jahr auf die soziale Situation im Landkreis Nordhausen auswirken werden.

In Beschäftigungen förderte das Arbeitsamt 1.595 Personen, 364 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Beschäftigten im zweiten Arbeitsmarkt ist um 594 im Vergleich zum Vorjahr auf 634 zurück gegangen, gegenüber dem Vormonat ist sie aber auf der gleichen Höhe verblieben.
Die Quoten beziehen sich auf alle abhängig zivilen Erwerbspersonen.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.313 Frauen und Männer arbeitslos, 310 weniger als im September. In keinem anderen Landkreis ist der Rückgang so hoch ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 320 Arbeitslose mehr in dieser Region, innerhalb der Dienststellen ist das aber der niedrigste Abstand zum Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller abhängig zivilen Erwerbspersonen ging um 0,7 Prozentpunkte auf 20,4 Prozent zurück, Ende Oktober des Vorjahres lag diese Quote jedoch bei 18,0 Prozent.
Aus dem Landkreis meldeten sich im Berichtsmonat 1.120 Frauen und Männer arbeitslos, so viele wie im Vormonat. Gleichzeitig beendeten 1.427 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 211 oder 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In eine Erwerbstätigkeit gingen 628 Arbeitnehmer, leicht mehr als im September. Eine Ausbildung begannen weitere 150 Arbeitsuchende. Von den Arbeitslosen waren 44,5 Prozent länger als zwölf Monate arbeitslos. Innerhalb der Dienststellen liegt hier der höchste Anteil an Langzeitarbeitslosen vor. Allein diese Feststellung lässt erahnen, wie sich die Reformen der Bundesregierung im kommenden Jahr auf die soziale Situation im Landkreis Nordhausen auswirken werden.

In Beschäftigungen förderte das Arbeitsamt 1.595 Personen, 364 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Beschäftigten im zweiten Arbeitsmarkt ist um 594 im Vergleich zum Vorjahr auf 634 zurück gegangen, gegenüber dem Vormonat ist sie aber auf der gleichen Höhe verblieben.
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Die Quoten beziehen sich auf alle abhängig zivilen Erwerbspersonen.
