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Goldende-Aue-Tpur

Freitag, 27. April 2012, 15:46 Uhr
CDU-Landratskandidat Egon Primas startete am Mittwoch zu einer Tour in die Goldenen Aue. Als erstes machte er Station im Europadorf Auleben. Dort wurde von Vertretern des Gemeindekirchenrates und Bürgermeister Maik Schröter empfangen...


Gemeinsam machte man sich auf den Weg zur
St. Petri-Pauli Kirche. Die Kirche ist auf einer Anhöhe am Rande Aulebens gelegen. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf die wunderschöne Landschaft der Goldenen Aue und den nahegelegenen Stausee.
Der Vorsitzende des Evangelischen Kirchspiels Auleben Harald Volkmann informierte über den Fortgang der Bauarbeiten an der St. Petri-Pauli Kirche. Im letzten Jahr wurde der Turm saniert. Dir Kirchratsmitglieder bedankten sich bei Egon Primas für seine Unterstützung in den letzten Jahren. Mit Hilfe der Fördermittel des Freistaates Thüringen war eine Reihe von Sanierungsarbeiten erst möglich geworden.

„Die Kirche ist Aushängeschild und gesellschaftlicher Mittelpunkt eines Ortes“, betonte Egon Primas. Seit der Wiedervereinigung hat sich das Gesicht der Kirchen im Landkreis Nordhausen positiv verändert. „Der DDR-Staat hatte kein Interesse an Kirchengebäuden und kirchlichem Engagement. Daher befanden sich viele Bauten in einem desolaten, ruinösen Zustand. Ich danke den Verantwortlichen vor Ort, durch deren engagierten Einsatz sich seit dem viel getan hat“, unterstrich Egon Primas.

Weiter ging es nach Hamma. Dort traf sich Egon Primas mit Vertretern des örtlichen Kirchenrates sowie mit dem Ortsteilbürgermeister Wolfgang Heim und Ortschaftsräten. Frau Pfitzmann vom Kirchenrat Hamma berichtete Egon Primas über die Sorgen und Nöte der St. Trinitatis Kirche. Größtes Problem ist die Sanierung des Glockenstuhls. Bei einem Aufstieg zum Glockenstuhl überzeugte sich Egon Primas von dessen Zustand. Die drei Glocken werden noch von Hand geläutet. Beim Läuten entstehen erhebliche Schwingungen, die den gesamten Glockenstuhl zum Wanken bringen.

Die Kirchengemeinde möchte das Geläut elektrifizieren, um den Kirchendienern, was hauptsächlich Frauen sind, die mühsame Arbeit zu erleichtern. Zuvor sind aber dringende Arbeiten zur Stabilisierung des Glockenstuhls nötig. Es wurden schon viele Spenden gesammelt, aber das Geld reicht nicht aus. „Ich zeige Respekt vor dem hohen Spendenaufkommen in Hamma. Die Kirche liegt den Einwohnern sehr am Herzen“, sagte Primas.
Der Ortschaftsrat lud Egon Primas in die Alte Schule ein, die zu einem hübschen Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet wurde. Traurig war man über die Schließung der Kindertagesstätte im Jahr 2007. Dieser Schritt war jedoch aufgrund der geringen Geburtenzahl notwendig geworden. In der Zwischenzeit wurde dort eine kleine Bibliothek eingerichtet. Weiter wird das Haus auch für Ferienangebote durch die örtlichen Kinder und Jugendlichen genutzt.

„Ich bin überrascht von der Kreativität des Ortschaftsrates und der Bürger von Hamma. Es ist erstaunlich, was so ein kleiner Ort alles auf die Beine stellt. Da kann sich manche Kommune eine Scheibe davon abschneiden“, bemerkte Egon Primas.

Weiter ging es zur Kaffemühle. Das herrliche Anwesen ist inmitten von Streuobstwiesen mit waldreicher Umgebung am Ortsrand gelegen. Das Architektenehepaar Gerbothe hat die ehemalige, stark baufällige aus dem Jahr 1750 stammende Wassermühle im Jahr 2007 denkmalsgerecht saniert. Heute lädt ein Ausflugs-Cafè mit Pension zum Verweilen ein. Das Nebengelass wird als eigener Wohn- und Geschäftsraum genutzt. „Sie können stolz sein, was hier geschaffen wurde“, lobte Primas abschließend.
Autor: nnz

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