Drunter oder drüber?
Mittwoch, 05. November 2003, 15:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einigen Monaten berichtete die nnz über Möglichkeiten, das Schrankenübel in der Freiherr-vom-Stein-Straße zu umgehen. Jetzt sind die Planungen schon ein wenig konkreter geworden, eine Studie wurde erstellt.
Die Studie kommt erst einmal zu dem Ergebnis, dass eine Überquerung oder Unterführung der Gleisanlagen auch in den kommenden Jahren unbedingt als erforderlich erweise. Die Verkehrsdichte auf dieser Straße werde zunehmen, da sie als westlicher Zubringer zur Autobahnanschlussstelle bei Werther fungiere. Die Vorzugsvariante soll nach Informationen der nnz eine Unterführung sein.
Klingt auf den ersten Blick richtig toll, wenn da die Kosten nicht wären. Das Nordthüringer Straßenbauamt hat schon mal abgelehnt und wird sich nicht an der Finanzierung beteiligen. Die Gründe liegen aus Leinefelder Sicht auf der Hand. Die jetzige Bundesstraße 80 soll im Stadtgebiet von Nordhausen abgestuft werden, möglichst auf eine Ortsstraße. Ein entsprechender Antrag werde demnächst im Staatsanzeiger veröffentlicht. Und dann plant Leinfelde die westliche Umfahrung der Rolandstadt, beginnend von der B80 am Ortseingang, weiter über die so genannte Querspange und dann bis zur B 4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen.
Doch zurück zur Unterführung. Dafür soll in der Studie auch ein Finanzierungsmodell enthalten sein. Es sieht eine Drittelfinanzierung zwischen der Stadt Nordhausen, der Deutschen Bahn AG und dem Bund vor. Die Kommune wiederum könne sich ihren Anteil wieder teilweise durch Fördermittel finanzieren lassen. Über die Höhe der Gesamtkosten soll sich laut Stadtverwaltung auf rund sieben Millionen Euro belaufen.
Autor: nnzDie Studie kommt erst einmal zu dem Ergebnis, dass eine Überquerung oder Unterführung der Gleisanlagen auch in den kommenden Jahren unbedingt als erforderlich erweise. Die Verkehrsdichte auf dieser Straße werde zunehmen, da sie als westlicher Zubringer zur Autobahnanschlussstelle bei Werther fungiere. Die Vorzugsvariante soll nach Informationen der nnz eine Unterführung sein.
Klingt auf den ersten Blick richtig toll, wenn da die Kosten nicht wären. Das Nordthüringer Straßenbauamt hat schon mal abgelehnt und wird sich nicht an der Finanzierung beteiligen. Die Gründe liegen aus Leinefelder Sicht auf der Hand. Die jetzige Bundesstraße 80 soll im Stadtgebiet von Nordhausen abgestuft werden, möglichst auf eine Ortsstraße. Ein entsprechender Antrag werde demnächst im Staatsanzeiger veröffentlicht. Und dann plant Leinfelde die westliche Umfahrung der Rolandstadt, beginnend von der B80 am Ortseingang, weiter über die so genannte Querspange und dann bis zur B 4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen.
Doch zurück zur Unterführung. Dafür soll in der Studie auch ein Finanzierungsmodell enthalten sein. Es sieht eine Drittelfinanzierung zwischen der Stadt Nordhausen, der Deutschen Bahn AG und dem Bund vor. Die Kommune wiederum könne sich ihren Anteil wieder teilweise durch Fördermittel finanzieren lassen. Über die Höhe der Gesamtkosten soll sich laut Stadtverwaltung auf rund sieben Millionen Euro belaufen.
