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Endspurt-Hilfe

Donnerstag, 26. April 2012, 13:10 Uhr
Jetzt zählt wirklich jede Stimme, mit dieser Aussage wollen die SPD und vor allem Matthias Jendricke die Zeit bis zum 6. Mai bestimmen. Der Kandidat setzt im Gespräch mit der nnz noch einmal Akzente und Prioritäten...


Aus den Gesprächen, die Jendricke auch am heutigen Morgen im "Straßenwahlkampf" führte, nimmt er mit, dass immer wieder der Kontakt mit den Bürgern gesucht werden müsse und dass es noch Unentschlossene unter den Wählern gebe. Man müsse wählen gehen, um danach auch ein ordentliches Ergebnis erzielen zu können. Seitens der Landes-SPD werde es in den nächsten Tagen weitere Unterstützung geben. Heute Heike Taubert, morgen Matthias Machnig, der Gespräche mit dem Präsidium des Kreissportbundes führen will. Hier geht es um die Umsetzung der Arbeitsmarktförderprogramm des Landes Thüringen. Die Liste der ministeriellen Unterstützung geht indes weiter.

Am Samstag ist SPD-Landeschef Christoph Matschie in Nordhausen. Zuerst im Park Hohenrode, wo der Förderverein um Unterstützung für die weitere Gestaltung der Villa werben wird. Danach gehen Jendricke und Matschie zum Bahnhof, um das HSB-Fest zu besuchen. Weitere Wahlhelfer sind in der kommenden Woche Uwe Höhn, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, und Andreas Bausewein sowie der Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider.

Natürlich seien die Sozialdemokraten in bester Laune und Zuversicht, aber: Letztlich müssen die Wähler entscheiden, ob sie in der Region Schwarz oder Rot wollen. Er, Jendricke, wird als Landrat Birgit Keller wählen. Egon Primas stehe einfach nicht für die Stadt Nordhausen. Ansonsten wird es keine persönlichen „Angriffe“ auf die Mitbewerber der CDU geben. Jedoch werde der christdemokratische Slogan „Für eine starke Stadt Nordhausen“ dem Handeln von Zeh und Primas in der Vergangenheit des politischen Handelns der CDU nicht gerecht. Es sei die CDU, die für Planungen an der B 247 und die Nichtplanungen an der B4 verantwortlich ist und es sei die CDU in Thüringen gewesen, die das Theater in Nordhausen abwickeln wollte. "Am Besten, Dr. Klaus Zeh mache sich endlich mal im Landtag für Nordhausen stark" und er, Matthias Jendricke, werde Oberbürgermeister. Und außerdem habe Zeh keinen Sitz im Nordhäuser Kreistag und habe damit keine Gestaltungsmöglichkeit in diesem Gremium.

Apropos Gestaltungsmöglichkeiten: „Ich will nichts versprechen, um in das Amt zu kommen. Hier will ich realistisch bleiben und sage, dass auch die Ortsteile weiter entwickelt werden, gleiches gelte übrigens auch für die Kernstadt. Versprochen hat er jedoch bereits die Erweiterung des Straßenbahnnetzes.

Auch halte er seine Aussage aufrecht, dass in der künftigen Führungsspitze des Nordhäuser Rathauses die drei großen Parteien (SPD, CDU und LINKE) vertreten sein müssen. Jedoch seien Namen und eine Rang- sowie Reihenfolge jetzt völlig fehl am Platze. Allerdings sei die notwendige Qualifikation eine zwingende Voraussetzung für eine Wahl durch den Stadtrat.
Autor: nnz

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