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Und es wehen viele Fahnen...

Montag, 03. November 2003, 15:35 Uhr
Protest: Foto: Stadtverwaltung Nordhausen (nnz). In vielen Thüringer Kommunen hängen sie schon. Fahnen, die auf die schwierige finanzielle Situation in den Gemeinden und Städten aufmerksam machen. Wie aber sieht es in Nordhausen mit der „Demo-Beflaggung“ aus?


Die ist klein und zierlich geraten, doch sie soll mit ihrer Dimension nicht die Größe des Loches im Stadtsäckel darstellen. Wenn Sie den Text auf dem Bild nicht erkennen, dann können wir nachhelfen: „Städte in Not – Reformen statt Kahlschlag“ steht auf den Fahnen, die seit heute auch am Nordhäuser Rathaus wehen. Die Stadt beteiligt sich damit an einer Aktionswoche des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Mit der Initiative soll vor den möglichen negativen Folgen gewarnt werden, die sich für die Bewohner der Städte und Gemeinden aus dem Scheitern der Gemeindefinanzreform ergeben könnten. Erst in der vergangenen Woche hatte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in der nnz auf die Folgen aufmerksam gemacht. Für Nordhausen, aber auch für alle anderen Städte und Gemeinden im Landkreis Nordhausen kommt erschwerend hinzu, dass im kommenden Jahr mehr Kreisumlage gezahlt werden muß. Für Nordhausen eine Million Euro mehr.
Autor: nnz

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