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Kein Fun beim Funk

Freitag, 31. Oktober 2003, 16:35 Uhr
Nordhausen (nnz). In Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest geht es in einem aktuellen Schnelltest um die Ohren. Vielmehr das, was man sich ab und zu mal draufsetzt...


Ein Kopfhörer ist zum Hören da und sollte deshalb auch gut klingen. Doch der Tchibo-Kopfhörer, den die Stiftung Warentest in dieser Woche im Schnelltest prüfte, ist arm im Klang und reich an tiefen Bässen. Das Hörergebnis ist damit nicht unangenehm, aber es entsteht ein mulmiger, dumpfer Klangeindruck. Durch die Dumpfheit stört auch das Rauschen weniger. Da ist es aber trotzdem noch. Gerade beim Hören von klassischer Musik ist das sehr unangenehm.

Wie bei vielen Funkkopfhörern ist auch bei dem Tchibo-Kopfhörer für 39,90 Euro der Funk das Problem. Häufig verliert die Basistation den Kontakt zum Empfänger. Ist das Eingangssignal zu schwach, schaltet sich der Sender automatisch ab. Auch Schnurlostelefone oder Handys bringen das Gerät häufiger zum Zappeln und Rauschen. Wie auch andere kabellose Kopfhörer funkt Tchibos Angebot circa zehn Meter weit, bevor die ersten Aussetzer, Rauschfahnen und Pegelschwankungen das Hörerlebnis stören. Die vom Hersteller angegebenen hundert Meter auf freier Wiese können nicht ganz ernst genommen werden.

Fazit: Zum Fernsehen und Radiohören ist der Tchibo-Kopfhörer bedingt geeignet, nicht aber für Freunde guter Musik. Er ist zwar etwas preisgünstiger als herkömmliche Modelle, in der Qualität aber nur durchschnittlich.
Autor: nnz

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