Lieschen Müller's Kandidaten-Check (5)
Donnerstag, 19. April 2012, 06:44 Uhr
Wenn ich mir so das Wahldilemma ansehe und dann nach dem Prinzip verfahren will, das kleinere Übel sollte ich wählen, habe ich fünf Probleme. Jede für sich ist immer mit einem für und einem wider behaftet. Jetzt haben wir noch eine Kandidatin zur Auswahl. Hannelore Haase...
Sie hat studiert, sie ist Diplomökonom und Betriebswirt. Sie kann kochen, sie hat es gelernt, also nicht nur als Hausfrau, nein sondern richtig als Beruf. Sie ist als Konkurrentin bei der letzten Bürgermeisterwahl, Sie erinnern sich - Jendricke oder Sie - ziemlich geschmacklos ausgebotet worden von den Freunden ihres Mitbewerbers. Damals hat man den Ausschreibungstext absolut nur auf eine Person zugeschnitten. In dieses Raster passten sie nicht und kein anderer nicht, außer der jetzige BM rein.
Sie gehört zu den Linken und ist sehr sozial eingestellt. Als Chefin vom Liftverein praktiziert Sie mit viel Herz soziale Hilfe.
Sie stammt übrigens wie Herr Dr. Zeh aus Leipzig, ist aber wie er, ein Nordhäuser(in) geworden. Politisch ist Sie noch nicht besonders aufgefallen, aber das soll sich ja mit ihrer Wahl ändern. Sie verspricht ebenfalls das füllen des Industriegebietes. Als besonderes Bonbon hat sie noch ein besonderes Wahlversprechen zu bieten, die Abschaffung der Kindergartengebühren. Auch Frau Rinke hatte vor ihrer ersten Wahl so ein Bonbon. Sie hatte für jedes neugeborene Kind 1000 Euro versprochen und nach ihrer Wahl wurde das schlicht vergessen, angeblich weil der Gesetzgeber das verbietet.
Auf ihren Plakaten wirkt sie liebenswert und freundlich. Sie ist auch korrekt bekleidet, selbst als Frau trägt sie Jackett. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Frohe Ostern hat sie, so glaube ich, nicht von einem Plakat runter gewünscht. Aber rote Ostereier hat sie verteilt. Ja Ihre Art, ihre Wirkung auf andere ist ähnlich, wie das der letzten Oberbürgermeisterin als die Anfing.
Eine Oberbürgermeisterin ist auch nicht das schlechteste Übel, hatten wir ja schon und ging ganz gut - oder?
Lieschen Müller
Autor: nnzSie hat studiert, sie ist Diplomökonom und Betriebswirt. Sie kann kochen, sie hat es gelernt, also nicht nur als Hausfrau, nein sondern richtig als Beruf. Sie ist als Konkurrentin bei der letzten Bürgermeisterwahl, Sie erinnern sich - Jendricke oder Sie - ziemlich geschmacklos ausgebotet worden von den Freunden ihres Mitbewerbers. Damals hat man den Ausschreibungstext absolut nur auf eine Person zugeschnitten. In dieses Raster passten sie nicht und kein anderer nicht, außer der jetzige BM rein.
Sie gehört zu den Linken und ist sehr sozial eingestellt. Als Chefin vom Liftverein praktiziert Sie mit viel Herz soziale Hilfe.
Sie stammt übrigens wie Herr Dr. Zeh aus Leipzig, ist aber wie er, ein Nordhäuser(in) geworden. Politisch ist Sie noch nicht besonders aufgefallen, aber das soll sich ja mit ihrer Wahl ändern. Sie verspricht ebenfalls das füllen des Industriegebietes. Als besonderes Bonbon hat sie noch ein besonderes Wahlversprechen zu bieten, die Abschaffung der Kindergartengebühren. Auch Frau Rinke hatte vor ihrer ersten Wahl so ein Bonbon. Sie hatte für jedes neugeborene Kind 1000 Euro versprochen und nach ihrer Wahl wurde das schlicht vergessen, angeblich weil der Gesetzgeber das verbietet.
Auf ihren Plakaten wirkt sie liebenswert und freundlich. Sie ist auch korrekt bekleidet, selbst als Frau trägt sie Jackett. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Frohe Ostern hat sie, so glaube ich, nicht von einem Plakat runter gewünscht. Aber rote Ostereier hat sie verteilt. Ja Ihre Art, ihre Wirkung auf andere ist ähnlich, wie das der letzten Oberbürgermeisterin als die Anfing.
Eine Oberbürgermeisterin ist auch nicht das schlechteste Übel, hatten wir ja schon und ging ganz gut - oder?
Lieschen Müller
