Lieschen Müller's Kandidaten-Check
Sonntag, 15. April 2012, 13:42 Uhr
Wenn sich Lieschen Müller so das Wahldilemma ansieht und dann nach dem Prinzip verfahren will, das kleinere Übel sollte ich wählen, habe ich fünf Probleme. Jede für sich ist immer mit einem für und einem wider behaftet. Los gehen die Überlegungen mit Christian Darr...
Er ist schon unanständig jung, ein unschlagbarer Vorteil gegenüber allen anderen Kandidaten. Den hat man noch nicht so sehr versaut in der Politik. Der ist neu und unkonventionell. Der kann den Job als Oberbürgermeister sehr locker angehen. Er hat studiert ist von Haus aus Techniker und solche Leute können sehr logisch denken. Er sagt von sich, er repräsentiert das Einundzwanzigste-Jahrhundert. Was er immer auch damit meine möge. Er ist ein absoluter Fan vom Internet und findet Zeitungen aus Papier altmodisch.
Er ist nicht arrogant, sehr freundlich und wirkt ausgesprochen aufgeschlossen. Werbung macht er mit grünen Texten. Es gibt eine Menge Sachen, die nach seiner Meinung grün sind, außer die Farbe hinter seinen Ohren. Als Politiker von den Grünen Bündnis 90, und das ist besonders bemerkenswert, ist er zwar gegen die Überbauung von landwirtschaftlichen Flächen, aber wenn so etwas schon mal geplant ist, wie das Industriegebiet, dann sollten wir es doch auch besiedeln.
Also ähnlich wie Stuttgart 21 –wenn es schon mal geplant ist, na dann bauen wir es eben. Das ist zumindest pragmatisch. So ein Grüner hätte den Vorteil, das manche Dinge mit Sicherheit ausgeschlossen wären, wie zum Beispiel der Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz. Auch ein Atomkraftwerk käme nicht mehr in Frage für das Industriegebiet – Quatsch- das wollen die anderen ja jetzt auch schon nicht mehr, da gibt es ja einen Schulterschluss.
Ein frohes Osterfest hat er uns vom Plakat aus auch nicht gewünscht und keine Eier verteilt. Seine Anzugsordnung ist bis auf die fehlende Krawatte eigentlich in Ordnung. Sein Lächeln auf dem Plakat signalisiert ich bin der freundliche. So, mehr fällt mir nicht ein.
Wieder so ein Kandidat den man, wenn es die andern nicht gäbe, wählen würde ?
Lieschen Müller
Autor: nnzEr ist schon unanständig jung, ein unschlagbarer Vorteil gegenüber allen anderen Kandidaten. Den hat man noch nicht so sehr versaut in der Politik. Der ist neu und unkonventionell. Der kann den Job als Oberbürgermeister sehr locker angehen. Er hat studiert ist von Haus aus Techniker und solche Leute können sehr logisch denken. Er sagt von sich, er repräsentiert das Einundzwanzigste-Jahrhundert. Was er immer auch damit meine möge. Er ist ein absoluter Fan vom Internet und findet Zeitungen aus Papier altmodisch.
Er ist nicht arrogant, sehr freundlich und wirkt ausgesprochen aufgeschlossen. Werbung macht er mit grünen Texten. Es gibt eine Menge Sachen, die nach seiner Meinung grün sind, außer die Farbe hinter seinen Ohren. Als Politiker von den Grünen Bündnis 90, und das ist besonders bemerkenswert, ist er zwar gegen die Überbauung von landwirtschaftlichen Flächen, aber wenn so etwas schon mal geplant ist, wie das Industriegebiet, dann sollten wir es doch auch besiedeln.
Also ähnlich wie Stuttgart 21 –wenn es schon mal geplant ist, na dann bauen wir es eben. Das ist zumindest pragmatisch. So ein Grüner hätte den Vorteil, das manche Dinge mit Sicherheit ausgeschlossen wären, wie zum Beispiel der Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz. Auch ein Atomkraftwerk käme nicht mehr in Frage für das Industriegebiet – Quatsch- das wollen die anderen ja jetzt auch schon nicht mehr, da gibt es ja einen Schulterschluss.
Ein frohes Osterfest hat er uns vom Plakat aus auch nicht gewünscht und keine Eier verteilt. Seine Anzugsordnung ist bis auf die fehlende Krawatte eigentlich in Ordnung. Sein Lächeln auf dem Plakat signalisiert ich bin der freundliche. So, mehr fällt mir nicht ein.
Wieder so ein Kandidat den man, wenn es die andern nicht gäbe, wählen würde ?
Lieschen Müller
