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Beyse: Wir brauchen diese Fläche

Donnerstag, 30. Oktober 2003, 14:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Es geht es um das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue. Wie notwendig das sei, das macht Dietrich Beyse (CDU) an der bevorstehenden Ansiedlung eines Unternehmens im IFA-Industriepark deutlich. Mehr Infos mit einem Klick in Ihrer nnz.


Der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) hat angesichts der anstehenden Ansiedlung eines produzierenden Betriebes im IFA-Industrieparkes (siehe nnz-Archiv) die Notwendigkeit der Entwicklung des Industriegebietes in der „Goldenen Aue“ unterstrichen. „Die Fakten sprechen für sich: Fragt ein Investor nach, muss praktisch sofort eine erschlossene Fläche bereit sein, für die Planungsrecht erreicht ist. Das beweist auch die erfolgreiche Ansiedung von „Feuer powertrain“ auf der Industriefläche an der Rothenburgstraße: Die Ansiedlungen klappte, weil das Wichtigste erledigt war.“ Es zeige sich, dass die Spekulation, in der „Goldenen Aue“ entstehe ein „leerer beleuchteter Acker“, unbegründet sei. „An den Fakten kommen auch die schärfsten Kritiker nicht vorbei“, meint Beyse.

Dass die Bereitstellung einer großen Industriefläche vernünftig, vorausschauend und wichtig sei, hätten auch Gespräche mit den Investoren gezeigt. „Es wurde uns ganz klar bestätigt: Mit der Entwicklung einer großen Industriefläche gehen wir einen richtigen und notwendigen Weg.“ Die verstärkte Nachfragen aus dem Automobil- und Automobilzuliefererbereich ließen weitere Forderungen nach großen Flächen erwarten.

Für die Industriefläche direkt neben der Autobahn werde in Kürze das Planverfahren abgeschlossen und das Genehmigungsverfahren eingeleitet. Jüngste intensive gemeinsame Gespräche des Planungsverbandes und der Stadt Nordhausen mit dem Landratsamt, der Landes-Entwicklungsgesellschaft und dem Regionalmanagement hätten das Verfahren beschleunigt, „weil weitreichende Abstimmungen erreicht worden sind.“ Es sei gut, dass die gesamte Wirtschaft, die Landesregierung, der Landkreis gemeinsam mit der Stadt den Planungsverband unterstützten, der sich in seiner Arbeit bestätigt sehe. „So können wir weiteren Investoren mitteilen, dass die Region um Nordhausen kurzfristig in der Lage sein wird, Industrieflächen bis 100 Hektar Größe bereit zu stellen.“
Autor: nnz

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