Ermittlungen abgeschlossen
Donnerstag, 05. April 2012, 11:42 Uhr
Die Nordhäuser Kripo hat ihre Ermittlungen zu den Ausschreitungen nach dem Rosenmontagsumzug in Sondershausen abgeschlossen. Zur Aufklärung der Straftaten war eigens eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ermittelte...
Nach dem Rosenmontagsumzug war es auf dem Sondershäuser Markt zunächst zu mehreren Körperverletzungen unter Veranstaltungsbesuchern gekommen. Zunächst rivalisierende Gruppen verbrüderten sich anschließend und gingen gemeinsam und gezielt gegen eingesetzte Polizeibeamte vor. Dabei wurden massiv Flaschen geworfen und es kam zu diversen Beleidigungen. Zwei Polizeibeamte waren verletzt worden.
Die Arbeitsgruppe der Kriminalpolizei konnte 27 Beschuldigte zum Straftatbestand des Landfriedensbruchs ermitteln. Die Beschuldigten sind 14 bis 32 Jahre alt und wohnen, bis auf einen, im Kyffhäuserkreis. Einer der Beschuldigten hat sich inzwischen per selbstverfasstem Brief bei den Einsatzkräften der Polizei für sein Verhalten entschuldigt.
Über den Landfriedensbruch hinaus wurden 17 Strafverfahren wegen Beleidigung, acht wegen vorsätzlicher Körperverletzung und drei wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Gegen weitere zehn Beschuldigte gibt es Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Die Ermittlungsakten werden in den kommenden Tagen an die Staatsanwaltschaft Mühlhausen übergeben.
Autor: nnzNach dem Rosenmontagsumzug war es auf dem Sondershäuser Markt zunächst zu mehreren Körperverletzungen unter Veranstaltungsbesuchern gekommen. Zunächst rivalisierende Gruppen verbrüderten sich anschließend und gingen gemeinsam und gezielt gegen eingesetzte Polizeibeamte vor. Dabei wurden massiv Flaschen geworfen und es kam zu diversen Beleidigungen. Zwei Polizeibeamte waren verletzt worden.
Die Arbeitsgruppe der Kriminalpolizei konnte 27 Beschuldigte zum Straftatbestand des Landfriedensbruchs ermitteln. Die Beschuldigten sind 14 bis 32 Jahre alt und wohnen, bis auf einen, im Kyffhäuserkreis. Einer der Beschuldigten hat sich inzwischen per selbstverfasstem Brief bei den Einsatzkräften der Polizei für sein Verhalten entschuldigt.
Über den Landfriedensbruch hinaus wurden 17 Strafverfahren wegen Beleidigung, acht wegen vorsätzlicher Körperverletzung und drei wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Gegen weitere zehn Beschuldigte gibt es Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Die Ermittlungsakten werden in den kommenden Tagen an die Staatsanwaltschaft Mühlhausen übergeben.
