Kein Aprilscherz
Mittwoch, 04. April 2012, 18:07 Uhr
Am vergangenen Sonntag musste die 1. Schach-Mannschaft des SC 51 Nordhausen in Weimar ran. Hier galt es gegen den Absteiger aus der Oberliga zu bestehen. Ersatzgeschwächt hofften sie auf ein halbwegs achtbares Ergebnis – aber das war eben der Aprilscherz...
Weimar trat in Stammformation an. Das bedeutete von vornherein keine Chance auf Sieg geschweige denn ein Remis. Unser Gegner war uns an Leistungsstärke an 7 Brettern deutlich überlegen. Einzig Brett 1 ging zu unseren Gunsten.
Ein Sieg konnte dort allerdings nicht eigefahren werden. Es wurde ein für beide Seiten ein gerechtes Remis erkämpft. Alle anderen Partien liefen anfangs recht gut. Aber dann machte sich die Überlegenheit der Gegner doch bemerkbar. Stück für Stück schlichen sich kleine Fehler bei uns ein, die geduldig ausgenutzt wurden. Konnte das kämpferische Remis von Ulli Reichardt am Brett 6 fast als Sieg gewertet werden, so kamen die Niederlagen am Brett 7 (Andreas Hüllenhagen) und 8 (Hartmut Viererbe) nicht überraschend.
Meine Partie am Brett 3 sollte sich im Nachhinein als die vielleicht einzige Partie herausstellen, die gewonnen werden konnte. Den richtigen Zug schon gerechnet traute ich mir die Verwicklungen nicht zu und ging eher auf Nummer sicher. Das Remisangebot meines Gegners habe ich dann nach reichlicher Überlegung angenommen. Das kommt nicht oft vor, dass ein stärkerer Gegner mir Remis anbietet.
Die Niederlagen von Markus Königsmann am Brett 4 kam etwas überraschend. Trotz Qualitätsgewinn und vielleicht einen Sieg ging die Partie verloren. Im Abwehrverhalten unterlief Markus ein Schnitzer, der die Partie kurzfristig einstellte. Am längsten dauerte die Partie von Andreas Kuntze am Brett 2. Er war sehr zuversichtlich zumindest das Remis zu halten. Leider übersah er im taktischen Gemetzel, das er am Ende eine Qualität einstellt. Alle Versuche die Partie trotzdem zu halten wurden dann vom erfahrenen Oberligaspieler zu nicht gemacht. So musste Nordhausen die höchste Niederlage in der laufenden Saison einstecken – 6,5:1,5! Bitter!
Robert Koksch
Autor: nnzWeimar trat in Stammformation an. Das bedeutete von vornherein keine Chance auf Sieg geschweige denn ein Remis. Unser Gegner war uns an Leistungsstärke an 7 Brettern deutlich überlegen. Einzig Brett 1 ging zu unseren Gunsten.
Ein Sieg konnte dort allerdings nicht eigefahren werden. Es wurde ein für beide Seiten ein gerechtes Remis erkämpft. Alle anderen Partien liefen anfangs recht gut. Aber dann machte sich die Überlegenheit der Gegner doch bemerkbar. Stück für Stück schlichen sich kleine Fehler bei uns ein, die geduldig ausgenutzt wurden. Konnte das kämpferische Remis von Ulli Reichardt am Brett 6 fast als Sieg gewertet werden, so kamen die Niederlagen am Brett 7 (Andreas Hüllenhagen) und 8 (Hartmut Viererbe) nicht überraschend.
Meine Partie am Brett 3 sollte sich im Nachhinein als die vielleicht einzige Partie herausstellen, die gewonnen werden konnte. Den richtigen Zug schon gerechnet traute ich mir die Verwicklungen nicht zu und ging eher auf Nummer sicher. Das Remisangebot meines Gegners habe ich dann nach reichlicher Überlegung angenommen. Das kommt nicht oft vor, dass ein stärkerer Gegner mir Remis anbietet.
Die Niederlagen von Markus Königsmann am Brett 4 kam etwas überraschend. Trotz Qualitätsgewinn und vielleicht einen Sieg ging die Partie verloren. Im Abwehrverhalten unterlief Markus ein Schnitzer, der die Partie kurzfristig einstellte. Am längsten dauerte die Partie von Andreas Kuntze am Brett 2. Er war sehr zuversichtlich zumindest das Remis zu halten. Leider übersah er im taktischen Gemetzel, das er am Ende eine Qualität einstellt. Alle Versuche die Partie trotzdem zu halten wurden dann vom erfahrenen Oberligaspieler zu nicht gemacht. So musste Nordhausen die höchste Niederlage in der laufenden Saison einstecken – 6,5:1,5! Bitter!
Bezirksklasse Nord
Umso besser machte es die 2. Mannschaft. Mit dem Rücken zur Wand gegen den drohenden Abstieg musste sie auch noch gegen den Spitzenreiter und Favoriten Breitenworbis II ran. Ich beschwor den Mannschaftsleiter der 2., dass auch bei kämpferischen Einsatz aller das Spiel nicht verloren werden muss. Und – unsere Freude in Weimar war riesig, als uns per SMS ein 4,5:3,5 Sieg der zweiten berichtet wurde. Gratulation an alle Spieler zu dieser hervorragenden Leistung. Damit ist der Abstieg gebannt.Robert Koksch
