Weiße Rosen statt Kränze
Montag, 02. April 2012, 13:25 Uhr
Morgen um 10 Uhr lädt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung der Stadt am 3. und 4. April vor 67 Jahren ein. Dieses Gedenken soll in diesem Jahr einen anderen Rahmen finden...
Um 9.30 Uhr laden die evangelischen und katholischen Christen zu einer gemeinsamen Andacht an die Opfer in ökumenischer Offenheit in die Blasii-Kirche ein. Die Veranstaltung findet an der Gedenkstele vor dem Nordhäuser Rathaus statt. In diesem Jahr soll neben den rund 8800 Nordhäuser Bomben-Opfern des Nazikriegs insbesondere der Widerstandsgruppe `Weiße Rose´ um Sophie und Hans Scholl und damit all jener gedacht werden, die sich dem Naziregime konsequent und frühzeitig entgegen stellten. Man könnte dafür ein Zeichen setzen, wenn man in diesem Jahr statt eines Kranzes eine weiße Rose zur Veranstaltung niederlegt als Symbol für die Widerstandsgruppe, sagte Frau Rinke.
Jener zu gedenken, die Widerstand gegen Unmenschlichkeit geleistete hätten, ist insbesondere jetzt wichtig, wo quasi jeden Tag erschreckende Details bekannt werden im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Gruppe. Jeder einzelne Besucher der Gedenkveranstaltung könnte mit seiner Rose ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig es ist, gegen Menschenverachtung, Gewalt, Rassismus und Nationalismus einzutreten, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzUm 9.30 Uhr laden die evangelischen und katholischen Christen zu einer gemeinsamen Andacht an die Opfer in ökumenischer Offenheit in die Blasii-Kirche ein. Die Veranstaltung findet an der Gedenkstele vor dem Nordhäuser Rathaus statt. In diesem Jahr soll neben den rund 8800 Nordhäuser Bomben-Opfern des Nazikriegs insbesondere der Widerstandsgruppe `Weiße Rose´ um Sophie und Hans Scholl und damit all jener gedacht werden, die sich dem Naziregime konsequent und frühzeitig entgegen stellten. Man könnte dafür ein Zeichen setzen, wenn man in diesem Jahr statt eines Kranzes eine weiße Rose zur Veranstaltung niederlegt als Symbol für die Widerstandsgruppe, sagte Frau Rinke.
Jener zu gedenken, die Widerstand gegen Unmenschlichkeit geleistete hätten, ist insbesondere jetzt wichtig, wo quasi jeden Tag erschreckende Details bekannt werden im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Gruppe. Jeder einzelne Besucher der Gedenkveranstaltung könnte mit seiner Rose ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig es ist, gegen Menschenverachtung, Gewalt, Rassismus und Nationalismus einzutreten, so die Oberbürgermeisterin.
