Kirschen mit Kyffhäuserblick
Montag, 27. Oktober 2003, 14:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Dort, wo noch in diesem Jahr eine Bauschuttdeponie die Landschaft zierte, dort sollen bereits im nächsten Jahr die ersten Kirschbäume blühen. Das ist nach Vorstellungen der Stadtverwaltung kein Traum, sondern seit heute Realität. Die nnz hat sich eine Metamorphose angesehen.
Die erste Kirschblüte mit Kyffhäuserblick kann man schon nächstes Jahr auf der ehemaligen Bauschuttdeponie in Nordhausen-Nord erleben, kündigt Steffen Meyer vom städtischen Amt für Umwelt und Gründordnung an. Die Deponie wird zur Zeit zu einer Naherholungsfläche umgestaltet. Heute wurden auf dem Gelände neben dem ALDI-Markt 57 hochstämmige Kirschbäume gepflanzt. Darunter sind sogenannte ‚Alte Sorten’, die nur noch relativ selten im Stadtgebiet anzutreffen sind, erklärte Meyer. Mit der Pflanzung wolle man an die Historie des Areals anknüpfen, auf dem sich früher Obstbaumwiesen befunden hätten.
Nach den Bäumen würden noch Hecken – Weißdorn, Liguster, Blut-Hasel und Feldahorn – gepflanzt und nach den Pflanzungen noch Sitz-Bänke aufgestellt. Zuvor habe man das Gelände von Unrat beräumt, mit Mutterboden neu modelliert, einen markanten Erdhügel angelegt, der um Findlige ergänzt worden sei. Zusätzlich wurde noch ein Fußweg angelegt, so Meyer.
Mit dem Anlegen der Naherholungsfläche werde nicht nur Nordhausen-Nord weiter aufgewertet – die Fläche diene gleichzeitig als sogenannter Ausgleichspool. Über den könnten Bauherren Flächen ablösen , die sie an anderer Stelle für ihre Vorhaben verbraucht hätten. Die Renaturierung der ehemaligen Bauschuttdeponie werde vom Arbeitsamt gefördert und durch die untere Naturschutzbehörde sowie das Staatliche Umweltamt in Sondershausen unterstützt.
Autor: nnz
Die erste Kirschblüte mit Kyffhäuserblick kann man schon nächstes Jahr auf der ehemaligen Bauschuttdeponie in Nordhausen-Nord erleben, kündigt Steffen Meyer vom städtischen Amt für Umwelt und Gründordnung an. Die Deponie wird zur Zeit zu einer Naherholungsfläche umgestaltet. Heute wurden auf dem Gelände neben dem ALDI-Markt 57 hochstämmige Kirschbäume gepflanzt. Darunter sind sogenannte ‚Alte Sorten’, die nur noch relativ selten im Stadtgebiet anzutreffen sind, erklärte Meyer. Mit der Pflanzung wolle man an die Historie des Areals anknüpfen, auf dem sich früher Obstbaumwiesen befunden hätten. Nach den Bäumen würden noch Hecken – Weißdorn, Liguster, Blut-Hasel und Feldahorn – gepflanzt und nach den Pflanzungen noch Sitz-Bänke aufgestellt. Zuvor habe man das Gelände von Unrat beräumt, mit Mutterboden neu modelliert, einen markanten Erdhügel angelegt, der um Findlige ergänzt worden sei. Zusätzlich wurde noch ein Fußweg angelegt, so Meyer.
Mit dem Anlegen der Naherholungsfläche werde nicht nur Nordhausen-Nord weiter aufgewertet – die Fläche diene gleichzeitig als sogenannter Ausgleichspool. Über den könnten Bauherren Flächen ablösen , die sie an anderer Stelle für ihre Vorhaben verbraucht hätten. Die Renaturierung der ehemaligen Bauschuttdeponie werde vom Arbeitsamt gefördert und durch die untere Naturschutzbehörde sowie das Staatliche Umweltamt in Sondershausen unterstützt.
