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Im Schoße Peter des Großen

Freitag, 30. März 2012, 06:43 Uhr
Voller Erwartungen und gut vorbereitet flogen neun Schülerinnen und Schüler des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums, die als zweite Fremdsprache Russisch lernen, für acht Tage nach Sankt Petersburg. Für die nnz verfassten sie einen Reisebericht...

Besuch beim Zaren (Foto: privat) Besuch beim Zaren (Foto: privat)

Nach russischer Tradition wurden wir mit Blumen von unseren Gastgebern herzlich empfangen und in die Familien aufgenommen. Die Woche war angefüllt mit vielen interessanten und abwechslungsreichen Programmpunkten, die bei allen tiefe, bleibende Eindrücke hinterlassen haben.

Während der Stadtrundfahrt und auf den Exkursionen in die Eremitage, das Ethnografische Museum und zu anderen bekannten Sehenswürdigkeiten von Sankt Petersburg erfuhren wir eine Menge Wissenswertes nicht nur über die Geschichte der Newa-Stadt selbst sondern auch über Russland allgemein.
Bei den Unterrichtsbesuchen machten wir uns mit dem russischen Schulalltag bekannt und lernten voneinander in gemeinsam gestalteten Stunden zum Thema „Europa im Blickpunkt“. Besonders viel Spaß und kaum Verständigungsschwierigkeiten gab es bei sportlichen Wettbewerben in russisch-deutsch gemischten Mannschaften.

Zu den beeindruckendsten Erlebnissen gehören der Ausflug zur Sommerresidenz der Zaren nach Pawlowsk und die 3-stündige Exkursion durch das abendliche und wunderschön beleuchtete „Venedig des Nordens“, wie Sankt Petersburg auch genannt wird.

Der Wunsch der Schülerinnen und Schüler, Russland wieder besuchen zu wollen, die gestärkte Motivation zum Erlernen der russischen Sprache und dass Einige den Aufenthalt gern sofort verlängern wollten, sind ein anerkennendes Dankeschön für die Organisation des Schüleraustausches an die begleitenden Russischlehrerinnen Gabriele Gorges und Kerstin Hankel.

Schon jetzt gehen alle mit Elan an die Vorbereitung des Gegenbesuches der russischen Partner in Nordhausen, der gleich zu Beginn des neuen Schuljahres im September stattfinden wird.

Für die Förderung des Schüleraustausches durch finanzielle Unterstützung gilt auch dem Land Thüringen und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ein besonderer Dank.
Autor: nnz

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