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Wandel und Flucht

Donnerstag, 29. März 2012, 14:54 Uhr
In einer Vorlesung des Studiums Generale „Klimawandel und Klima­katastrophen“ der Kreisvolkshochschule Nordhausen geht es am Mitte April um den Zusammenhang von Klimawandel und Klimaflucht. Viele Regionen ersehnen Regen, andere hoffen auf Sonne...


Das Land der Sahel-Zone trocknet aus, in Pakistan gibt es riesige Über­schwemmungen. Auch in unseren Breiten häufen sich Wetterkapriolen, die auf den globalen Klimawandel zurückzuführen sind. Folgen können immense ökonomische und ökologische Schäden sein, verbunden mit menschlichen Tragödien. Gerade die Bevölkerung der Entwicklungsländer trifft dieser Klimawandel und seine Auswirkungen besonders hart.

Die wenigsten armen Länder sind darauf vorbereitet. Eine Folge: Menschen fliehen aus den betroffenen Regionen, als einzige Überlebenschance. Sie werden zu so genannten Klimaflüchtlingen. Der Begriff Flüchtling oder Migrant ist eindeutig im internationalen Völkerrecht definiert. Für den Klimaflüchtling trifft dieses bisher jedoch nicht zu. In allgemeinen Notlagen sind lediglich Schutz- und Hilfsmaßnahmen in engen Grenzen vorgesehen. Hier sind besonders die reichen Industrienationen als Hauptverursacher des Klimawandels gefordert, nachhaltige Veränderungen zu beschließen und umzusetzen.

Der Dozent Wolf Schetzior informiert in dieser Veranstaltung über die Zusammenhänge von Klimawandel und Klimaflucht sowie über globale Aktivitäten zur Verbesserung der Lage der Betroffen. Beginn ist am 16. April um 18 Uhr in der Aula der Kreisvolkshochschule. Der Kostenbeitrag von 8 Euro wird vor Ort eingesammelt. Anmeldungen und weitere Informationen unter der Telefonnummer 03631/60910 und www.vhs-nordhausen.de.
Autor: nnz

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