Mehr Wirtschaftsfreundlichkeit
Mittwoch, 28. März 2012, 11:36 Uhr
Der Landkreis Nordhausen bekennt sich zu einem Serviceversprechen für eine nachhaltige wirtschaftsfreundliche Verwaltung. Ausgangspunkt dafür ist die Landesinitiative Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen, in der sich auch die Landkreisverwaltung mit Unterstützung der IHK Erfurt und unter Beteiligung der Wirtschaftsverbände vor Ort mit den Ansprüchen von Unternehmen an die Behörden intensiv auseinandergesetzt hat.
Ziel ist es nun, die Verwaltungsprozesse mittels eines kontinuierlichen und konstruktiven Dialoges mit der Unternehmerschaft transparenter zu gestalten, um deren Belange und Erwartungshaltungen noch besser zu berücksichtigen sowie deren Anliegen unbürokratisch und zielführend zu klären. Dafür sollen Ermessensspielräume bei der rechtskonformen Aufgabenerfüllung ausgenutzt werden, um das Vertrauen zwischen Wirtschaft und Kreisverwaltung zu stärken.
Dabei orientiert sich die Verwaltung an den Kriterien eines bundesweit anerkannten Gütezeichens für mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen, in denen Qualitätsstandards für ein wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln festgelegt werden. Dazu gehören beispielsweise feste Ansprechpartner, eine gute Erreichbarkeit, kurze Informationswege, frühzeitige Hinweise zum Verfahrensablauf und unternehmergerechte Termine. Diesen Qualitätskriterien wird bereits in hohem Maße entsprochen, dennoch sieht die Verwaltung noch Verbesserungspotential.
Außerdem wird ein zentrales Beschwerdemanagement eingeführt und die Lotsenfunktion der Wirtschaftsförderung gestärkt. So soll die Wirtschaftsförderung weiterhin Unternehmen dabei unterstützen, ihre Anliegen möglichst rasch in der Landkreisverwaltung zu erledigen und auch fachübergreifend vermitteln, wie dies bereits in Ämterkonferenzen bei bestimmten Anfragen geschieht.
Seit Oktober vergangenen Jahres hat das Landratsamt mithilfe eines externen Beraterteams untersucht, inwieweit die verschiedenen Fachbereiche die Anforderungen an eine mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung erfüllen und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Im Juni ist eine Evaluierung der Umsetzung des Serviceversprechens geplant, um nach weiteren Optimierungsmöglichkeiten zu suchen.
Autor: nnzZiel ist es nun, die Verwaltungsprozesse mittels eines kontinuierlichen und konstruktiven Dialoges mit der Unternehmerschaft transparenter zu gestalten, um deren Belange und Erwartungshaltungen noch besser zu berücksichtigen sowie deren Anliegen unbürokratisch und zielführend zu klären. Dafür sollen Ermessensspielräume bei der rechtskonformen Aufgabenerfüllung ausgenutzt werden, um das Vertrauen zwischen Wirtschaft und Kreisverwaltung zu stärken.
Dabei orientiert sich die Verwaltung an den Kriterien eines bundesweit anerkannten Gütezeichens für mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen, in denen Qualitätsstandards für ein wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln festgelegt werden. Dazu gehören beispielsweise feste Ansprechpartner, eine gute Erreichbarkeit, kurze Informationswege, frühzeitige Hinweise zum Verfahrensablauf und unternehmergerechte Termine. Diesen Qualitätskriterien wird bereits in hohem Maße entsprochen, dennoch sieht die Verwaltung noch Verbesserungspotential.
Außerdem wird ein zentrales Beschwerdemanagement eingeführt und die Lotsenfunktion der Wirtschaftsförderung gestärkt. So soll die Wirtschaftsförderung weiterhin Unternehmen dabei unterstützen, ihre Anliegen möglichst rasch in der Landkreisverwaltung zu erledigen und auch fachübergreifend vermitteln, wie dies bereits in Ämterkonferenzen bei bestimmten Anfragen geschieht.
Seit Oktober vergangenen Jahres hat das Landratsamt mithilfe eines externen Beraterteams untersucht, inwieweit die verschiedenen Fachbereiche die Anforderungen an eine mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung erfüllen und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Im Juni ist eine Evaluierung der Umsetzung des Serviceversprechens geplant, um nach weiteren Optimierungsmöglichkeiten zu suchen.
