Einfach ab?
Samstag, 25. Oktober 2003, 16:11 Uhr
Kleinwechsungen (nnz). Aufregung heute in der kleinen Gemeinde. Dort seien am Rande des Friedhofes zahlreiche Edeltannen gefällt worden. Einfach so. Die Bäume seien 15 Jahre alt, das könnes doch nicht einfach so geschehen, meinte ein aufgeregter Anrufer. Die nnz ging dem scheinbaren Baumfrevel nach.
Schon am Ortseingang konnte man dicke Raumschwaden sehen. Unmittelbar am Friedhof hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ein schönes Feuerchen gemacht, am Feldrand stand eine Kiste Bier, schließlich musste das Feuer überwacht werden. Baumschnitt, auch Teile der gefällten Tannen wurden Opfer der Flammen. Und dort, wo seit 15 Jahren zwei Reihen von Edeltannen den Ortsfriedhof vom freien Feld trennten, da ragen seit heute nur noch Stümpfe aus der Erde.
Bürger der Gemeinde befürchteten, dass sich die amtierende Ortsbürgermeisterin eigenmächtig ins Zeug gelegt und die Freiwillige Feuerwehr mit dem Fällen der Tannen beauftragt. Gab es überhaupt eine Genehmigung? Die gibt es, sagte Jeanette Brodhuhn und verwies auf eine ordentliche Genehmigung durch das zuständige Ordnungsamt. Alles sei vorher beantragt und begründet worden. Die fast zwei Jahrzehnte alten Tannen hätten nicht mehr zurechgestutzt werden können, sie hätten zu dem die oberen Grabreihen beeinträchtigt. Da soll es Beschwerden gegeben haben, so Jeanette Brodhuhn zur nnz. Außerdem sei die ganze Aktion bekannt gemacht und durch den Ortschaftsrat abgesegnet gewesen.
Schon in der kommenden Woche soll eine neue Hecke gepflanzt werden, dann sei auch die Abgrenzung zum benachbarten Feld wieder gegeben. Übrigens, die Kleinwechsunger konnten sich heute reichlich mit Tanne eindecken. Die Erlöse fließen in den Kauf der neuen Hecke mit ein. Und so hat dann auch in Kleinwechsungen alles seine Ordnung.
Autor: nnz
Schon am Ortseingang konnte man dicke Raumschwaden sehen. Unmittelbar am Friedhof hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ein schönes Feuerchen gemacht, am Feldrand stand eine Kiste Bier, schließlich musste das Feuer überwacht werden. Baumschnitt, auch Teile der gefällten Tannen wurden Opfer der Flammen. Und dort, wo seit 15 Jahren zwei Reihen von Edeltannen den Ortsfriedhof vom freien Feld trennten, da ragen seit heute nur noch Stümpfe aus der Erde.Bürger der Gemeinde befürchteten, dass sich die amtierende Ortsbürgermeisterin eigenmächtig ins Zeug gelegt und die Freiwillige Feuerwehr mit dem Fällen der Tannen beauftragt. Gab es überhaupt eine Genehmigung? Die gibt es, sagte Jeanette Brodhuhn und verwies auf eine ordentliche Genehmigung durch das zuständige Ordnungsamt. Alles sei vorher beantragt und begründet worden. Die fast zwei Jahrzehnte alten Tannen hätten nicht mehr zurechgestutzt werden können, sie hätten zu dem die oberen Grabreihen beeinträchtigt. Da soll es Beschwerden gegeben haben, so Jeanette Brodhuhn zur nnz. Außerdem sei die ganze Aktion bekannt gemacht und durch den Ortschaftsrat abgesegnet gewesen.
Schon in der kommenden Woche soll eine neue Hecke gepflanzt werden, dann sei auch die Abgrenzung zum benachbarten Feld wieder gegeben. Übrigens, die Kleinwechsunger konnten sich heute reichlich mit Tanne eindecken. Die Erlöse fließen in den Kauf der neuen Hecke mit ein. Und so hat dann auch in Kleinwechsungen alles seine Ordnung.
