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Wandern in der Braunkohle

Freitag, 23. März 2012, 08:16 Uhr
Die Überschrift klingt nicht sehr einladend, dafür aber gewiss ein wenig provokant. Wandern in der Braunkohle südlich von Leipzig heißt heute eigentlich besser "Wandern im 7-Seenland". Bodo Schwarzberg will Sie, lieber Leser von nnz und kn nach Sachsen entführen - zum Wandern...


Denn dort, wo einst bis an den Horizont reichende Abraumhalden, riesige Eimerkettenbagger und Schornsteine das Landschaftsbild bestimmten, füllen sich sieben große Tagebaurestlöcher mit Wasser und laden junge Wälder zum Verweilen ein.

Durch das Gebiet zwischen Markkleeberg im Norden und Borna im Süden schlängelt sich der mehrfach, ebenso wie unser Karstwanderweg ausgezeichnete 7-Seenwanderweg, nur mit dem Unterschied, dass ersterer bedeutend mehr Menschen anzieht, als letzterer. Und das liegt vor allem am Enthusiasmus der Menschen in dieser Region.

Seit 2004 nehme ich anlässlich der von zahlreichen Gemeinden in diesem Sinne veranstalteten "7-Seenwanderung" regelmäßig auf der 104 km-Nonstopstrecke teil, die den gesamten 7-Seenwanderweg umfasst. Insgesamt kommen alljährlich mehrere Tausend Menschen zu dieser Veranstaltung, die von der Herzlichkeit und von der Aufbruchstimmung einer ganzen Region kündet.

Auf Grund meiner Begeisterung für diese Entwicklung mache ich in der nnz ein wenig Werbung für die Wanderung, deren Teilnehmer zwischen kaum zählbaren Angeboten kurzer, mittlerer und langer Strecken und einem großen Begleitprogramm wählen können.

Ich würde mich freuen, wenn ich Anfang Mai mit einigen Nordhäusern nach Markkleeberg fahren könnte. Die Fotos entstanden auf der 7-Seenwanderung 2010.
Bodo Schwarzberg
Autor: nnz

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