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Arbeitsplätze in Sicht

Mittwoch, 22. Oktober 2003, 19:30 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen bewegt sich was. Nach Feuer-Powertrain könnte noch in diesem Jahr mit der Ansiedlung eines weiteren Unternehmens begonnen werden. Details und Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.


Ein neuer Investor könne sich auf dem Gelände des IFA-Industrieparks ansiedeln. Genau dort, wo noch vor Jahren die großen Montagehallen standen. Mehr wollte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute nicht verraten. Doch die nnz hat ein bisschen recherchiert und ist bei einem Unternehmen der Automobilzulieferbranche „hängen geblieben“.

Das Unternehmen mit Standorten in Deutschland und Tschechien stellt ein Plastikgranulat her, mit dem schließlich Kabel hergestellt werden, die in der Automobilindustrie ihre Abnehmer haben. Nach nnz-Informationen sollen zum Kundenkreis Volkswagen, BMW und DaimlerChrysler gehören. Die Produkte der Firma (Name ist der Redaktion bekannt) sind bis zu 20 Prozent leichter als herkömmliche Angebote und sollen schwer entflammbar sein. Das alles macht sie für die Automobilisten so interessant.

Interessant ist für den Firmenchef der Standort Nordhausen wegen der Infrastruktur. Das frisch erschlossene Gewerbegebiet, nicht weit weg von der Autobahn, war entscheidend für die Standortauswahl, bei der die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) keinen unwichtigen Anteil hatte. Anfang Dezember soll der Spatenstich an der Motorenstraße gefeiert werden. In der ersten Ausbaustufe sollen 30 Menschen einen neuen Job erhalten. Laufen die Geschäfte wie geplant und erhofft, dann könne die Belegschaft bis auf 90 Mitarbeiter anwachsen.
Autor: nnz

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