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Der Anfang eines Städtebundes

Mittwoch, 22. Oktober 2003, 19:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute beschäftigte sich der Stadtrat mit dem künftigen Städtebund zwischen Nord- und Sondershausen. Wer dachte, dass da im Vorfeld schon alles geklärt sei, der hatte sich geirrt.


Eine neue Variante lag den Ausschüssen des Stadtrates schon einige Tage vor. Darin sollten die Änderungen des ersten Entwurfes eingearbeitet sein. Man war sich einig, die Zusammenarbeit mit Sondershausen soll auf eine qualitativ höhere Stufe gestellt werden. „Das hört sich ja alles gut an“, begann Christine Wagner (CDU) ihr fraktionelles Statement, doch eigentlich könne man das ja auch in einer ersten Lesung behandeln. Zu großzügig seien da einige Punkte gestrickt, wie zum Beispiel die Zusammensetzung gemeinsamer Ausschüsse.

Daraufhin gab Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu bedenken, dass kein Beschluß heute ein schlechtes Signal in Richtung Nachbarstadt sei. Die Sondershausen wollen Anfang November beschließen, morgen ist da der Hauptausschuß dran. Schlechte Signale wollte denn auch die CDU nicht nach Sondershausen aussenden, so zog die CDU ihren Antrag zurück, ließ jedoch im Protokoll vermerken, dass Ausführungsbestimmungen die künftige Zusammenarbeit regeln sollen. Dann wurde abgestimmt – einstimmig.
Autor: nnz

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