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Der Vorletzte

Dienstag, 20. März 2012, 16:21 Uhr
Sie geht langsam aber sicher zu Ende – das Zeit des Joachim Claus (CDU) als Landrat und Chef einer Kreisverwaltung. Heute berichtete der Mann zum vorletzten Mal zur Lage des Landkreises...


Zunächst musste Joachim Claus sich in der Einwohnerfragestunde John Dauert anhören, der wissen wollte, wann und wo das so genannte Fracking (also die unkonventionelle Förderung von Erdgas) im Landkreis Nordhausen „stattfinden“ soll? Joachim Claus bejahte den Besuch von Vertretern der kanadischen Firma, sagte aber, dass er eine Ablehnung seitens der Verwaltung und des zuständigen Umweltausschusses nicht ausschließe.

Bürgermeister Weidt (Foto: nnz) Bürgermeister Weidt (Foto: nnz) Dann war Hans-Jürgen Weidt, der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther, dran. Der machte auf die beabsichtigte Erhöhung der Kreisumlage in diesem Jahr und deren Folgen für die Kommunen aufmerksam. Weidt wollte wissen, ob sich alle Mitglieder des Kreistages dieser Folgen bewusst sind?

Der Bürgermeister forderte von den Mitgliedern des Kreistages, dass, genauso wie in den Kommunen, auch in der Kreisverwaltung alle Möglichkeiten des Einsparen genutzt werden und konsequent an der Kostenschraube gedreht wird. Ein Mitglied des Wertherschen Gemeinderates habe laut Weidt angekündigt, sein Mandat niederzulegen, sollte heute die Kreisumlage erhöht werden. Anworten sollte es bei dem entsprechenden Tagesordnungspunkt geben. Die nnz wird sie heute dazu noch informieren.

In seinem vorletzten Bericht appellierte Landrat Claus, dass der Kreistag heute den vorliegenden Haushaltsentwurf beschließen sollte und verkündete, dass der Gesellschaftervertrag für das Südharz-Krankenhaus von der Rechtsaufsicht genehmigt wurde. Auch laufe die Liquidation der TVN planmäßig und letztlich sei die Grünabfallkarte ein Versuch. Soviel zur Lage des Landkreises, zu der es auch keinen Diskussionsbedarf gab. Übrigens: Anfragen gab es auch nicht.
Autor: nnz

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