Gelungene Kür
Dienstag, 20. März 2012, 13:52 Uhr
Beflügelt durch den Abschlusserfolg in der Thüringenliga zogen die Herren des SVC souverän in die fünfte Runde des Pokals ein. Von der Reise nach Gotha brachte man einen 3:2 Erfolg gegen den Gastgeber und ein 3:1 Sieg gegen den VSV Gößnitz mit nach Hause...
Das Spiel gegen den Meister der Landesklasse Nord sollte ein Krimi in fünf Akten werden. Gleich von Beginn des ersten Satzes an schenkten sich beide Kontrahenten nichts, um jeden Punkt wurde verbissen gekämpft. Mit dem Glück des Tüchtigen sicherten sich die Südharzer den ersten Tagesabschnitt mit Minimaldifferenz (26:24).
Auch der folgende Satz war bis zur Satzmitte ein Kampf auf Biegen und Brechen, nur diesmal nutzte das Team vom VC Gotha III seinen Heimvorteil konsequent zum Satzgewinn (25:21) aus. Das der Pokal eigene Gesetze hat wurde auch im dritten Satz deutlich, der Gastgeber war bis zur Satzmitte ein gleichwertiger Gegner. Dann legten die SVC Herren einen Zwischenspurt mit 10 Punkten in Folge ein.
So sehr sich der Gastgeber auch bemühte, die Südharzer verwalteten den Vorsprung sicher zum 25:21 nach 18 Minuten zur erneuten Satzführung. Der vierte Satz glich einer Kopie des vorherigen, nur das diesmal der VC Gotha III seine Führung kontinuierlich ausbaute und den vierten Tagesabschnitt mit 25:15 für sich entscheiden konnte. Damit hatte der Gastgeber jedoch sein Pulver verschossen.
Wie auf Schienen fanden jetzt fast alle Bälle der Nordhäuser fast von selbst den Weg ins Ziel, bei 8:1 wurden im Tiebreak letztmalig die Seiten gewechselt. Auch in der Folge spielten die Südharzer wie aus einem Guss, am Ende konnte man einen 15:3 Kantersieg im fünften Satz bejubeln. Nach 95 Minuten war mit 3:2 über den Gastgeber der erste Tageserfolg im Kasten.
Den Schwung nahmen die Rolandstädter mit ins zweite Spiel gegen den VSV Gößnitz. Obwohl der erste Abschnitt bis zur Satzmitte hart umkämpft war, der 25:18 Satzerfolg geriet nie in ernsthafte Gefahr. Wie schon in den Duellen in der Thüringenliga setzte im Folgesatz der Gast aus Ostthüringen die Akzente und setzte sich zu Beginn des Satzes ab. Mit großem Kampfgeist stemmte sich der SVC gegen den Satzverlust, allein die entscheidenden Punkte wollten nicht gelingen und Gößnitz glich mit 25:18 aus. Das kitzelte die Südharzer und diese legten noch eine Schippe drauf. Im dritten Satz flogen dem Gegner die Bälle nur so um die Ohren, das Fehlen der Alten war nicht zu spüren.
Ergänzungsspieler Felix Niebhagen fügte sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein, gute Aussichten für die kommende Saison. Mit 25:14 sicherte man sich souverän Satz Nummer drei. Zum Abschluss gewann die Grundaufstellung mit Michael Feitsch auf Zuspiel, Robert Lotze und Chris Kampmeyer als Annahme-Außen, Patrick Ohm und Andreas Otten im Mittelblock, Tobias König auf der Diagonalposition sowie Jasper Gemperlein als Libero auch den vierten Satz mit 25:17. Somit hatte man nach 81 Minuten einen weiteren Erfolg auf der Habenseite und steht in der 5. Pokalrunde am 31. März.
J. Moldenhawer
Autor: nnzDas Spiel gegen den Meister der Landesklasse Nord sollte ein Krimi in fünf Akten werden. Gleich von Beginn des ersten Satzes an schenkten sich beide Kontrahenten nichts, um jeden Punkt wurde verbissen gekämpft. Mit dem Glück des Tüchtigen sicherten sich die Südharzer den ersten Tagesabschnitt mit Minimaldifferenz (26:24).
Auch der folgende Satz war bis zur Satzmitte ein Kampf auf Biegen und Brechen, nur diesmal nutzte das Team vom VC Gotha III seinen Heimvorteil konsequent zum Satzgewinn (25:21) aus. Das der Pokal eigene Gesetze hat wurde auch im dritten Satz deutlich, der Gastgeber war bis zur Satzmitte ein gleichwertiger Gegner. Dann legten die SVC Herren einen Zwischenspurt mit 10 Punkten in Folge ein.
So sehr sich der Gastgeber auch bemühte, die Südharzer verwalteten den Vorsprung sicher zum 25:21 nach 18 Minuten zur erneuten Satzführung. Der vierte Satz glich einer Kopie des vorherigen, nur das diesmal der VC Gotha III seine Führung kontinuierlich ausbaute und den vierten Tagesabschnitt mit 25:15 für sich entscheiden konnte. Damit hatte der Gastgeber jedoch sein Pulver verschossen.
Wie auf Schienen fanden jetzt fast alle Bälle der Nordhäuser fast von selbst den Weg ins Ziel, bei 8:1 wurden im Tiebreak letztmalig die Seiten gewechselt. Auch in der Folge spielten die Südharzer wie aus einem Guss, am Ende konnte man einen 15:3 Kantersieg im fünften Satz bejubeln. Nach 95 Minuten war mit 3:2 über den Gastgeber der erste Tageserfolg im Kasten.
Den Schwung nahmen die Rolandstädter mit ins zweite Spiel gegen den VSV Gößnitz. Obwohl der erste Abschnitt bis zur Satzmitte hart umkämpft war, der 25:18 Satzerfolg geriet nie in ernsthafte Gefahr. Wie schon in den Duellen in der Thüringenliga setzte im Folgesatz der Gast aus Ostthüringen die Akzente und setzte sich zu Beginn des Satzes ab. Mit großem Kampfgeist stemmte sich der SVC gegen den Satzverlust, allein die entscheidenden Punkte wollten nicht gelingen und Gößnitz glich mit 25:18 aus. Das kitzelte die Südharzer und diese legten noch eine Schippe drauf. Im dritten Satz flogen dem Gegner die Bälle nur so um die Ohren, das Fehlen der Alten war nicht zu spüren.
Ergänzungsspieler Felix Niebhagen fügte sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein, gute Aussichten für die kommende Saison. Mit 25:14 sicherte man sich souverän Satz Nummer drei. Zum Abschluss gewann die Grundaufstellung mit Michael Feitsch auf Zuspiel, Robert Lotze und Chris Kampmeyer als Annahme-Außen, Patrick Ohm und Andreas Otten im Mittelblock, Tobias König auf der Diagonalposition sowie Jasper Gemperlein als Libero auch den vierten Satz mit 25:17. Somit hatte man nach 81 Minuten einen weiteren Erfolg auf der Habenseite und steht in der 5. Pokalrunde am 31. März.
J. Moldenhawer
