Warum immer nur Blumen?
Mittwoch, 22. Oktober 2003, 15:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Warum müssen es denn immer Blumen sein, die man zum Geburtstag schenkt? Der erste Beigeordnete der Nordhäuser Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD) hat da einen ganz anderen Vorschlag – nicht nur für Männer...
Statt Blumen könne man doch auch einmal einen Rauchmelder zum Geburtstag verschenken, wirbt Matthias Jendricke. Rauchmelder retten Leben und sind leider in Deutschland im privaten Bereich nur wenig verbreitet. Die Statistik besagt, dass in unserem Land nur rund 7 Prozent der Haushalte mit einem Rauchmelder ausgerüstet sind. In anderen Ländern Europas ist diese Zahl viel höher, da dort für die Installation dieser Geräte eine gesetzliche Pflicht besteht. Etwa zwei Brandtote in Deutschland am Tag und allein zwei Tote durch Rauchvergiftung in der letzten Woche in Thüringen machen das Problem deutlich. Ein lebensgefährlicher Irrtum ist es, dass eine Mehrzahl der Bundesbürger glaubt, bei einem Brandfall mehr als zehn Minuten Zeit zu haben, um das Haus oder die Wohnung zu verlassen, machte der 1. Beigeordnete deutlich.
Die weit verbreitete Meinung, offenes Feuer oder Zigarettenkippen seien die Ursache von Wohnungsbränden trügt, erklärte der Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt gegenüber nzz. Häufig sei ein technischer Defekt die Ursache eines Feuers. Viele Geräte wie TV- und Videoanlagen, Computer stehen mittlerweile fast rund um die Uhr unter Strom. Hier lauert die Gefahr. Schon nach Sekunden können bei einem technischen Defekt Teile der Wohnungseinrichtung in Flammen stehen oder kann sich giftiger Rauch entwickeln. In kürzester Zeit kann die Wohnung so sehr verraucht sein, dass man nach wenigen Atemzügen erstickt ist oder sich auch in der vertrauten Umgebung nicht mehr zu recht finden kann.
Jeder sollte sich daher auch ohne den Druck des Gesetzgebers ein solches Gerät für die Wohnung anschaffen und da sehr häufig schlafende Kinder betroffen sind, sollten Eltern die Kinderzimmer extra mit einem Rauchmelder ausrüsten. Mehrfamilienhausbesitzern sollten eine Installation im Treppenhaus vornehmen, um die Bewohner und deren Eigentum zu schützen.
Autor: nnzStatt Blumen könne man doch auch einmal einen Rauchmelder zum Geburtstag verschenken, wirbt Matthias Jendricke. Rauchmelder retten Leben und sind leider in Deutschland im privaten Bereich nur wenig verbreitet. Die Statistik besagt, dass in unserem Land nur rund 7 Prozent der Haushalte mit einem Rauchmelder ausgerüstet sind. In anderen Ländern Europas ist diese Zahl viel höher, da dort für die Installation dieser Geräte eine gesetzliche Pflicht besteht. Etwa zwei Brandtote in Deutschland am Tag und allein zwei Tote durch Rauchvergiftung in der letzten Woche in Thüringen machen das Problem deutlich. Ein lebensgefährlicher Irrtum ist es, dass eine Mehrzahl der Bundesbürger glaubt, bei einem Brandfall mehr als zehn Minuten Zeit zu haben, um das Haus oder die Wohnung zu verlassen, machte der 1. Beigeordnete deutlich.
Die weit verbreitete Meinung, offenes Feuer oder Zigarettenkippen seien die Ursache von Wohnungsbränden trügt, erklärte der Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt gegenüber nzz. Häufig sei ein technischer Defekt die Ursache eines Feuers. Viele Geräte wie TV- und Videoanlagen, Computer stehen mittlerweile fast rund um die Uhr unter Strom. Hier lauert die Gefahr. Schon nach Sekunden können bei einem technischen Defekt Teile der Wohnungseinrichtung in Flammen stehen oder kann sich giftiger Rauch entwickeln. In kürzester Zeit kann die Wohnung so sehr verraucht sein, dass man nach wenigen Atemzügen erstickt ist oder sich auch in der vertrauten Umgebung nicht mehr zu recht finden kann.
Jeder sollte sich daher auch ohne den Druck des Gesetzgebers ein solches Gerät für die Wohnung anschaffen und da sehr häufig schlafende Kinder betroffen sind, sollten Eltern die Kinderzimmer extra mit einem Rauchmelder ausrüsten. Mehrfamilienhausbesitzern sollten eine Installation im Treppenhaus vornehmen, um die Bewohner und deren Eigentum zu schützen.
