Handballer zeigten Nerven
Sonntag, 18. März 2012, 19:31 Uhr
Mit Goldbach/Hochheim stellte sich ein wiedererstarkter Ligaprimus am Samstag in der Ballspielhalle vor. Die Rolandstädter, die sich nach der Eisenach Partie, viel vorgenommen hatten, zeigten in den 60. Spielminuten deutliche Spuren des Abstiegskampfes und unterlagen mit 30:24. Der Bericht von Frank Ollech...
Das Aufeinandertreffen von Goldbach und Nordhausen versprach in den zurückliegenden Jahren immer Spannung. Die Begegnungen nicht immer schön aber immer robust und höchst anstrengend für die Referees. Die Gäste aus dem Nessetal kamen nach leichten Startschwierigkeiten am Anfang der Saison ins ruhige Fahrwasser. Damit kehrte auch der Erfolg zurück. Still und heimlich, fast unbemerkt, kletterten sie die Stufen der Tabelle hoch. Vor der Partie waren sie der ärgste Verfolger des Spitzentrios.
Die Nordhäuser hingegen sitzen vor der Kellertür fest. Eine Treppe nach oben ist nicht in Sicht. Nur gut das die Abstiegskandidaten noch nicht an die Kellertür klopfen konnten. Somit war nicht mehr als eine Außenseiterrolle gegen Goldbach/Hochheim drin. Mit dem Erfolg von Eisenach im Rücken und angesichts der knappen Hinspielniederlage machte sich jedoch vorsichtiger Optimismus breit.
Dieser schien mit dem Anpfiff, der beiden mehrfach überforderten Schiedsrichter, völlig in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr mit sich selbst als mit dem Spiel beschäftigt, kassierten sie einen 0:4 Rückstand. Auffällig dabei, der Torreigen wurde erst in der 5. Spielminute eröffnet. Bis dahin überboten sich die Spieler mit Fehlwürfen und technischen Fehlern auf dem Parkett. Auf NSV Seite putzte diese Torhüter Sören Ahlert aus. Erst in der 9. Spielminute fiel der Erste Treffer für die Hausherren durch Mathias Thiele. Das 1:5 ließ nicht lange auf sich warten.
Die Reaktion auf den Rückstand, die fällige Auszeit mit einer fälligen Ansprache. Kämpferisch mit stumpfen Waffen angetreten machten sie sich auf den Weg zur Verfolgung. Durch die Paraden von Sören Ahlert und der ebenfalls hohen Fehlerquote der Gäste konnte der Rückstand von 3:9 beim 6:10 auf 4 verringert werden. Bis zur Halbzeit vermochten sie noch weitere zwei Treffer zu egalisieren.
Der 11:13 Halbzeitstand für Goldbach/Hochheim ging in Ordnung, war aber kein Beinbruch für die Südharzer. Die zweite Halbzeit sollte es richten. Doch nach wenigen Minuten verfielen sie wieder in eine Art kollektive Ohnmachtsstarre.
Dabei begann alles nach Maß. Zwar warfen sie eine Fahrkarte vom Punkt, verkürzten aber wenig später durch Mathias Thiele auf 12:13. Danach fielen 4 Treffer in nur drei Minuten, allsamt für die Gäste (12:17). Wenig später, beim Stand von 13:19 hatte sie die erste Vorentscheidung erzwungen.
Der NSV kämpfte tapfer, jedoch auch die kämpferischen Aktionen sahen von außen etwas halbherzig aus. Vielleicht lag es an der rustikalen Spielweise oder an den Schiedsrichtern, die nicht ihren stärksten Tag hatten. Diesen hatte aber auch definitiv der NSV nicht erwischt. Das Schlusssignal eine Erlösung. Die Gäste sicherten sich beide Punkte mit einem 30:24 Erfolg.
Der NSV verkaufte sich an diesem Spieltag weit unter Wert, ihr Spiel nur Stückwerk. Von den eigenen Nerven verlassen, verabschiedeten sie sich von den Fans mit einer Leistung die man getrost als Streichresultat bezeichnen kann, wenn es das im Handball gäbe. Auch die Manndeckung von Stefan Fuhrmann ändert nichts an der Tatsache, dass es im NSV-Spiel keinen roten Faden gab.
Doppelt schlimm für die Südharzer der Ausfall von Sören Ahlert und Sebastian Kreutz durch Verletzung. Die Wunden können sie nicht lange versorgen. Am nächsten Wochenende steht mit dem Sonneberger HV ein weiter Primus auf dem Parkett, diesmal Auswärts.
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Stefan Fuhrmann 1/ Christian Müller 4/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 6/ Sebastian Kreutz 3/ Mathias Thiele 5/ Marco Holznagel/ Marc P. Tube 1/ Michael Spieß / Marcel Effenberger 3
Autor: nnzDas Aufeinandertreffen von Goldbach und Nordhausen versprach in den zurückliegenden Jahren immer Spannung. Die Begegnungen nicht immer schön aber immer robust und höchst anstrengend für die Referees. Die Gäste aus dem Nessetal kamen nach leichten Startschwierigkeiten am Anfang der Saison ins ruhige Fahrwasser. Damit kehrte auch der Erfolg zurück. Still und heimlich, fast unbemerkt, kletterten sie die Stufen der Tabelle hoch. Vor der Partie waren sie der ärgste Verfolger des Spitzentrios.
Die Nordhäuser hingegen sitzen vor der Kellertür fest. Eine Treppe nach oben ist nicht in Sicht. Nur gut das die Abstiegskandidaten noch nicht an die Kellertür klopfen konnten. Somit war nicht mehr als eine Außenseiterrolle gegen Goldbach/Hochheim drin. Mit dem Erfolg von Eisenach im Rücken und angesichts der knappen Hinspielniederlage machte sich jedoch vorsichtiger Optimismus breit.
Dieser schien mit dem Anpfiff, der beiden mehrfach überforderten Schiedsrichter, völlig in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr mit sich selbst als mit dem Spiel beschäftigt, kassierten sie einen 0:4 Rückstand. Auffällig dabei, der Torreigen wurde erst in der 5. Spielminute eröffnet. Bis dahin überboten sich die Spieler mit Fehlwürfen und technischen Fehlern auf dem Parkett. Auf NSV Seite putzte diese Torhüter Sören Ahlert aus. Erst in der 9. Spielminute fiel der Erste Treffer für die Hausherren durch Mathias Thiele. Das 1:5 ließ nicht lange auf sich warten.
Die Reaktion auf den Rückstand, die fällige Auszeit mit einer fälligen Ansprache. Kämpferisch mit stumpfen Waffen angetreten machten sie sich auf den Weg zur Verfolgung. Durch die Paraden von Sören Ahlert und der ebenfalls hohen Fehlerquote der Gäste konnte der Rückstand von 3:9 beim 6:10 auf 4 verringert werden. Bis zur Halbzeit vermochten sie noch weitere zwei Treffer zu egalisieren.
Der 11:13 Halbzeitstand für Goldbach/Hochheim ging in Ordnung, war aber kein Beinbruch für die Südharzer. Die zweite Halbzeit sollte es richten. Doch nach wenigen Minuten verfielen sie wieder in eine Art kollektive Ohnmachtsstarre.
Dabei begann alles nach Maß. Zwar warfen sie eine Fahrkarte vom Punkt, verkürzten aber wenig später durch Mathias Thiele auf 12:13. Danach fielen 4 Treffer in nur drei Minuten, allsamt für die Gäste (12:17). Wenig später, beim Stand von 13:19 hatte sie die erste Vorentscheidung erzwungen.
Der NSV kämpfte tapfer, jedoch auch die kämpferischen Aktionen sahen von außen etwas halbherzig aus. Vielleicht lag es an der rustikalen Spielweise oder an den Schiedsrichtern, die nicht ihren stärksten Tag hatten. Diesen hatte aber auch definitiv der NSV nicht erwischt. Das Schlusssignal eine Erlösung. Die Gäste sicherten sich beide Punkte mit einem 30:24 Erfolg.
Der NSV verkaufte sich an diesem Spieltag weit unter Wert, ihr Spiel nur Stückwerk. Von den eigenen Nerven verlassen, verabschiedeten sie sich von den Fans mit einer Leistung die man getrost als Streichresultat bezeichnen kann, wenn es das im Handball gäbe. Auch die Manndeckung von Stefan Fuhrmann ändert nichts an der Tatsache, dass es im NSV-Spiel keinen roten Faden gab.
Doppelt schlimm für die Südharzer der Ausfall von Sören Ahlert und Sebastian Kreutz durch Verletzung. Die Wunden können sie nicht lange versorgen. Am nächsten Wochenende steht mit dem Sonneberger HV ein weiter Primus auf dem Parkett, diesmal Auswärts.
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Stefan Fuhrmann 1/ Christian Müller 4/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 6/ Sebastian Kreutz 3/ Mathias Thiele 5/ Marco Holznagel/ Marc P. Tube 1/ Michael Spieß / Marcel Effenberger 3
































