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DGB als Lobbyist

Dienstag, 21. Oktober 2003, 12:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Zahlreiche Institutionen und Kommunen haben mittlerweile ihre Sichtweise zum Entwurf des Landesentwicklungsplanes für Thüringen formuliert. Jetzt beschäftigte sich auch die Gewerkschaft im Landkreis Nordhausen damit.


Auf seiner gestern stattgefundenen Sitzung hat der DGB Kreisverband eine Stellungnahme zum Entwurf des Landesentwicklungsplanes beraten und verabschiedet. Diese wird an die Thüringer Staatskanzlei gesendet, um in die weiteren Überlegungen und Planungen einfließen zu können.

“Wir sehen uns durchaus als Lobbyisten der Arbeitnehmer und Arbeitslosen der Region und haben in deren Sinn Änderungsvorschläge gemacht und Hinweise zur Raumentwicklung der kommenden zehn bis fünfzehn Jahre gegeben“, so der Kreisverbandsvorsitzende, Andreas Wieninger gegenüber nnz.

Dabei unterstützt der DGB auch den angestrebten Städtebund zwischen Sondershausen und Nordhausen, da dadurch die Position Nordthüringens im Standortwettbewerb durch enges und abgestimmtes Handeln weiter gefestigt und ausgebaut werden kann. Das wiederum bringe für Handel, Handwerk, Gewerbe, Freizeit, Kultur und Tourismus positive Effekte mit sich, sind sich die Gewerkschafter einig.
Autor: nnz

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