Kandidaten unterwegs
Freitag, 16. März 2012, 13:10 Uhr
Gestern trafen sich die Kandidaten zur Landratswahl Egon Primas und OberbürgermeisterwahlDr. Klaus Zeh im Südharzkrankenhaus mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Heinrich Markgraf, dem Geschäftsführer Guido Hage und der Vorsitzenden des Betriebsrates Frau Schnell zu einem Arbeitsgespräch.
Auf Grund der immer wieder öffentlich gestellten und diskutierten Frage: Wie halten Sie es mit dem Südharzkrankenhaus?, stand die weitere Entwicklung des Südharzkrankenhauses als Krankenhaus der Maximalversorgung im Mittelpunkt der Diskussion.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Prof. Markgraf betonte die derzeit gute betriebswirtschaftliche Situation des Krankenhauses. Dieser Erfolg sei in erster Linie ein Erfolg der Belegschaft des Hauses. Trotz mancher Schwierigkeiten im Zuge der verschiedenen Gesundheitsreformen haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den neuen Herausforderungen immer wieder hervorragend gestellt.
Die Versorgung und Betreuung der Patienten auf höchstem Niveau ist die wichtigste Aufgabe des Krankenhauses. Dazu hätten auch Dr. Klaus Zeh und Egon Primas in ihrer Eigenschaft als Landtagsabgeordnete einen großen Anteil – erklärte Prof. Markgraf weiter. So wurden in den vergangenen Jahren auch dank der beiden Abgeordneten die Haushaltssperren über Krankenhausfördermittel aufgehoben. Anfang 2004 konnten dadurch ca. 27 Mio € für den Neubau des Bettenhauses 3 freigegeben werden. In den Jahren danach sind trotz der schwierigen Finanzlage durch den damaligen Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh noch einmal 20,4Mio € für den Neubau der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie geflossen. – so Prof. Markgraf weiter.
Zur Diskussion um eine mögliche Privatisierung betonten die beiden Kandidaten für die Kommunalämter noch einmal ausdrücklich, dass für sie eine Privatisierung des Südharzkrankenhauses nicht in Frage käme. Privatisierungen sind kein Allheilmittel. Erstens würden Gelder aus Gewinnen nicht hier in der Region bleiben und wegfließen. Außerdem sind private Krankenhäuser auch nicht vor Insolvenzen gefeit. Das Krankenhaus müsste im Insolvenzfalle sehr kostenintensiv wieder vom Kreis übernommen werden – sagte Primas gegenüber der Geschäftsleitung.
Dr. Zeh betonte noch einmal ausdrücklich, dass Gewinnentnahmen mit ihm als Oberbürgermeister für die Gesellschafter nicht in Frage kämen. Mögliche Überschüsse müssen erst einmal für eine Tarifangleichung der Mitarbeiter verwendet werden. Darüber hinausgehende Gewinne müssten unbedingt in die Modernisierung des Krankenhauses fließen, damit der hohe Standard der medizinischen Versorgung erhalten bleibt. Das Krankenhaus als überregionale Gesundheitseinrichtung muss auch in Zukunft über die Landesgrenzen nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wirksam bleiben. – sagte Zeh abschließend.
Autor: nnzAuf Grund der immer wieder öffentlich gestellten und diskutierten Frage: Wie halten Sie es mit dem Südharzkrankenhaus?, stand die weitere Entwicklung des Südharzkrankenhauses als Krankenhaus der Maximalversorgung im Mittelpunkt der Diskussion.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Prof. Markgraf betonte die derzeit gute betriebswirtschaftliche Situation des Krankenhauses. Dieser Erfolg sei in erster Linie ein Erfolg der Belegschaft des Hauses. Trotz mancher Schwierigkeiten im Zuge der verschiedenen Gesundheitsreformen haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den neuen Herausforderungen immer wieder hervorragend gestellt.
Die Versorgung und Betreuung der Patienten auf höchstem Niveau ist die wichtigste Aufgabe des Krankenhauses. Dazu hätten auch Dr. Klaus Zeh und Egon Primas in ihrer Eigenschaft als Landtagsabgeordnete einen großen Anteil – erklärte Prof. Markgraf weiter. So wurden in den vergangenen Jahren auch dank der beiden Abgeordneten die Haushaltssperren über Krankenhausfördermittel aufgehoben. Anfang 2004 konnten dadurch ca. 27 Mio € für den Neubau des Bettenhauses 3 freigegeben werden. In den Jahren danach sind trotz der schwierigen Finanzlage durch den damaligen Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh noch einmal 20,4Mio € für den Neubau der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie geflossen. – so Prof. Markgraf weiter.
Zur Diskussion um eine mögliche Privatisierung betonten die beiden Kandidaten für die Kommunalämter noch einmal ausdrücklich, dass für sie eine Privatisierung des Südharzkrankenhauses nicht in Frage käme. Privatisierungen sind kein Allheilmittel. Erstens würden Gelder aus Gewinnen nicht hier in der Region bleiben und wegfließen. Außerdem sind private Krankenhäuser auch nicht vor Insolvenzen gefeit. Das Krankenhaus müsste im Insolvenzfalle sehr kostenintensiv wieder vom Kreis übernommen werden – sagte Primas gegenüber der Geschäftsleitung.
Dr. Zeh betonte noch einmal ausdrücklich, dass Gewinnentnahmen mit ihm als Oberbürgermeister für die Gesellschafter nicht in Frage kämen. Mögliche Überschüsse müssen erst einmal für eine Tarifangleichung der Mitarbeiter verwendet werden. Darüber hinausgehende Gewinne müssten unbedingt in die Modernisierung des Krankenhauses fließen, damit der hohe Standard der medizinischen Versorgung erhalten bleibt. Das Krankenhaus als überregionale Gesundheitseinrichtung muss auch in Zukunft über die Landesgrenzen nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wirksam bleiben. – sagte Zeh abschließend.

