Alles kein Problem
Montag, 12. März 2012, 18:52 Uhr
Sie sind immer wieder ein journalistisches Schmankerl – die Sitzungen des städtischen Finanzausschusses. Wieder einmal startete die nnz einen Versuch, Informationen über die Finanzen dieser Stadt zu erhalten...
Zuerst die überplanmäßigen Ausgaben für die Flohburg. Die wurden sogar im öffentlichen Teil der Sitzung diskutiert. Simpel erklärt, 200.000 Euro sollen vermutlich erst 2013 ausgezahlt, aber der Auftrag schon jetzt ausgelöst werden, sagte ein Vertreter der Verwaltung. Die Vorhaben sind nicht genau definiert, sagte der Mann aus der Verwaltung auf Nachfrage.
Und der Mann aus dem Baubereich des Rathauses weiß nicht, ob das Geld im kommenden Jahr auch zur Verfügung steht. Eigentlich sind das Pauschalen, die für Modernisierungen, vor allem in der Altstadt vorgesehen sein sollen. Im Prinzip besteht dieser Plan aus Hoffnungen. So wie vieles in diesen fiskalischen Momenten.
Karin Spieß machte anschließend die Erhöhung der Kreisumlage Sorgen, rund 1,2 Millionen Euro mehr könnten es vermutlich werden. Da müssen wir mal nach einer Kompensation suchen, orakelt die Kämmerin der Stadtverwaltung. Normalerweise seien 300.000 Euro an Umlageplus bereits eingeplant, jetzt müssten 900.000 Euro draufgelegt werden. Doch das alles steht noch nicht fest, denn der Kreistag hat noch keinen Beschluss gefasst und auch den anderen Kommunen steht das Wasser höher als bis zum Hals.
Ein weiterer Schwerpunkt der Finanzpolitik ist die Vorlage der Eröffnungsbilanz des Jahres 2010, die eigentlich in der Aprilsitzung dem Stadtrat offenbart werden soll. Eigentlich, denn es gibt noch einiges zu tun, so dass das Zahlenwerk wohl erst im Juni angeboten werden kann. Anschließend sollen die Bilanzen für 2010 und 2011 eingebracht werden. Und da wäre noch eine Gesamtbilanz, in die die Bilanzen der kommunalen Unternehmen einfließen sollen. Dort jedoch gibt es einige Divergenzen, die sich aus den verschiedenen Abrechnungsarten zwischen einer doppischen Kommune und einem Wirtschaftsunternehmen ergeben. Alles kein Problem, denn die Nordhäuser Verwaltung wäre mit dieser Gesamtbilanz alleiniger Vorreiter in Thüringen.
Autor: nnzZuerst die überplanmäßigen Ausgaben für die Flohburg. Die wurden sogar im öffentlichen Teil der Sitzung diskutiert. Simpel erklärt, 200.000 Euro sollen vermutlich erst 2013 ausgezahlt, aber der Auftrag schon jetzt ausgelöst werden, sagte ein Vertreter der Verwaltung. Die Vorhaben sind nicht genau definiert, sagte der Mann aus der Verwaltung auf Nachfrage.
Und der Mann aus dem Baubereich des Rathauses weiß nicht, ob das Geld im kommenden Jahr auch zur Verfügung steht. Eigentlich sind das Pauschalen, die für Modernisierungen, vor allem in der Altstadt vorgesehen sein sollen. Im Prinzip besteht dieser Plan aus Hoffnungen. So wie vieles in diesen fiskalischen Momenten.
Karin Spieß machte anschließend die Erhöhung der Kreisumlage Sorgen, rund 1,2 Millionen Euro mehr könnten es vermutlich werden. Da müssen wir mal nach einer Kompensation suchen, orakelt die Kämmerin der Stadtverwaltung. Normalerweise seien 300.000 Euro an Umlageplus bereits eingeplant, jetzt müssten 900.000 Euro draufgelegt werden. Doch das alles steht noch nicht fest, denn der Kreistag hat noch keinen Beschluss gefasst und auch den anderen Kommunen steht das Wasser höher als bis zum Hals.
Ein weiterer Schwerpunkt der Finanzpolitik ist die Vorlage der Eröffnungsbilanz des Jahres 2010, die eigentlich in der Aprilsitzung dem Stadtrat offenbart werden soll. Eigentlich, denn es gibt noch einiges zu tun, so dass das Zahlenwerk wohl erst im Juni angeboten werden kann. Anschließend sollen die Bilanzen für 2010 und 2011 eingebracht werden. Und da wäre noch eine Gesamtbilanz, in die die Bilanzen der kommunalen Unternehmen einfließen sollen. Dort jedoch gibt es einige Divergenzen, die sich aus den verschiedenen Abrechnungsarten zwischen einer doppischen Kommune und einem Wirtschaftsunternehmen ergeben. Alles kein Problem, denn die Nordhäuser Verwaltung wäre mit dieser Gesamtbilanz alleiniger Vorreiter in Thüringen.
