Erfahrung zahlt sich aus
Montag, 12. März 2012, 13:43 Uhr
Am letzten Spieltag der Saison in der Thüringenliga konnten die Herren des SVC noch einmal ein Erfolgserlebnis bejubeln. Dabei kostete die in dieser Aufstellung letztmalig spielende alte Garde das volle Programm über fünf Sätze aus, am Ende gewannen die Südharzer mit 3:2 gegen den SV TU Ilmenau...
Die in Bestbesetzung angetretenen Nordhäuser taten sich zu Beginn des Spiels schwer und mussten in der Folge einem Rückstand hinterher laufen. Mit zunehmender Spieldauer kam der Motor der Rolandstädter immer besser in Schwung, trotzdem ging der erste Satz mit 25:20 an den Gastgeber. Auch im zweiten Satz begegneten sich beide Kontrahenten auf einem Niveau, kein Team konnte sich entscheidend absetzen.
Beim 22:22 war letztmalig Gleichstand zwischen beiden Mannschaften. Dann nutzten die Universitätsstädter den Heimvorteil gekonnt aus und sicherten sich den zweiten Tagesabschnitt etwas glücklich mit 25:22. Damit war der Kampfgeist der Nordhäuser geweckt, mit einer Niederlage wollte sich keiner der zehn Spieler verabschieden.
Der Grundsechser mit Giso Gewalt auf Zuspiel, Sören Klause und Chris Kampmeyer als Annahme-Außen, Dominik Rieger und Stefan Fienhold im Mittelblock, Patrick Ohm als Diagonalspieler sowie Jasper Gemperlein als Libero ließ jetzt ein letztes Mal seine Klasse aufblitzen und holte einen vier Punkte Rückstand auf. Im Anschluss daran war eine sichere Annahme der Garant dafür, dass die Angriffe von allen Positionen erfolgreich ihr Ziel fanden.
Die Ergänzungsspieler Robert Lotze, Rene Schüler und Michael Feitsch feierten jeden Punktgewinn auf der Bank, zum Schluss sicherte man sich mit 25:19 den dritten Tagesabschnitt. Der vierte Satz erinnerte an die besten Zweitligazeiten der Nordhäuser. Druckvolle Aufschläge brachten die Annahme der Gastgeber immer wieder zur Verzweiflung, die Angriffsbemühungen der Ilmenauer fanden häufig im Block der Südharzer ihren Meister. Wie im Rausch zeigten sich alle Akteure ein letztes Mal von ihrer besten Seite, Satz Nummer vier ging mit 25:19 an die Rolandstädter.
Mit diesem Schwung bestimmte man gleich von Beginn an den Tiebreak und setzte sich konsequent Punkt für Punkt ab, beim 8:3 wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Auf dem Polster ruhten sich die Nordhäuser aber nicht aus, jeder Punktgewinn wurde von der gesamten Mannschaft lautstark bis zum 15:13 bejubelt. Mit der besten Saisonleistung gewannen die Südharzer am Ende mit 3:2 nach 97 Minuten gegen die Ilmenauer im Abschiedsspiel der alten Netzrecken. Nächste Woche wollen die Nordhäuser im Pokal gegen VC Gotha III und VSV Gößnitz die erfolgreiche Abschiedstournee durch Thüringen fortsetzen.
J. Moldenhawer
Autor: nnzDie in Bestbesetzung angetretenen Nordhäuser taten sich zu Beginn des Spiels schwer und mussten in der Folge einem Rückstand hinterher laufen. Mit zunehmender Spieldauer kam der Motor der Rolandstädter immer besser in Schwung, trotzdem ging der erste Satz mit 25:20 an den Gastgeber. Auch im zweiten Satz begegneten sich beide Kontrahenten auf einem Niveau, kein Team konnte sich entscheidend absetzen.
Beim 22:22 war letztmalig Gleichstand zwischen beiden Mannschaften. Dann nutzten die Universitätsstädter den Heimvorteil gekonnt aus und sicherten sich den zweiten Tagesabschnitt etwas glücklich mit 25:22. Damit war der Kampfgeist der Nordhäuser geweckt, mit einer Niederlage wollte sich keiner der zehn Spieler verabschieden.
Der Grundsechser mit Giso Gewalt auf Zuspiel, Sören Klause und Chris Kampmeyer als Annahme-Außen, Dominik Rieger und Stefan Fienhold im Mittelblock, Patrick Ohm als Diagonalspieler sowie Jasper Gemperlein als Libero ließ jetzt ein letztes Mal seine Klasse aufblitzen und holte einen vier Punkte Rückstand auf. Im Anschluss daran war eine sichere Annahme der Garant dafür, dass die Angriffe von allen Positionen erfolgreich ihr Ziel fanden.
Die Ergänzungsspieler Robert Lotze, Rene Schüler und Michael Feitsch feierten jeden Punktgewinn auf der Bank, zum Schluss sicherte man sich mit 25:19 den dritten Tagesabschnitt. Der vierte Satz erinnerte an die besten Zweitligazeiten der Nordhäuser. Druckvolle Aufschläge brachten die Annahme der Gastgeber immer wieder zur Verzweiflung, die Angriffsbemühungen der Ilmenauer fanden häufig im Block der Südharzer ihren Meister. Wie im Rausch zeigten sich alle Akteure ein letztes Mal von ihrer besten Seite, Satz Nummer vier ging mit 25:19 an die Rolandstädter.
Mit diesem Schwung bestimmte man gleich von Beginn an den Tiebreak und setzte sich konsequent Punkt für Punkt ab, beim 8:3 wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Auf dem Polster ruhten sich die Nordhäuser aber nicht aus, jeder Punktgewinn wurde von der gesamten Mannschaft lautstark bis zum 15:13 bejubelt. Mit der besten Saisonleistung gewannen die Südharzer am Ende mit 3:2 nach 97 Minuten gegen die Ilmenauer im Abschiedsspiel der alten Netzrecken. Nächste Woche wollen die Nordhäuser im Pokal gegen VC Gotha III und VSV Gößnitz die erfolgreiche Abschiedstournee durch Thüringen fortsetzen.
J. Moldenhawer
