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Was hat’s gebracht?

Montag, 20. Oktober 2003, 10:01 Uhr
Sollstedt (nnz). Bürgerversammlung in Sollstedt. Vertreter der DEGES und der Politik standen die Sollstedtern zum Bau der Autobahn Rede und Antwort. Viel „Wind“ gab es im Vorfeld. Hat sich der Aufwand gelohnt?


Es sei schade, dass nicht mehr Sollstedter am Freitagabend den Weg in die Festhalle gefunden hätten, meinte Bürgermeister Jürgen Hohberg gegenüber nnz. Trotzdem sei diese Veranstaltung ein Erfolg und notwendig gewesen. Sie hätte ihm auch gezeigt, dass es in dieser Demokratie möglich sei, sich einzumischen. Als Beleg dafür nannte Hohberg die Aktionen der Bürgerinitiative (BIS) im Vorfeld der Versammlung (siehe nnz-Archiv). Die Meinungen der Menschen wären bis dahin vorgedrungen, wo sie ankommen sollten – im Bundesverkehrsministerium.

Seinen „Hut zieht“ Hohberg vor Manfred Grund. Der CDU-Bundestagsangeordnete sei am Freitagnachmittag quasi nach der letzten Runde aus dem Bundestags rausgerannt und nach Sollstedt gefahren. Er betrachte Grund als einen wahren „Volksvertreter“, der eigentlich im Landkreis Nordhausen keine Stimmen sammeln müsse, der sich aber um die Belange, Probleme und Fragen der Menschen kümmere. „Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Bürger an der Veranstaltung teilgenommen hätten“, so Hohberg. Wichtig sei für ihn auch der Vorschlag von Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Richwien gewesen, dass sich die Menschen auch künftig intensiv in die Planungen einmischen könnten (siehe auch hierzu im nnz-Beitrag).
Autor: nnz

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