Vorstellungen vorgestellt
Montag, 05. März 2012, 14:02 Uhr
Heute nun ging die Runde im Kandidatenkarussell weiter. Die Reihe war an der LINKE Oberbürgermeisterkandidatin Hannelore Haase. Was die Frau vorhat, so sie denn gewählt wird, und wie sie dorthin gelangen will, das hat sie heue vorgestellt....
Die 55jährige Mutter zweier Söhne sei mit Nordhausen sehr verbunden, seit 1970 wohnt die in Leipzig geborene Frau hier am Rand des Südharzes. Sie habe dadurch eine intensive Antenne zu den Menschen. Sie spüre, was die Menschen bewege, wie zum Beispiel das Schicksal vieler Brachflächen in der Nordhäuser Unterstadt. Was die Menschen bewege, das seien aber auch soziale Belange, wie jüngst die Diskussion um die Kita-Gebühren. Auch solle es künftig mehr Transparenz im Vorfeld von Entscheidungen geben, Hannelore Haase will den Bürger mehr einbeziehen. Und im Übrigen will sie auch mehr Transparenz nach innen, sprich in die Verwaltung hinein.
Beispiele für Bürgerbeteiligung seien Runde Tische oder Bürgerforen, die themenbezogen einberufen werden könnten. Diese "Polit-Möbel" sollen jedoch kein Ersatz für die Fachausschüsse im Stadtrat sein. Deren Sitzungen sollen generell in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil aufgesplittet werden. Erfahrung für den Job als Oberbürgermeisterin bringe sie mit. Ob als Geschäftsführerin oder als Vorsitzende des Kreistages oder als Vorsitzende von mehreren Kreistags-Ausschüssen.
Mit allen Visionen, die auch im Wahlkampf immer wieder eine Rolle spielen werden, ist das Ausgeben von Geld verbunden. Und trotzdem will Haase Ausgaben sparen. An der Personalkostenschraube könne man drehen, ohne Entlassungen vorzunehmen. Verwaltung effizienter gestalten, soll künftig das Zauberwort für eine linke Rathausspitze sein. Die könnte durchaus mit drei Personen hauptamtlich besetzt sein, räumt die Kandidatin ein.
In punkto Wirtschaftsförderung kann Haase eigentlich nichts anderes bewegen als all die anderen Kandidaten. Sie setzt neben Bürokratieabbau vor allem auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier habe die kommunale Politik durchaus auch Gestaltungsräume. Darüber hinaus wolle sie sich für die Ansiedlung im Industriegebiet in der Goldenen Aue aussprechen, ohne die Komplettierung der bestehenden Gewerbegebiete zu vernachlässigen. Den Tourismus will Hannelore Haase nicht nur erfinden. Vielmehr müsse das Bestehende besser hervorgehoben werden, bekannter gemacht werden. Dazu müssten noch mehr als bisher die Synergeien genutzt werden.
Die Nordhäuser Ortsteile will sie als Oberbürgermeisterin regelmäßig besuchen, will dort Probleme aufnehmen und sich an deren Aufarbeitung und Beseitigung versuchen. Weitere Eingemeindungen erscheinen ihr nicht sinnvoll, um nicht die Existenz des Landkreises zu gefährden. Mit der Bereisung der Ortsteile werde sie morgen in Hesserode beginnen. Und auch das Rathaus wolle sie unter die Lupe nehmen. In Abstimmung mit der Rathausspitze wolle die linke Kandidatin Gespräche mit den Amtsleitern führen.
Autor: nnzDie 55jährige Mutter zweier Söhne sei mit Nordhausen sehr verbunden, seit 1970 wohnt die in Leipzig geborene Frau hier am Rand des Südharzes. Sie habe dadurch eine intensive Antenne zu den Menschen. Sie spüre, was die Menschen bewege, wie zum Beispiel das Schicksal vieler Brachflächen in der Nordhäuser Unterstadt. Was die Menschen bewege, das seien aber auch soziale Belange, wie jüngst die Diskussion um die Kita-Gebühren. Auch solle es künftig mehr Transparenz im Vorfeld von Entscheidungen geben, Hannelore Haase will den Bürger mehr einbeziehen. Und im Übrigen will sie auch mehr Transparenz nach innen, sprich in die Verwaltung hinein.
Beispiele für Bürgerbeteiligung seien Runde Tische oder Bürgerforen, die themenbezogen einberufen werden könnten. Diese "Polit-Möbel" sollen jedoch kein Ersatz für die Fachausschüsse im Stadtrat sein. Deren Sitzungen sollen generell in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil aufgesplittet werden. Erfahrung für den Job als Oberbürgermeisterin bringe sie mit. Ob als Geschäftsführerin oder als Vorsitzende des Kreistages oder als Vorsitzende von mehreren Kreistags-Ausschüssen.
Mit allen Visionen, die auch im Wahlkampf immer wieder eine Rolle spielen werden, ist das Ausgeben von Geld verbunden. Und trotzdem will Haase Ausgaben sparen. An der Personalkostenschraube könne man drehen, ohne Entlassungen vorzunehmen. Verwaltung effizienter gestalten, soll künftig das Zauberwort für eine linke Rathausspitze sein. Die könnte durchaus mit drei Personen hauptamtlich besetzt sein, räumt die Kandidatin ein.
In punkto Wirtschaftsförderung kann Haase eigentlich nichts anderes bewegen als all die anderen Kandidaten. Sie setzt neben Bürokratieabbau vor allem auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier habe die kommunale Politik durchaus auch Gestaltungsräume. Darüber hinaus wolle sie sich für die Ansiedlung im Industriegebiet in der Goldenen Aue aussprechen, ohne die Komplettierung der bestehenden Gewerbegebiete zu vernachlässigen. Den Tourismus will Hannelore Haase nicht nur erfinden. Vielmehr müsse das Bestehende besser hervorgehoben werden, bekannter gemacht werden. Dazu müssten noch mehr als bisher die Synergeien genutzt werden.
Die Nordhäuser Ortsteile will sie als Oberbürgermeisterin regelmäßig besuchen, will dort Probleme aufnehmen und sich an deren Aufarbeitung und Beseitigung versuchen. Weitere Eingemeindungen erscheinen ihr nicht sinnvoll, um nicht die Existenz des Landkreises zu gefährden. Mit der Bereisung der Ortsteile werde sie morgen in Hesserode beginnen. Und auch das Rathaus wolle sie unter die Lupe nehmen. In Abstimmung mit der Rathausspitze wolle die linke Kandidatin Gespräche mit den Amtsleitern führen.

