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Auf geht's für Wacker

Freitag, 02. März 2012, 06:33 Uhr
Endlich geht es wieder um Punkte. Zum Start in die Rückrunde der Thüringer Verbandsliga empfängt der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonntag im Albert-Kuntz-Sportpark den SV Motor Altenburg. Zum Vorbericht von Klaus Verkouter wie immer mit einem sportlichen Klick...


Langer und Rose (Foto: privat) Langer und Rose (Foto: privat) Der 16. Spieltag bietet gleich einen absoluten Kracher mit dem Aufeinandertreffen des Tabellenführers Wacker Nordhausen und des Dritten Motor Altenburg. Von Beginn der zweiten Halbserie an ist also gleich Dampf unterm Kessel. Für beide Teams geht es im ersten Rückrundenspiel um sehr viel, denn ein erfolgreicher Start wäre für beider Zielstellungen ungeheuer wichtig.

Wacker will mit Altenburg einen der härtesten Konkurrenten um den Staffelsieg zumindest auf Abstand halten, der zurzeit 12 Punkte beträgt. Die Skatstädter spekulieren wenigstens auf den zweiten Platz in der Endabrechnung, der nach aktueller Lage der Dinge (Insolvenzen in der Oberliga) ebenfalls zum Aufstieg reichen könnte. Da Jena, Heiligenstadt, Gera, Arnstadt und Neustadt/Orla an diesem Wochenende Heimpartien austragen, ist Altenburg fast zum unbedingten Siegen gezwungen.

Die Nordhäuser konnten sich ebenso wie Altenburg Anfang des Jahres verstärken. In den Wackerreihen steht als Zugang aus Hildesheim der 23-jährige Marcel Goslar, der seine Qualitäten in den Testspielen bereits angedeutet hatte. Wir wünschen ihm in seiner Wacker-Mannschaft auch ein erfolgreiches Punktspieldebüt. Wieder im Kader ist nach seiner Rückkehr vom mehrmonatigen Bundeswehr-Auslandseinsatz auch Stephan Hoffmann. Aus dem 20-köpfigen Aufgebot haben lediglich René Taute und Damian Raczka noch kein Testspiel bestritten. Beide sollten aber bald wieder voll einsatzfähig sein.

Die Gäste aus Altenburg schafften es 2009 endlich wieder, in die Thüringenliga aufzusteigen und zeigten dort respektable Leistungskonstanz (2009/10 – 5. Platz; 2010/11 – 4. Platz; zurzeit auf Platz 3). Da Motor mittelfristig höher hinaus will, hat man in der Winterpause personell „nachgerüstet“ – im offensiven Mittelfeld sowie in der Defensive mit Marcel Peters (BSG Wismut Gera) und Christian Schmidt (1. FC Gera).

Bei den Gästen wird auf deren Vereins-Homepage von einem „brisanten Rückrundenstart“ gesprochen. Weiter heißt es dort: „Am Sonntag tritt unsere 1. Mannschaft die schwere Reise nach Nordhausen an, um sich dort für die 1:3-Auftaktniederlage zu revanchieren. Dann treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die wohl als einzige in der Verbandsliga das gleiche Ziel verfolgen und aufsteigen wollen. Vor allem Motor war aber in den letzten Partien der Hinrunde spielerisch weit davon entfernt, oberligatauglich zu sein.“

„Auf Grund der dünnen Spielerdecke war die Mannschaft einfach ausgepowert“, so Trainer Harald Haese. Entsprechend akribisch wurde das Team auch diesmal fit gemacht und hat fast täglich trainiert. Ähnlich wie bei Wacker verlor Altenburg die ersten beiden Testspiele (2:7 gegen den 1. FC Lok Leipzig und 1:6 gegen Hohenstein-Ernstthal), doch dann ging es bergauf. Zeitz wurde beim 5:0-Sieg auseinandergenommen und auch Rositz 3:0 geschlagen.

Wacker hatte in den letzten Tests in verschiedenen Aufstellungsvarianten an spielerischer Sicherheit zugelegt und mit großer Willensstärke überzeugt. Ein äußerst spannender Vergleich steht den hoffentlich zahlreichen Zuschauern bevor.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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