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Offene Türen in Neustadt

Donnerstag, 01. März 2012, 10:09 Uhr
Für Neugierige und Interessierte hatte das Evangelische Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt am Dienstag für drei Stunden die Türen geöffnet. Die Eröffnung der Weaning- /Intensivstation war Anlass zur Besichtigung der neu eingerichteten Station, was  über 150 Besucher an diesem Nachmittag nutzten...

Erläutert (Foto: privat) Erläutert (Foto: privat)
Dr. Klaus Henning Thomas erläutert den modernen Überwachungsplatz im Intensivbeatmungszimmer

Damit das Fachkrankenhaus auch zukünftig den absehbaren Anforderungen kompetent entsprechen kann, begannen im September 2011 die Umbaumaßnahmen zu einer Weaning- / Intensivstation. Damit werden nicht nur ausreichende Therapiekapazitäten zur Beatmungsentwöhnung langzeitbeatmeter Patienten für die Region Südharz/Nordthüringen, sondern auch die Erweiterung der intensivmedizinischen Kapazitäten etabliert.

Nach sechsmonatiger Bauzeit nimmt nun heute die neue Weaning-/Intensivstation des Krankenhauses den Betrieb auf. In den Umbau investierte das Evangelische Fachkrankenhaus rund 1,5 Millionen Euro. Die Bauarbeiten wurden während des laufenden Betriebes ausgeführt.
 
Chefarzt Dr. Klaus Henning Thomas begrüßte zu Beginn die Gäste auf der neu gestalteten Station, bevor sie zum Rundgang aufbrachen. Es gab geführte Rundgänge über die Station, in welchen die einzelnen Bereiche vorgestellt wurden. Der Chefarzt und andere Mitarbeiter der Station standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
 
Besonderes Interesse galt den Intensivbeatmungszimmern, die mit modernster Behandlungstechnik und komplexen Arbeitsplätzen für die Pflegekräfte ausgestatte sind, auf deren Bildschirm sie die wichtigsten Informationen auf einem Blick erfassen können und alle Patientenbezogenen Daten gleich am Bett abrufbar sind. Um „Atemnot – was nun“ ging es um 15 Uhr im Vortrag im vollbesetzten Vortragsraum im Dachgeschoß des Hauses.
 
Abgerundet wurde das Angebot mit einem Infostand der beiden Atmungstherapeuten, die die unterschiedlichsten Fragen beantworteten und atemtherapeutische Möglichkeiten vorstellten. Ebenfalls mit einem Stand vertreten war das Schlafmedizinische Atemzentrum mit den verschiedensten Produkten rund um die Beatmung.
Wie sauber die eignen Hände tatsächlich sind, konnte man sich am Hygieneinfostand unter Ultraviolettem Licht vor und nach der Desinfektion anschauen. Auch ein Büchertisch lud zum stöbern ein. Zum Schnupperkurs Lungensport fanden sich einige Besucher in der Physiotherapie zusammen und konnten unter Anleitung verschiedenste Übungen durchführen. Die Cafeteria lud nach dem Rundgang bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein.
Autor: nnz

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