Die Nummer 1 ist da
Donnerstag, 01. März 2012, 09:59 Uhr
Die erste Ausgabe der diesjährigen "Nordhäuser Nachrichten" ist erschienen und präsentiert sich in einem neuen, übersichtlicherem Erscheinungsbild. Ab sofort ist das Heft in der Stadtinformation sowie im Buchhaus Rose zum Preis von 1,80 Euro erhältlich. Wir haben für Sie schon mal darin geblättert...
Cover (Foto: privat)
Nach dem persönlich bedingten Ausscheiden des Verlags Neukirchner wurde der Druck nach einer Ausschreibung für 2012 nunmehr an die Firma Druck und Verlag Iffland vergeben, erklärt Stadtarchivleiter Dr. Wolfram Theilemann. Die Qualität von Papier und farbigen Bilderdruck sei dabei verändert und das Schriftbild gestrafft geworden, was gerade die älteren Leser und Leserinnen begrüßen dürften.
Inhaltlich wollen wir in Zukunft mehr auf Berichte von erinnerungskulturellen Veranstaltungen von Museen, Bibliotheken und Archiven hinweisen, so der Stadtarchivar. So solle das Heft künftig in die drei Bereiche "Aus Geschichte und Heimatkunde", "Kulturnachrichten aus Museen, Bibliotheken und Archiven" sowie abschließend "Veranstaltungsankündigungen" gegliedert werden.
Im ersten heimatkundlichen Beitrag schildert Raimar Voigt (Oberasbach) Erinnerungen an seine Kindheit in Nordhausen. Der jüngst pensionierte Stadtarchivar Hans-Jürgen Grönke bietet anschließend einen Jahresrückblick auf 2011 mit einer Auswahl lokal bedeutender Ereignisse, namentlich der Grundsteinlegung zur Kulturbibliothek und das Richtfest der Flohburg. Hans-Karl Steinecke berichtet weiterhin in "Kriegskind 1939-1945" über seine Kinder- und Jugendzeit im Nordhausen jener Jahre.
Der historisch-heimatkundliche Teil schließt mit einem interessanten Beitrag über Dr. Hubert Kiefer, den ersten Landarzt in Salza, aus der Feder von Steffen Iffland an. Dr. Kiefer kam Anfang 1920 als Arzt dorthin und praktizierte bis Ende 1944.
Innerhalb der Kulturnachrichten berichtet Heidelore Kneffel über die Ausstellung "Künstlerinnen und Künstler um Caspar David Friedrich" im Kunsthaus Meyenburg in 2011. Ebenso schreibt sie über die im Januar eröffnete Jubiläumsausstellung "Rudolf Hagelstange – Literatur und Kunst", die noch bis zum 18. März im Kunsthaus Meyenburg besucht werden kann. Wie interessant und spannend ein Besuch im Museum Tabakspeicher im Rahmen der Aktion "Museum bei Nacht" dagegen für Jugendliche sein kann, beschreiben die Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums Marie Scharff und Eva-Messer. Ihr Beitrag wurde im Gästebuch des Museums hinterlassen und verdient auch breitere Aufmerksamkeit.
Stadtarchivar Dr. Theilemann macht schließlich auf den bedeutsamen Urkundenbestand im Stadtarchiv Nordhausen aufmerksam, stellt einige von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden betroffene Signaturen vor, und ruft zu Spenden für diese "Kellerkinder" auf. Ziel ist es, alle Finanzierungsmöglichkeiten auszuschöpfen, damit die gravierend betroffenen Urkunden gereinigt, geglättet und restauriert werden können – eine Aufgabe, die aber langfristig für fast alle dieser wertvollen Originale zu leisten sein wird.
Am 3. März findet erstmals auch in Nordhausen ein "Tag der Archive", veranstaltet vom Verband der Archivarinnen und Archivare Deutschlands, statt, an dem auch Kreisarchiv und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora teilnehmen. Das Leitthema ist in diesem Jahr "Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen". Einen Hinweis dazu, auf die neuen Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek, eine Vorschau auf die 6. Nordthüringer Kulturnacht am 17. März, zum 2. Aktionstag zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai sowie eine Auswahl von Kulturveranstaltungen in der Stadt bis Ende Mai 2012 beschließen die neue Ausgabe.
Das Stadtarchiv ist auf die Reaktionen der Leser und Leserinnen der neugestalteten traditionsreichen Nordhäuser Nachrichten, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiern werden sehr gespannt und würde sich sehr über Rückmeldungen, Lob oder Kritik freuen, so Theilemann.
Autor: nnz
Cover (Foto: privat)
Nach dem persönlich bedingten Ausscheiden des Verlags Neukirchner wurde der Druck nach einer Ausschreibung für 2012 nunmehr an die Firma Druck und Verlag Iffland vergeben, erklärt Stadtarchivleiter Dr. Wolfram Theilemann. Die Qualität von Papier und farbigen Bilderdruck sei dabei verändert und das Schriftbild gestrafft geworden, was gerade die älteren Leser und Leserinnen begrüßen dürften. Inhaltlich wollen wir in Zukunft mehr auf Berichte von erinnerungskulturellen Veranstaltungen von Museen, Bibliotheken und Archiven hinweisen, so der Stadtarchivar. So solle das Heft künftig in die drei Bereiche "Aus Geschichte und Heimatkunde", "Kulturnachrichten aus Museen, Bibliotheken und Archiven" sowie abschließend "Veranstaltungsankündigungen" gegliedert werden.
Im ersten heimatkundlichen Beitrag schildert Raimar Voigt (Oberasbach) Erinnerungen an seine Kindheit in Nordhausen. Der jüngst pensionierte Stadtarchivar Hans-Jürgen Grönke bietet anschließend einen Jahresrückblick auf 2011 mit einer Auswahl lokal bedeutender Ereignisse, namentlich der Grundsteinlegung zur Kulturbibliothek und das Richtfest der Flohburg. Hans-Karl Steinecke berichtet weiterhin in "Kriegskind 1939-1945" über seine Kinder- und Jugendzeit im Nordhausen jener Jahre.
Der historisch-heimatkundliche Teil schließt mit einem interessanten Beitrag über Dr. Hubert Kiefer, den ersten Landarzt in Salza, aus der Feder von Steffen Iffland an. Dr. Kiefer kam Anfang 1920 als Arzt dorthin und praktizierte bis Ende 1944.
Innerhalb der Kulturnachrichten berichtet Heidelore Kneffel über die Ausstellung "Künstlerinnen und Künstler um Caspar David Friedrich" im Kunsthaus Meyenburg in 2011. Ebenso schreibt sie über die im Januar eröffnete Jubiläumsausstellung "Rudolf Hagelstange – Literatur und Kunst", die noch bis zum 18. März im Kunsthaus Meyenburg besucht werden kann. Wie interessant und spannend ein Besuch im Museum Tabakspeicher im Rahmen der Aktion "Museum bei Nacht" dagegen für Jugendliche sein kann, beschreiben die Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums Marie Scharff und Eva-Messer. Ihr Beitrag wurde im Gästebuch des Museums hinterlassen und verdient auch breitere Aufmerksamkeit.
Stadtarchivar Dr. Theilemann macht schließlich auf den bedeutsamen Urkundenbestand im Stadtarchiv Nordhausen aufmerksam, stellt einige von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden betroffene Signaturen vor, und ruft zu Spenden für diese "Kellerkinder" auf. Ziel ist es, alle Finanzierungsmöglichkeiten auszuschöpfen, damit die gravierend betroffenen Urkunden gereinigt, geglättet und restauriert werden können – eine Aufgabe, die aber langfristig für fast alle dieser wertvollen Originale zu leisten sein wird.
Am 3. März findet erstmals auch in Nordhausen ein "Tag der Archive", veranstaltet vom Verband der Archivarinnen und Archivare Deutschlands, statt, an dem auch Kreisarchiv und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora teilnehmen. Das Leitthema ist in diesem Jahr "Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen". Einen Hinweis dazu, auf die neuen Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek, eine Vorschau auf die 6. Nordthüringer Kulturnacht am 17. März, zum 2. Aktionstag zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai sowie eine Auswahl von Kulturveranstaltungen in der Stadt bis Ende Mai 2012 beschließen die neue Ausgabe.
Das Stadtarchiv ist auf die Reaktionen der Leser und Leserinnen der neugestalteten traditionsreichen Nordhäuser Nachrichten, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiern werden sehr gespannt und würde sich sehr über Rückmeldungen, Lob oder Kritik freuen, so Theilemann.
