Beamte „ruhen“ schon ab 58
Mittwoch, 15. Oktober 2003, 10:26 Uhr
Nordhausen (nnz). In Deutschland wird derzeit über die Zahl "67" diskutiert. Damit ist das Renteneintrittsalter gemeint. Nicht gemeint sein könnten dabei allerdings die Beamten im Freistaat. Die setzen sich etwas eher zur Ruhe.
Anfang 2003 erhielten 1.456 ehemalige Bedienstete von Land und Kommunen oder ihre Hinterbliebenen Versorgungsbezüge. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik begründete sich der Leistungsanspruch bei 1 016 Personen auf eine frühere Tätigkeit beim Land und bei 440 Personen bei den Kommunen. Zu den Leistungsempfängern gehörten 1 158 pensionierte Beamte und Richter. Hinterbliebenenrenten wurden an 165 Witwen bzw. Witwer und 133 Waisen gezahlt.
Im Laufe des Jahres 2002 gingen 227 Bedienstete in den Ruhestand, davon 188 beim Land und 39 bei den Kommunen. 61 Prozent der Neupensionierungen erfolgten durch das Erreichen einer Altersgrenze (Regel-, Antrags-, besondere Altersgrenze), sowie 28 Prozent auf Grund von Dienstunfähigkeit. Das Durchschnittsalter der Neuzugänge an Ruhegehaltsempfängern lag im Jahr 2002 bei 58 Jahren.
Autor: nnzAnfang 2003 erhielten 1.456 ehemalige Bedienstete von Land und Kommunen oder ihre Hinterbliebenen Versorgungsbezüge. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik begründete sich der Leistungsanspruch bei 1 016 Personen auf eine frühere Tätigkeit beim Land und bei 440 Personen bei den Kommunen. Zu den Leistungsempfängern gehörten 1 158 pensionierte Beamte und Richter. Hinterbliebenenrenten wurden an 165 Witwen bzw. Witwer und 133 Waisen gezahlt.
Im Laufe des Jahres 2002 gingen 227 Bedienstete in den Ruhestand, davon 188 beim Land und 39 bei den Kommunen. 61 Prozent der Neupensionierungen erfolgten durch das Erreichen einer Altersgrenze (Regel-, Antrags-, besondere Altersgrenze), sowie 28 Prozent auf Grund von Dienstunfähigkeit. Das Durchschnittsalter der Neuzugänge an Ruhegehaltsempfängern lag im Jahr 2002 bei 58 Jahren.
