Vizemeister - eine Zusammenfassung
Sonntag, 26. Februar 2012, 14:58 Uhr
Na klar – in der Samstag-Nacht waren wir maßlos enttäuscht. Hatte doch nur ein Sieg gefehlt. Alles war so knapp. Doch inzwischen sind wir doch ganz glücklich – sind wir doch immerhin deutscher Vizemeister. Das sagte Abteilungsleiter Boxen des NSV, Mathias Geidel, heute der nnz...
Zum Bild: Vor dem Rathaus hatte am Sonntagmorgen Nordhausenes Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (links) zur Feier und zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Nordhausen geladen.
Am Samstagabend hatten dafür die Nordhäuser auswärts gegen den Boxclub aus dem nordrhein-westfälischen Velbert im Ring gestanden – und 14:10 gegen den Serienmeister verloren.
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hatte am Sonntagmorgen zur Feier vor das Rathaus eingeladen. Dort trugen sich die Sportler ins Goldene Buch der Stadt ein und feierten bei Sekt und Freibier zusammen mit den Fans den Vizemeistertitel.
Die Kräfte zwischen Velbert und uns waren gleich verteilt. Wir hatten also eine pari-pari Chance. Es ist anders gekommen - aus unserer Sicht auch wegen Umständen, die wir nicht zu vertreten haben. Aber die Sache ist nicht zu ändern – und jetzt abgeschlossen. Nächstes Jahr starten wir neu. Hinter uns liegt die erfolgreichste Saison, die der Nordhäuser Boxsport bisher gesehen hat! Das Duell gegen Velbert habe mit einer Niederlage für die Nordhäuser im Bantamgewicht begonnen. Kasi Sopa (Nordhausen) verlor gegen Denis Makarov – den amtierenden Europameister – mit 9:12. Im zweiten -, dem Leichtgewichtskampf, musste sich auch der Nordhäuser Sebastian Günter geschlagen geben, gegen den Jugendwelt und –olympiasieger Arthur Briel.
Weiter ging es im Halbweltergewicht. Wie schon im Hinkampf musste Alexander Fenski für die Nordhäuser aushelfen: Er vertrat den erkrankten David Müller. Der 17-jährige Alex hat seine Sache prima gemacht, musste sich aber geschlagen geben, so Mathias Geidel. Im Weltergewicht dann der erste Nordhäuser Sieg: Balasc Bacskai machte es kurz und zwang seinen Velberter Gegner zur Aufgabe.
Es folgte im Mittelgewicht einer der beiden umstrittenen Kämpfe des Abends: Xhek Paskali (Nordhausen) hatte es mit dem holländischen Militärweltmeister Peter Mullenberg zu tun. Beide kämpften auf Augenhöhe, letztlich gewann Mullenberg. Ein aus Nordhäuser Sicht sehr umstrittenes Urteil, denn sie hatten deutlich mehr Treffer für Paskali gesehen, als letztlich gezählt wurden.
Ebenso knapp endete der darauf folgende Kampf im Halbschwergewicht: Der eher unsauber boxende – weil oft klammernde - Velberter Kämpfer Konstantin Buga gewann, obwohl die Nordhäuser Betreuer ihren Mann vorne gesehen hatten.
Johannn Witt öffnete dann noch einmal mit seinem Kampf für die Nordhäuser die Tür zur Deutschen Meisterschaft mit seinem Sieg im Schwergewicht. Doch für Avdi Aslani reichte es nicht zum Sieg in der Superschwergewichts-Begegnung: Er musste sich gegen den Drittplatzierten der Weltmeisterschaften, Erik Pfeiffer, geschlagen geben.
Autor: nnzZum Bild: Vor dem Rathaus hatte am Sonntagmorgen Nordhausenes Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (links) zur Feier und zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Nordhausen geladen.
Am Samstagabend hatten dafür die Nordhäuser auswärts gegen den Boxclub aus dem nordrhein-westfälischen Velbert im Ring gestanden – und 14:10 gegen den Serienmeister verloren.
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hatte am Sonntagmorgen zur Feier vor das Rathaus eingeladen. Dort trugen sich die Sportler ins Goldene Buch der Stadt ein und feierten bei Sekt und Freibier zusammen mit den Fans den Vizemeistertitel.
Die Kräfte zwischen Velbert und uns waren gleich verteilt. Wir hatten also eine pari-pari Chance. Es ist anders gekommen - aus unserer Sicht auch wegen Umständen, die wir nicht zu vertreten haben. Aber die Sache ist nicht zu ändern – und jetzt abgeschlossen. Nächstes Jahr starten wir neu. Hinter uns liegt die erfolgreichste Saison, die der Nordhäuser Boxsport bisher gesehen hat! Das Duell gegen Velbert habe mit einer Niederlage für die Nordhäuser im Bantamgewicht begonnen. Kasi Sopa (Nordhausen) verlor gegen Denis Makarov – den amtierenden Europameister – mit 9:12. Im zweiten -, dem Leichtgewichtskampf, musste sich auch der Nordhäuser Sebastian Günter geschlagen geben, gegen den Jugendwelt und –olympiasieger Arthur Briel.
Weiter ging es im Halbweltergewicht. Wie schon im Hinkampf musste Alexander Fenski für die Nordhäuser aushelfen: Er vertrat den erkrankten David Müller. Der 17-jährige Alex hat seine Sache prima gemacht, musste sich aber geschlagen geben, so Mathias Geidel. Im Weltergewicht dann der erste Nordhäuser Sieg: Balasc Bacskai machte es kurz und zwang seinen Velberter Gegner zur Aufgabe.
Es folgte im Mittelgewicht einer der beiden umstrittenen Kämpfe des Abends: Xhek Paskali (Nordhausen) hatte es mit dem holländischen Militärweltmeister Peter Mullenberg zu tun. Beide kämpften auf Augenhöhe, letztlich gewann Mullenberg. Ein aus Nordhäuser Sicht sehr umstrittenes Urteil, denn sie hatten deutlich mehr Treffer für Paskali gesehen, als letztlich gezählt wurden.
Ebenso knapp endete der darauf folgende Kampf im Halbschwergewicht: Der eher unsauber boxende – weil oft klammernde - Velberter Kämpfer Konstantin Buga gewann, obwohl die Nordhäuser Betreuer ihren Mann vorne gesehen hatten.
Johannn Witt öffnete dann noch einmal mit seinem Kampf für die Nordhäuser die Tür zur Deutschen Meisterschaft mit seinem Sieg im Schwergewicht. Doch für Avdi Aslani reichte es nicht zum Sieg in der Superschwergewichts-Begegnung: Er musste sich gegen den Drittplatzierten der Weltmeisterschaften, Erik Pfeiffer, geschlagen geben.








