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Sprechen statt verhandeln

Montag, 13. Oktober 2003, 13:12 Uhr
Nordhausen/Ellrich (nnz). Die nnz berichtete Anfang dieses Monats von Bestrebungen Ellrichs, in Zukunft mit Nordhausen enger zusammen zu arbeiten. Im Ellricher Stadtrat traf das allerdings auf wenig Gegenliebe. Trotzdem will Bürgermeister Gerald Schröder weiter mit der Rolandstadt sprechen.


Sein Ziel ist klar abgesteckt: Ellrich und Nordhausen könnten künftig kooperieren. Denn: erste vernünftige Ansätze würde es hierzu schon geben. Diese seien zum Beispiel in der gemeinsamen Arbeit des Tourismusverbandes zu finden. Für Schröder sei wichtig, dass viele erkannt hätten, das nur gemeinsames Handeln die Region nach vorn bringen können. Und was für den Tourismus gelte, das könne doch auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden.

Als Beispiel führte Gerald Schröder im Gespräch mit der nnz die Wirtschaft an. Wenn es in der Goldenen Aue einen oder mehrere Investoren für das geplante Industriegebiet gebe, dann könnten Zulieferer auch von einem fast intakten Gewerbegebiet in Ellrich profitieren. Der Ellricher Bürgermeister wird also in Zukunft zwar nicht weiter mit Nordhausen verhandeln, doch Gespräche lasse er sich nicht verbieten. Und eine „Rote Karte“ lasse sich Schröder als parteiloser Bürgermeister von keiner Partei verpassen. Schließlich handele er im Sinne der Menschen, die ihn gewählt haben.
Autor: nnz

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