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Mittwoch, 22. Februar 2012, 08:25 Uhr
Doch ist nicht alles geklärt in der Kindertagesstätte am Nordhäuser Frauenberg. Die Substanz, die letztlich den Großeinsatz am Freitagnachmittag ausgelöst hatte, ist identifiziert....


Nach Informationen der nnz haben die Messungen und erste Untersuchungen im Landesbetrieb für Arbeitsschutz in Suhl ergeben, dass dort Formaldehyd ausgetreten war, das auch in Lösungsmitteln als Zusatzsstoff verwandt wurde. Es soll sich bei Messungen am Freitag in dem Kellerbereich um das Zehnfache des zulässigen Grenzwertes gehandelt haben. Offiziell wurde das jedoch nicht bestätigt.

Der entsprechende Kellerbereich muss nun in Richtung Hofseite abgedichtet werden. Durch die kleinen Fenster kann entlüftet werden. Fachleute haben jedoch angewiesen, dass der entsprechende Raum zwangsbegast werden muss. Vermutlich wird dazu Ammoniak verwendet, um das Formaldehyd zu neutralisieren. Das wird von einer Spezialfirma ausgeführt. Anschließend muss noch einmal gemessen werden.

Die Experten, mit denen die nnz sprach, machten jedoch deutlich, dass eine aktute Gefahr für die Kinder und Betreuer zu keiner Zeit bestanden habe.
Autor: nnz

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