nnz-Ergebnisdienst: Handball
Sonntag, 19. Februar 2012, 18:11 Uhr
Während bei den E-Jugendlichen die Partie wegen Krankheit von Schlotheimer Handballern abgesagt wurde, spielten die Männer in der Kältekammer von Ronneburg. Bei angenehmen Temperaturen kamen die weiblichen C- Jugend in ihrem Heimspiel zu einem Kantersieg. Hier der Überblick...
David gegen Goliath, so könnte man den 18. Spieltag der Männer Thüringenliga aus Sicht des Nordhäuser SV bezeichnen. Der bisher seiner Form weit hinterher laufende NSV gegen den Absteiger aus mitteldeutschen Liga HSV Ronneburg. Auch wenn es bei den Gastgebern in den letzten Wochen etwas turbulent, aufgrund wirtschaftlicher Fehleinschätzungen, zuging, standen sie vor diesem Spieltag nach Minuspunkten auf Rang drei.
Auch gelang es der Vereinsführung, einige Spieler zu überreden bis zum Saisonende die Mannschaft zu unterstützen. So kehrte auch der torgefährlichste Ronneburger ins Team zurück, Mirko Alexy.
Für den NSV zählten an diesem Abend keine großen Namen, sie kämpften in der Erwärmungsphase mit den klimatischen Verhältnissen in der Halle. INs Spiel fanden sie dann großartig, der HSV zeigte sich irritiert als die Südharzer frei und munter aufspielten. So entwickelte sich in den ersten 30. Spielminuten eine spannende Partie. Keiner der beiden Kontrahenten ließ locker. Der NSV in Abwehr und Angriff mit einer in dieser Saison nicht allzu oft gesehenen Lockerheit. Der Lohn, eine 14:13 Halbzeitführung.
Die zweite Halbzeit stand im Zeichen der Torhüter und ihrer Abwehrreihen. Während die Angreifer in der ersten Halbzeit noch insgesamt 27 Treffer erzielten waren es in der Zweiten nur noch 19. Bis zum 17:17 stand die Begegnung auf des Messer Schneide. Danach nutzte der NSV einige Schwächen im HSV Spiel zur 20:17 Führung. Was danach folgte war eine reine Kraftfrage. Die Gastgeber vermochten den 20:20 Anschlusstreffer zu erzielen und beim 23:21 schickten sie sich an das Zepter endgültig zu übernehmen. Doch die Südharzer kämpften bis in die Schlusssekunden und holten sich in der letzten Spielminute den verdienten Punkt vom Favoriten Ronneburg.
Über den Spielausgang ließ die weibliche Jugend C gegen Hermsdorf von Anfang keine Fragen aufkommen. Bereits Mitte der ersten Halbzeit war die Partie entschieden, die Führung 8:0. Die Mädchen vom Autobahnkreutz hatten den technisch und spielerisch besseren Südharzerinnen nichts entgegen zu setzen. Halbzeit 15:3. Im zweiten Spielabschnitt ließen sie es deutlich ruhiger angehen und die Bank konnte für den Weiteren Meisterschaftsverlauf einiges ausprobieren. Am Ende fegte die NSV Mädchen die Gäste mit 27:13 förmlich aus der Halle. Mit diesem Erfolg festigten die Nordhäuserinnen ihren zweiten Tabellenplatz in Thüringen höchster Liga und bleiben dem Tabellenführer Thüringer HC weiter dicht auf den Fersen.
Nicht so deutlich wie erwartet, aber dennoch mit Abstand gewann der Absteiger aus der Thüringenliga der Damen, die HSG Nordhausen gegen den NSV. Es war der erwartete Favoritensieg im Stadtderby. Zu deutlich die Unterschiede, die Tabellenplatzierungen. Während die NSV Damen die Zielstellung eines Klassenerhaltes hatten, wollte die HSG den sofortigen Wiederaufstieg. Nach einer von beiden Seiten in der ersten Halbzeit gut gespielten Partie lagen die Teams fast noch Kopf an Kopf. Halbzeitstand 11:15 aus Sicht des NSV.
Leider verflachte die Partie in den zweiten 30 Spielminuten Zusehens und bei den NSV schwanden die Kräfte. Trotz des Endstandes von 20:29 enttäuschten die NSV Damen nicht, einzig die schinden Kräfte und die mangelnde Reserve von der Bank warfen sie zurück. Am Erfolg der HSG Damen in die Begegnung gibt es aber keine Abstriche. Sie waren spritziger, schneller und mit viel Reserven auf der Bank.
Frank Ollech
HSV Ronneburg - Nordhäuser SV 23:23
Landesliga Damen
Nordhäuser SV – HSG Nordhausen 20:29
Thüringenliga weibliche Jugend C
Nordhäuser SV – SV Hermsdorf 27:13
Verbandsliga Jugend E
Nordhäuser SV II – Schlotheimer SV Schlotheim abgesagt
Autor: nnzDavid gegen Goliath, so könnte man den 18. Spieltag der Männer Thüringenliga aus Sicht des Nordhäuser SV bezeichnen. Der bisher seiner Form weit hinterher laufende NSV gegen den Absteiger aus mitteldeutschen Liga HSV Ronneburg. Auch wenn es bei den Gastgebern in den letzten Wochen etwas turbulent, aufgrund wirtschaftlicher Fehleinschätzungen, zuging, standen sie vor diesem Spieltag nach Minuspunkten auf Rang drei.
Auch gelang es der Vereinsführung, einige Spieler zu überreden bis zum Saisonende die Mannschaft zu unterstützen. So kehrte auch der torgefährlichste Ronneburger ins Team zurück, Mirko Alexy.
Für den NSV zählten an diesem Abend keine großen Namen, sie kämpften in der Erwärmungsphase mit den klimatischen Verhältnissen in der Halle. INs Spiel fanden sie dann großartig, der HSV zeigte sich irritiert als die Südharzer frei und munter aufspielten. So entwickelte sich in den ersten 30. Spielminuten eine spannende Partie. Keiner der beiden Kontrahenten ließ locker. Der NSV in Abwehr und Angriff mit einer in dieser Saison nicht allzu oft gesehenen Lockerheit. Der Lohn, eine 14:13 Halbzeitführung.
Die zweite Halbzeit stand im Zeichen der Torhüter und ihrer Abwehrreihen. Während die Angreifer in der ersten Halbzeit noch insgesamt 27 Treffer erzielten waren es in der Zweiten nur noch 19. Bis zum 17:17 stand die Begegnung auf des Messer Schneide. Danach nutzte der NSV einige Schwächen im HSV Spiel zur 20:17 Führung. Was danach folgte war eine reine Kraftfrage. Die Gastgeber vermochten den 20:20 Anschlusstreffer zu erzielen und beim 23:21 schickten sie sich an das Zepter endgültig zu übernehmen. Doch die Südharzer kämpften bis in die Schlusssekunden und holten sich in der letzten Spielminute den verdienten Punkt vom Favoriten Ronneburg.
Über den Spielausgang ließ die weibliche Jugend C gegen Hermsdorf von Anfang keine Fragen aufkommen. Bereits Mitte der ersten Halbzeit war die Partie entschieden, die Führung 8:0. Die Mädchen vom Autobahnkreutz hatten den technisch und spielerisch besseren Südharzerinnen nichts entgegen zu setzen. Halbzeit 15:3. Im zweiten Spielabschnitt ließen sie es deutlich ruhiger angehen und die Bank konnte für den Weiteren Meisterschaftsverlauf einiges ausprobieren. Am Ende fegte die NSV Mädchen die Gäste mit 27:13 förmlich aus der Halle. Mit diesem Erfolg festigten die Nordhäuserinnen ihren zweiten Tabellenplatz in Thüringen höchster Liga und bleiben dem Tabellenführer Thüringer HC weiter dicht auf den Fersen.
Nicht so deutlich wie erwartet, aber dennoch mit Abstand gewann der Absteiger aus der Thüringenliga der Damen, die HSG Nordhausen gegen den NSV. Es war der erwartete Favoritensieg im Stadtderby. Zu deutlich die Unterschiede, die Tabellenplatzierungen. Während die NSV Damen die Zielstellung eines Klassenerhaltes hatten, wollte die HSG den sofortigen Wiederaufstieg. Nach einer von beiden Seiten in der ersten Halbzeit gut gespielten Partie lagen die Teams fast noch Kopf an Kopf. Halbzeitstand 11:15 aus Sicht des NSV.
Leider verflachte die Partie in den zweiten 30 Spielminuten Zusehens und bei den NSV schwanden die Kräfte. Trotz des Endstandes von 20:29 enttäuschten die NSV Damen nicht, einzig die schinden Kräfte und die mangelnde Reserve von der Bank warfen sie zurück. Am Erfolg der HSG Damen in die Begegnung gibt es aber keine Abstriche. Sie waren spritziger, schneller und mit viel Reserven auf der Bank.
Frank Ollech
Ergebnisse Wochenende
Thüringenliga MännerHSV Ronneburg - Nordhäuser SV 23:23
Landesliga Damen
Nordhäuser SV – HSG Nordhausen 20:29
Thüringenliga weibliche Jugend C
Nordhäuser SV – SV Hermsdorf 27:13
Verbandsliga Jugend E
Nordhäuser SV II – Schlotheimer SV Schlotheim abgesagt






























