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PDS: „Agenda 2010 – ohne uns“

Sonntag, 12. Oktober 2003, 14:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Vorstand der Nordhäuser PDS beschäftigte sich in der vergangenen Woche nicht nur mit sich selbst und der Partei vor den Landtagswahlen, sondern auch mit der „Agenda 2010“. Die lehnen die Sozialisten glattweg ab.


In diesem Zusammenhang konnte Dorothea Schmidt von der Gewerkschaft ver.di zu einem Gedankenaustausch, herzlich begrüßt werden. Konstruktiv seien Positionen aus den jeweiligen Verantwortungsbereichen ausgetauscht und sich darüber ausgesprochen worden, Aktionen zu unterstützen, welche wirkungsvoll dazu beitragen, die Situation auf dem Arbeitsmarkt, der Gesundheits- und Sozialpolitik, zu entspannen, in dem durch konkrete Konzepte, Veränderungen erreicht werden.

Einig war man sich darüber, der Agenda 2010 in ihrer jetzigen Form die Zustimmung zu verweigern. Sie schaffe weder Arbeitsplätze, noch garantiere sie soziale Sicherheit für Jung und Alt. Übereinstimmung gab es auch darüber, dass Kündigungsschutz und Tarifautonomie unantastbar bleiben. Gemeinsam sprach man sich dafür aus, die Aktionstage am 20. Oktober in den Unternehmen und Städten gegen die Agenda 2010 zu unterstützen.

Darüber hinaus sollen die Menschen im Landkreis durch einen Aufruf mobilisiert werden und an der bundesweiten Demo am 1. November in Berlin teilnehmen, um gegen den Sozialschlag der Agenda 2010 zu demonstrieren.
Autor: nnz

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