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Südharz-Dialoge – Teil 3

Donnerstag, 16. Februar 2012, 13:28 Uhr
Während sich einige Mitbewerber an grünen Stilmitteln orientieren, setzen John Dauert, Landratskandidat, und Christian Darr, OB-Kandidat, ihre Dialogreihe mit den Bürgermeistern im Landkreis Nordhausen fort. Jetzt waren die beiden in zwei Gemeinden zu Gast...


Kandidaten unterwegs (Foto: privat) Kandidaten unterwegs (Foto: privat) Die jetzige Reise führte die jungen Kommunalpolitiker zunächst nach Sollstedt. Dort trafen sie auf den Bürgermeister Claus Adam und zwei seiner MitarbeiterInnen aus der Verwaltung. „Die Gemeinde Sollstedt hat im Bereich des Breitbandausbaues die richtigen Weichenstellungen getroffen und wurde dadurch in die Lage versetzt in den Orten Sollstedt und Wülfingerode Geschwindigkeiten von 16 Mbit/s anbieten zu können“, freut sich Christian Darr nach dem Gespräch.

Das schnelle Internet ist für die Bündnisgrünen ein Kernanliegen auch für den ländlichen Raum. „Zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort gehört heutzutage auch eine schnelle Internetverbindung. Leider wurden hier in den meisten Regionen unseres Landkreises die Zeichen nicht erkannt bzw. die Fördermöglichkeiten nicht ausgeschöpft“, erkennt John Dauert. Mit Interesse wurde auch die Meinung der Bündnisgrünen zur Kreisgebietsreform aufgenommen. „Wir stehen weiterhin zu unseren Aussagen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen neuen Nordkreis in Thüringen zu etablieren und lehnen das bloße Zusammenlegen von Landkreisen ohne Diskurs ab. Für Sollstedt ergeben sich in westlicher Richtung interessante Optionen weitere Ortschaften in die Gemeinde zu integrieren. Dieser Prozesse kann jedoch nur im Dialog erfolgen“, erklären Darr und Dauert. Auch die Schwimmhalle in Sollstedt wurde thematisiert und erfuhr die Unterstützung der grünen Kandidaten.

Kandidaten unterwegs (Foto: privat) Kandidaten unterwegs (Foto: privat) Am Nachmittag trafen sie auf Hans-Jürgen Weidt, dem parteilosen Bürgermeister von Werther. Mit ihm konnten sie über die lokalen Verwaltungen reden. „Die Arbeit der Gemeinde Werther zeugt vom Willen den kommunalen Kostendruck kreativ zu gestalten. Wir begrüßen die Zusammenarbeit der einzelnen Verwaltungen im Landkreis, da hier notwendige Synergien genutzt werden können und so die Pflichtaufgaben erfüllbar bleiben“, sagte Dauert nach dem Gespräch.

Für die Grünen war auch die Diskussion um den Autohof wichtig. „Der Standort des Autohofes nahe Werther ist besser geeignet als die lang diskutierte Variante in Sundhausen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Politik nicht ohne die Menschen funktionieren kann. Herr Weidt hatte vor der Entscheidung die Bürgerinnen und Bürger befragt und so ein deutliches Votum für den Autohof erhalten. Transparenz und BürgerInnenbeteiligung sind die entscheidenden Triebfedern Bündnisgrüner Kommunalpolitik“ erklärte Christian Darr.

Die letzten beiden Dialoge führen Darr und Dauert in der nahen Zukunft mit den beiden Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaften im Landkreis Nordhausen. Danach werden sie ihre Gesprächsrunden auswerten und den nächsten Schritt ihrer Strategie umsetzen, ihr Wahlprogramm vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.
Autor: nnz

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