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Abschalten

Montag, 13. Februar 2012, 15:00 Uhr
Der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Klaus Zeh, macht auf das Abschalten des analogen Satelliten-Fernsehens am 30. April 2012 aufmerksam. Und das soll nichts mit dem derzeitigen Wahlkampf zu tun haben...


„Es sind viele TV-Zuschauer verunsichert. Klarzustellen ist: Für die
Kabelkunden ändert sich nichts. Satelliten-Zuschauer mit analogem
Fernsehempfang müssen allerdings jetzt handeln“, so Zeh. Der CDU-Medienpolitiker warnte davor, mit notwendigen Umstellungen bis zum allerletzten Moment zu warten. „Die Umstellung sollte man jetzt vollziehen, damit es nicht zu möglichen Versorgungsengpässen kommt und damit Installationsbetriebe noch genügend Zeit haben, ihre Arbeit zu erledigen“, sagte Zeh. Bevor die Verbraucher in neue Technik investieren, sollten sie sich umfassend informieren.

So sei nicht jeder Fernsehzuschauer von der Änderung betroffen.
Fernsehzuschauer, die ihr Programm über Kabel, DVB-S, DVB-T oder über das Internet empfangen, können dies mit ihrer derzeitigen Technik weiterhin tun. Wer einen neuen Fernseher besitzt oder kaufen will, habe die Umstellungsprobleme meist auch nicht. Die aktuellen TV-Modelle verfügten teilweise bereits über integrierte Receiver für DVB-T, DVB-C und teilweise auch DVB-S, die
Satellitenvariante.

Zeh weist zudem darauf hin, dass unter Beteiligung der Landesmedienanstalten die Kampagne „klardigital“ ausführlich über notwendige Maßnahmen der betroffenen Verbraucher informiert. TV-Zuschauer, die unsicher sind, ob sie die Programme auf analogem oder digitalem Weg empfangen, sollten den Videotext-Service beispielsweise von ARD oder ZDF nutzen. Auf der Seite 198 erfährt der Zuschauer, ob er sein Signal analog oder digital empfängt und ob er von der Umstellung betroffen sein wird.
Autor: nnz

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