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nnz-Rückspiegel: 10. Oktober 2002

Freitag, 10. Oktober 2003, 06:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Alternative, Startschuß und Brücke weg


Wirklich keine Alternative?
Warum unbedingt ein neue Industriegebiet in der Goldenen Aue? Warum keine Ansiedlung auf bereits vorhandenen Altstandorten? Dr. Horst Kox, geoökologisch arbeitender Wissenschaftler, nannte auf Anfrage als Beispiele für überwiegend ungenutzte Industriebrachen die Gelände „Robotron Sömmerda“, „Wismut“, „Wartburg Automobilwerke Eisenach“ und zum Teil auch „IFA Motorenwerke Nordhausen“. Beispielsweise siedelte die Opel AG ihre neuen Werke nicht in den Eisenacher Industriebrachen sondern auf der grünen Wiese an, Fujitsu Siemens Computers lehnte eine Ansiedlung auf der Robotron-Brache ab.

Als Gründe für die Unmöglichkeit der Ansiedlung des „Industrieparkes Goldene Aue“ auf Industriebrachen führen die Planer vom zuständigen Planungsbüro Meißner & Meißner die folgenden auf. Im Landkreis Nordhausen gibt es keine Industriebrachen, die eine für die Förderung vom Land grundvoraussetzende zusammenhängende Großfläche von 100 ha aufweisen. Weiterhin bilden die Altlasten wie z.B. Öl im Boden auf Industriebrachen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor, da sie immense Sanierungskosten erfordern, bevor eine Vermarktung des Gebietes überhaupt in Frage kommt. Auch entstünden große Mehrkosten durch den erforderlichen Rückbau, da eine völlig saubere und ebene Fläche benötigt wird...ausführlich im nnz-Archiv


Startschuß für drei Tage „Umwelt“
In der Sundhäuser Festhalle sind vor einer Stunde die 7. Umweltfesttage des Landkreises Nordhausen eröffnet worden. In den kommenden Tagen stehen in verschiedenen Orten die vielfältigsten Veranstaltungen auf dem Programm. Heute wurden erst einmal Reden geredet und Preisträger geehrt.

Die diesjährigen Umweltfesttage stehen unter dem Motto „Heimaterleben“ und der Schirmherrschaft von Bärbel Grönegres, der Chefin der Thüringer Tourismus GmbH. Eröffnet wurden sie von Landrat Joachim Claus (CDU).Das Motto in diesem Jahr würde hervorragend zum Jahr des ökologischen Tourismus passen, so Claus. Vor allem soll bewusst gemacht werden, dass für die Menschen aber auch für die Gäste der Region das unmittelbare Umfeld – die Heimat – viele Schätze birgt, die intensiv zu erleben seien. Viele Projekte seien im Landkreis Nordhausen bislang angeschoben worden, viele Vorhaben und Ideen, wie die Zukunftswerkstatt an der Zorge, würden sich auf einem guten Weg befinden.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freute sich denn auch über das große Interesse der Kinder und Jugendlichen an den Umweltfesttagen. Sie mahnte aber auch an, die Natur und ihre Schönheiten für künftige Generationen zu bewahren. Beim Schutz der Natur müssten alle Kräfte gebündelt werden. Schirmherrin Bärbel Grönegres gab zu, dass viele Gäste, aber auch viele Thüringer selbst zu wenig über die Schönheiten des Südharzes und Nordthüringens wissen würden. Das müsse sich ändern. Sie vergaß jedoch zu erwähnen, dass gerade die TTG dazu gefordert ist. Aber vermutlich wird sich das am Nachmittag in einem Vortrag nachholen...ausführlich im nnz-Archiv


Startschuss für Millionen-Projekt
In Nordhausen wird eine alte Brücke verschwinden und eine neue entstehen. In wenigen Tagen beginnt der Abriss der mehr als 70 Jahre alten Zeppelin-Brücke in Nordhausen - und damit der Bau einer neuen Brücke. Das neue Bauwerk soll – so der Plan - bis zum Jahresende 2003 fertig sein. Im Unterschied zur alten Brücke – die aus drei Einzelbauwerken besteht – wird die neue in Richtung Oscar-Cohn-Straße über die vorgelagerten Gleise der Harzer Schmalspurbahn reichen, und für den Fahrzeugverkehr offen sein. Aktuell dürfen nur Fußgänger die Brücke passieren. Auf der Westseite der neuen 7,5 Meter breiten Brücken-Fahrbahn entsteht zugleich ein 2,5 Meter breiter kombinierter Rad-/Gehweg...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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