Konzepte und Konzeptionen
Mittwoch, 08. Oktober 2003, 17:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach diversen anderen Konzeptionen soll in Nordhausen nun eine Kulturkonzeption auf den Weg gebracht werden. Das wurde heute im Hauptausschuß bekannt. Doch diskutiert wurde über ein Kulturthema, das eigentlich überhaupt nichts mit der Konzeption zu tun hat. Und über weitere Konzeptionen...
Soll es in Nordhausen künftig, das heißt nach der Landesgartenschau im Jahr 2004 einen Eigenbetrieb geben, der sich um die Kultur in der Rolandstadt kümmert? Diese Frage wurde durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in den politischen Ring geworfen. Ein Eigenbetrieb solle sich effizienter als bisher um die Kultur kümmern, soll zum Beispiel auch das Management der Kulturhäuser übernehmen. Wer da genau hinhörte, der konnte vernehmen, dass es bereits eine gewisse Einigkeit gebe, zumindest in der Verwaltung. Und große Widersprüche der ersten Art waren von den Mitgliedern des Hauptausschusses nicht zu vernehmen. Und so wurde denn auch von der OB noch eine Diskussion zu diesem Thema vorgeschlagen.
Doch ein wenig ging es am Nachmittag denn auch noch um die Kulturkonzeption, die in der Papierform allen Stadträten möglichst schnell zur Verfügung gestellt werden soll. Im kommenden Stadtrat soll sie zur ersten Lesung vorgestellt, dann in den Fraktionen und Ausschüssen diskutiert und schließlich noch im Dezember per Beschluß unter Dach und Fach bebracht werden. Der Entwurf, der jetzt vorliege, sei das Ergebnis vieler Workshops unter Leitung von Prof. Werner Hartung, einem ausgewiesenen Kulturexperten.
Während der Sitzung wurde auch über eine weitere Konzeption geredet, eine Sportkonzeption. Die gibt es für Nordhausen nämlich noch nicht und so werde es Zeit, eine solche zu erarbeiten. Anhand dieser Konzeption solle künftig das wenige Geld verteilt und es sollen Schwerpunkte gesetzt werden. Zur künftigen Sportkonzeption kam der Hauptausschuß über das Haushaltssicherungskonzept, das in 14 Tagen beschlossen werden soll. Darin seien jetzt Änderungen eingearbeitet und zur Erleichterung sei auch der schon beschlossene Finanzplan als Anlage rausgenommen worden. Dieser hatte in der zurückliegenden Stadtratssitzung für Unruhe, sprich für Unverständnis gesorgt.
Barbara Rinke merkte an, dass man in dem Konzept zur Sicherung der künftigen Haushalte zwar Positionen im Jugend- und Sportbereich fortschreiben könne, doch dann müsse auch die Frage berechtigt sein, woher man das Geld nehme? Überhaupt sei das Engagement des Ausschusses für Soziales, Kultur, Schulen und Sport (SKSS) sehr lobenswert. Umzusetzen seien die Änderungen aber nur bei einer entsprechenden Haushaltssituation.
Autor: nnzSoll es in Nordhausen künftig, das heißt nach der Landesgartenschau im Jahr 2004 einen Eigenbetrieb geben, der sich um die Kultur in der Rolandstadt kümmert? Diese Frage wurde durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in den politischen Ring geworfen. Ein Eigenbetrieb solle sich effizienter als bisher um die Kultur kümmern, soll zum Beispiel auch das Management der Kulturhäuser übernehmen. Wer da genau hinhörte, der konnte vernehmen, dass es bereits eine gewisse Einigkeit gebe, zumindest in der Verwaltung. Und große Widersprüche der ersten Art waren von den Mitgliedern des Hauptausschusses nicht zu vernehmen. Und so wurde denn auch von der OB noch eine Diskussion zu diesem Thema vorgeschlagen.
Doch ein wenig ging es am Nachmittag denn auch noch um die Kulturkonzeption, die in der Papierform allen Stadträten möglichst schnell zur Verfügung gestellt werden soll. Im kommenden Stadtrat soll sie zur ersten Lesung vorgestellt, dann in den Fraktionen und Ausschüssen diskutiert und schließlich noch im Dezember per Beschluß unter Dach und Fach bebracht werden. Der Entwurf, der jetzt vorliege, sei das Ergebnis vieler Workshops unter Leitung von Prof. Werner Hartung, einem ausgewiesenen Kulturexperten.
Während der Sitzung wurde auch über eine weitere Konzeption geredet, eine Sportkonzeption. Die gibt es für Nordhausen nämlich noch nicht und so werde es Zeit, eine solche zu erarbeiten. Anhand dieser Konzeption solle künftig das wenige Geld verteilt und es sollen Schwerpunkte gesetzt werden. Zur künftigen Sportkonzeption kam der Hauptausschuß über das Haushaltssicherungskonzept, das in 14 Tagen beschlossen werden soll. Darin seien jetzt Änderungen eingearbeitet und zur Erleichterung sei auch der schon beschlossene Finanzplan als Anlage rausgenommen worden. Dieser hatte in der zurückliegenden Stadtratssitzung für Unruhe, sprich für Unverständnis gesorgt.
Barbara Rinke merkte an, dass man in dem Konzept zur Sicherung der künftigen Haushalte zwar Positionen im Jugend- und Sportbereich fortschreiben könne, doch dann müsse auch die Frage berechtigt sein, woher man das Geld nehme? Überhaupt sei das Engagement des Ausschusses für Soziales, Kultur, Schulen und Sport (SKSS) sehr lobenswert. Umzusetzen seien die Änderungen aber nur bei einer entsprechenden Haushaltssituation.
