Schaden begrenzen
Mittwoch, 08. Oktober 2003, 13:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Die SPD in Nordhausen und ihr Wahl-Debakel. Heute wird sich der Ortsvorstand damit beschäftigen. Was aber sagen die beiden Kandidaten, die sich vermutlich noch einmal der Wahl-Basis stellen werden? nnz sprach mit Manfred Breitrück und Andreas Wieninger.
Nicht glücklich sei er, der Manfred Breitrück, der knapp vor Andreas Wieninger die Wahl am 25. September für sich entschieden hatte. Trotzdem werde er die Argumentation von Kreiswahlleiter Matthias Jendricke (SPD) nicht außer Acht lassen (siehe nnz von gestern). Noch bis gestern hätte er gestritten, ob nicht ein Aufnahmeantrag bereits für die Mitgliedschaft gereicht hätte, doch letztlich stehe etwas anderes im Gesetz. Ich bin auch weiterhin optimistisch, was den Ausgang einer neuen Wahl angeht. Warum soll die Basis beim zweiten Versuch anders votieren, fragt Breitrück gegenüber der nnz und weiter: Bei so einer Wahl ist immer ein Kandidat enttäuscht und natürlich wird dann genauer hingesehen. Ich werde mich nicht furchtbar beschweren, jetzt geht es darum, den entstandenen Schaden zu begrenzen.
Den will auch der zweite Kandidat und Ortschef Andreas Wieninger in Maßen halten. Das alles sei wirklich nicht schön für das Image der SPD und dabei auch noch kompliziert. So sei zwar der Kreisverband der Einlader zur Wahlversammlung gewesen, doch auch der Ortsvorstand habe sich große Mühe bei deren Vorbereitung gegeben, doch wir sind nun mal keine Vollprofis. Wieninger meint damit auch seinen Kontrahenten Breitrück, der ja ebenfalls im Vorstand agiert.
Heute muß sich also der Ortsvorstand mit der pikanten Angelegenheit beschäftigen. Es sei davon auszugehen, dass es vor den Neuwahlen noch eine Mitgliederversammlung gebe, bei der man der Basis Rede und Antwort stehen müsse. Und genau das wird auch bitter nötig sein, wenn über dem ganzen Wahlprozedere nicht ein bitterer Beigeschmack bleiben sollte. Denn schon jetzt steht fest: Es wird wieder einen Verlierer geben.
Autor: nnzNicht glücklich sei er, der Manfred Breitrück, der knapp vor Andreas Wieninger die Wahl am 25. September für sich entschieden hatte. Trotzdem werde er die Argumentation von Kreiswahlleiter Matthias Jendricke (SPD) nicht außer Acht lassen (siehe nnz von gestern). Noch bis gestern hätte er gestritten, ob nicht ein Aufnahmeantrag bereits für die Mitgliedschaft gereicht hätte, doch letztlich stehe etwas anderes im Gesetz. Ich bin auch weiterhin optimistisch, was den Ausgang einer neuen Wahl angeht. Warum soll die Basis beim zweiten Versuch anders votieren, fragt Breitrück gegenüber der nnz und weiter: Bei so einer Wahl ist immer ein Kandidat enttäuscht und natürlich wird dann genauer hingesehen. Ich werde mich nicht furchtbar beschweren, jetzt geht es darum, den entstandenen Schaden zu begrenzen.
Den will auch der zweite Kandidat und Ortschef Andreas Wieninger in Maßen halten. Das alles sei wirklich nicht schön für das Image der SPD und dabei auch noch kompliziert. So sei zwar der Kreisverband der Einlader zur Wahlversammlung gewesen, doch auch der Ortsvorstand habe sich große Mühe bei deren Vorbereitung gegeben, doch wir sind nun mal keine Vollprofis. Wieninger meint damit auch seinen Kontrahenten Breitrück, der ja ebenfalls im Vorstand agiert.
Heute muß sich also der Ortsvorstand mit der pikanten Angelegenheit beschäftigen. Es sei davon auszugehen, dass es vor den Neuwahlen noch eine Mitgliederversammlung gebe, bei der man der Basis Rede und Antwort stehen müsse. Und genau das wird auch bitter nötig sein, wenn über dem ganzen Wahlprozedere nicht ein bitterer Beigeschmack bleiben sollte. Denn schon jetzt steht fest: Es wird wieder einen Verlierer geben.
