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Schließung nicht hinnehmen

Mittwoch, 08. Oktober 2003, 10:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn es nach dem Willen der Nordhäuser Kreisverwaltung geht, dann soll die Regelschule in Sollstedt aufgegeben werden. Das allerdings wollen die Bündnisgrünen im Landkreis nicht hinnehmen.


Bündnis 90/Die Grünen wendet sich entschieden gegen diese Planungen, die allein aus statistischen Erwägungen entstanden sind. „Die Lehrer und Schüler der Regelschule Sollstedt sind durch überdurchschnittliche Anstrengungen und Leistungen mit dem weltweit diskutierten Thema „Regenerative Energie“ weit über Thüringens Grenzen hinaus bekannt geworden. Zahlreiche Preise belegen die hohe Qualität der schulischen Arbeit. Diese Erfolge sind das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit“, konstatiert Gisela Hartmann vom Kreisvorstand.

Wer dem Irrglauben unterliege, man könne ein solches Projekt an einen anderen beliebigen Standort verlegen, irre nicht nur, sondern zeige, dass die Erkenntnisse der Pisastudie für eine nachhaltige Regionalentwicklung in ihrer ganzen Tragweite von den Entscheidungsträgern in der Region nicht erkannt werden und damit unserem Landkreis großen Schaden zugefügt werde.

Die Bündnisgrünen werden erneut beim Landrat und auch beim Minister Krapp der Thüringer Landesregierung auf diese Fehlentscheidung aufmerksam machen und Vorschläge unterbreiten, wie das vorhandene Schulprojekt ausgebaut werden kann. Die Mitglieder des Kreistages werden von den Bündnisgrünen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Kommunen, Lehrern, Eltern und nicht zuletzt den Schülern aufgefordert, um die Entwicklung für einen attraktiven Schulstandort Nordthüringen zu befördern.
Autor: nnz

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