nnz-Forum: Wahlkampf noch zu ertragen?
Donnerstag, 02. Februar 2012, 19:43 Uhr
Noch ist Zeit bis zum Wahltag, der Wahlkampf hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Die LINKEN, FDP und die Bündnis/Grünen machen zwar schon von sich reden. Die Kandidaten dieser drei Parteien tingeln durch die Lande. Die Einen gehen von Amt zu Amt und die anderen besuchen Sozialprojekte. Dazu ein Statement eines nnz-Lesers...
Zu hören ist von ihnen nicht allzu viel außer dem gewöhnlichen Bla, Bla. Wir würden dieses und jenes ändern, aber wie genau sie das praktizieren wollen, davon ist nichts zu hören. Es heißt immer nur, wir könnten und würden. Bei den Grünen habe ich große Zweifel, dass sich einer ihrer Kandidaten durchsetzen kann. Sie sind in Nordhausen politisch völlig unbekannt. In Bezug auf die FDP kann ich nur vermuten, dass sie ihre Kandidaten nur aufgestellt hat, um dabei zu sein. Wie heißt es, dabei sein ist alles. Die SPD hat meiner Meinung nach die besten Voraussetzungen bei der Besetzung des OB-Posten. Zum Posten des Landrats, ist ihr Kandidat nicht geeignet, aber ich glaube, dass weiß er selber am besten.
Kommen wir zur CDU, die werden es nach der Weinaffäre von ihren Kandidaten Primas nicht so leicht haben, ihn als Landrat unterzubringen. Man versucht zwar das ganze abzuschwächen, mit Sprüchen, wie so ist er nun mal, unser Egon. Man sollte aber bedenken, dass der Wähler das nicht so sieht. Sollte sich ein einfacher Bürger so einen Spruch erlauben, dann schießt man mit Kanonen auf Spatzen, wie es so schön heißt.
Bei Politikern gelten da Sonderregeln. Die dürfen so manches was der Bürger nicht darf. Herr Zeh wirbt mit seinen guten Beziehungen:Er habe gute Kontakte zur LEG, oder der Thüringer Aufbaubank, schließlich war der Mann schon einmal Finanz- und Sozialminister oder Europaminister. Ich frage mich nur, was er bisher mit diesen Beziehungen für Nordhausen gemacht hat. Wurden sie zurückgehalten, um Frau Rinke ins schlechte Licht zu setzen?
Bei der CDU ist ja so einiges schwer im Argen. Erst werfen die Minister das Handtuch (Merz, Koch). Dann mussten einige Minister zurücktreten wegen, na das wissen sie selber (Althaus, Guttenberg und der Ex-Bundespräsident Köhler). Mit dem neuen Bundespräsidenten hat man auch nichts als Ärger. Den Mann kann die Kanzlerin nicht auch noch in die Wüste schicken, da es ihrem eigenen Ansehen schaden würde.
Ich kann ihnen heute schon sagen, egal wer den Thron des OB oder LK besteigen wird. Nach einer gewissen Zeit wird es dann heißen, ja hätte ich gewusst, wie es in Wirklichkeit um den Kreis oder die Stadt steht, wäre ich mit meinen Wahlversprechen vorsichtiger gewesen. Jeder Bürger der sich etwas mit der Nordhäuser Politik beschäftig weiß, dass um den Kreis und die Stadt nicht besonders gut bestellt ist.
Aber was interessiert das die Politiker vor der Wahl. Man spricht es zwar mal kurz an, aber damit ist das Thema auch schon erledigt, da es die Wähler eher abschreckt und er gleich gar nicht zur Wahl geht, weil er sich sagt, wozu wählen, von denen ist doch einer wie der andere. Deshalb wird das Thema Schulden gern verschwiegen, oder nur von denen angesprochen, die keine Chance auf den Posten haben. Die anderen tun so, als sei das ganze nicht so schlimm.
Wir werden das schon wieder in den Griff bekommen. Na ja der Herr Claus wird schon wissen warum er nicht mehr kandidiert. Wenn die Kreistagesmitglieder so weiter machen, benötigen wir in absehbarer Zeit keinen Landrat bzw. Kreistag mehr. Da werden wir von Weimar aus regiert. Ich hoffe nur eins, das es dieses mal einen sauberen Wahlkampf gibt, nicht wie bei der letzten Wahl, als der Rot-Rote-Deal durch die Presse geisterte.
Das Zitat am Ende: Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. -A. Einstein-
Harald Buntfuß, Nordhausen
Zu hören ist von ihnen nicht allzu viel außer dem gewöhnlichen Bla, Bla. Wir würden dieses und jenes ändern, aber wie genau sie das praktizieren wollen, davon ist nichts zu hören. Es heißt immer nur, wir könnten und würden. Bei den Grünen habe ich große Zweifel, dass sich einer ihrer Kandidaten durchsetzen kann. Sie sind in Nordhausen politisch völlig unbekannt. In Bezug auf die FDP kann ich nur vermuten, dass sie ihre Kandidaten nur aufgestellt hat, um dabei zu sein. Wie heißt es, dabei sein ist alles. Die SPD hat meiner Meinung nach die besten Voraussetzungen bei der Besetzung des OB-Posten. Zum Posten des Landrats, ist ihr Kandidat nicht geeignet, aber ich glaube, dass weiß er selber am besten.
Kommen wir zur CDU, die werden es nach der Weinaffäre von ihren Kandidaten Primas nicht so leicht haben, ihn als Landrat unterzubringen. Man versucht zwar das ganze abzuschwächen, mit Sprüchen, wie so ist er nun mal, unser Egon. Man sollte aber bedenken, dass der Wähler das nicht so sieht. Sollte sich ein einfacher Bürger so einen Spruch erlauben, dann schießt man mit Kanonen auf Spatzen, wie es so schön heißt.
Bei Politikern gelten da Sonderregeln. Die dürfen so manches was der Bürger nicht darf. Herr Zeh wirbt mit seinen guten Beziehungen:Er habe gute Kontakte zur LEG, oder der Thüringer Aufbaubank, schließlich war der Mann schon einmal Finanz- und Sozialminister oder Europaminister. Ich frage mich nur, was er bisher mit diesen Beziehungen für Nordhausen gemacht hat. Wurden sie zurückgehalten, um Frau Rinke ins schlechte Licht zu setzen?
Bei der CDU ist ja so einiges schwer im Argen. Erst werfen die Minister das Handtuch (Merz, Koch). Dann mussten einige Minister zurücktreten wegen, na das wissen sie selber (Althaus, Guttenberg und der Ex-Bundespräsident Köhler). Mit dem neuen Bundespräsidenten hat man auch nichts als Ärger. Den Mann kann die Kanzlerin nicht auch noch in die Wüste schicken, da es ihrem eigenen Ansehen schaden würde.
Ich kann ihnen heute schon sagen, egal wer den Thron des OB oder LK besteigen wird. Nach einer gewissen Zeit wird es dann heißen, ja hätte ich gewusst, wie es in Wirklichkeit um den Kreis oder die Stadt steht, wäre ich mit meinen Wahlversprechen vorsichtiger gewesen. Jeder Bürger der sich etwas mit der Nordhäuser Politik beschäftig weiß, dass um den Kreis und die Stadt nicht besonders gut bestellt ist.
Aber was interessiert das die Politiker vor der Wahl. Man spricht es zwar mal kurz an, aber damit ist das Thema auch schon erledigt, da es die Wähler eher abschreckt und er gleich gar nicht zur Wahl geht, weil er sich sagt, wozu wählen, von denen ist doch einer wie der andere. Deshalb wird das Thema Schulden gern verschwiegen, oder nur von denen angesprochen, die keine Chance auf den Posten haben. Die anderen tun so, als sei das ganze nicht so schlimm.
Wir werden das schon wieder in den Griff bekommen. Na ja der Herr Claus wird schon wissen warum er nicht mehr kandidiert. Wenn die Kreistagesmitglieder so weiter machen, benötigen wir in absehbarer Zeit keinen Landrat bzw. Kreistag mehr. Da werden wir von Weimar aus regiert. Ich hoffe nur eins, das es dieses mal einen sauberen Wahlkampf gibt, nicht wie bei der letzten Wahl, als der Rot-Rote-Deal durch die Presse geisterte.
Das Zitat am Ende: Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. -A. Einstein-
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
