Jetzt geht's los – für Dr. Klaus Zeh
Donnerstag, 02. Februar 2012, 13:30 Uhr
Mit dem heutigen Tag will Dr. Klaus Zeh den Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters eröffnen – zumindest gegenüber den Medien in dieser Region. Und er gibt sich wie immer – bescheiden...
Will Netzwerke nutzen - Dr. Klaus Zeh (Foto: nnz)
Die Region, die sei das, was Zeh motiviert habe, hier noch einmal die Herausforderung einer Kandidatur anzunehmen. Interessierte werden sich erinnern, dass er schon einmal - im Jahr 2000 - kandidierte und die Wahl verlor. Nun will er Nordhausen fit machen für das Jahrl 2020. Bis dahin werde sich sowohl die finanzielle Situation extrem verändern, was mit verschlechtern gleichzusetzen ist, auch werden die Anforderungen des demografischen Wandels zu meistern sein. Die Prognosen sind hinlänglich bekannt.
Arbeitsplätze müssen bleiben, möglicherweise neue dazukommen, Rahmenbedingungen schaffen, das gemeinsam Geschaffene bewahren, die sozialen Systeme im Gleichgewicht halten, die gesundheitliche Versorgung der Menschen sichern oder Kunst und Kultur weiterhin auf hohem Niveau anbieten.
Dr. Klaus Zeh will mit seinem Namen und den ihm bekannten Netzwerken landes-, bundes- und Europaweit für Nordhausen arbeiten. Er habe gute Kontakte zur LEG, oder der Thüringer Aufbaubank, schließlich war der Mann schon einmal Finanz- und Sozialminister oder Europaminister. Sein Vorteil sei zudem, dass er nicht "von der Schulbank direkt in die Politik" kam. Er habe Informatik studiert, sei als Student in Dresden Straßenbahn gefahren, habe Kohlen in einem Keller geschippt oder Theaterkulissen geschoben und sei nun, seit drei Wochen, bei Facebook angekommen.
Sollte er nach dem 22. April oder zwei Wochen später Oberbürgermeister sein, dann wolle er die Förderung der Wirtschaft zur Chefsache machen. Das bedeute für ihn, nicht nur große Happen zu betreuen, sondern sich auch um die bestehenden Unternehmen kümmern. Das Industriegebiet sei zwar eine Never-Ending-Story, doch er hoffe, dass diese Geschichte in den kommenden Monaten und Jahren ein erfolgreiches Ende finde.
Erhöhungen sind immer eine missliche Angelegenheit, vor allem bei den Gebühren für die Kinderbetreuung. Da seien im zuständigen Ausschuss einfach die Bemessungsgrenzen von brutto und netto vertauscht worden und niemand habe das gemerkt. Hier gebe es aus seiner Sicht noch weiteren Handlungsbedarf.
Für wichtig und notwendig hält der CDU-Kandidat den weiteren Ausbau der Fachhochschule. Alle Akteure seien dazu gefragt, da dürfe sich auch die regionale Wirtschaft nicht ausnehmen, meint Zeh. Sie müsse Bedarf an gut ausgebildeten jungen Menschen anmelden, müsse diese Potentiale nutzen.
Die Menschen der Region können nicht nur auf die Fachhochschule, sondern zum Beispiel auch auf das Südharz-Krankenhauses mit Recht stolz sein. Der Versuch der kommunalen Gesellschafter Geld aus dem Haus zu ziehen ist geradezu absurd. Dieser Versuch müsse auch dann unterbunden werden, wenn die Mitarbeiter irgendwann nach Tarif bezahlt werden.
Und dann wäre noch die Nordhäuser Altstadt, die immer noch eine große Wunde sei. Es bedürfe jetzt einer Initialzündung, auch im privaten Bereich, allerdings solle hier die Kommune einen ersten Schritt vollziehen.
Letztlich will er der Meister der Bürger sein, will ihnen dienen, was seinem Naturell entspreche. Nach 22 Jahren Landespolitik will er im Kommunalen etwas bewegen, die Erfahrungen, die Verbindungen der vergangenen zwei Jahrzehnte nutzen – für Nordhausen.
Dr. Klaus Zeh gibt zu, dass sich seine Vorstellungen nicht gänzlich unterscheiden von denen der anderen Bewerber. Sicher wollen alle Bewerber nur das Beste für die Stadt, Klaus Zeh will die Menschen mitnehmen, will verbinden und nicht trennen. Er will weiter bescheiden sein, der Slogan Das habe ich gemacht! wird es mit diesem Manne garantiert nicht geben.
Und wie soll der Landkreis Nordhausen irgendwann einmal aussehen? Das vermag er nicht zu sagen, weil der Blick in die Glaskugel nicht sein Ding ist. Nur eines soll gesetzt gelten: Nordhausen wird Kreisstadt mit ihm bleiben.
Autor: nnz
Will Netzwerke nutzen - Dr. Klaus Zeh (Foto: nnz)
Die Region, die sei das, was Zeh motiviert habe, hier noch einmal die Herausforderung einer Kandidatur anzunehmen. Interessierte werden sich erinnern, dass er schon einmal - im Jahr 2000 - kandidierte und die Wahl verlor. Nun will er Nordhausen fit machen für das Jahrl 2020. Bis dahin werde sich sowohl die finanzielle Situation extrem verändern, was mit verschlechtern gleichzusetzen ist, auch werden die Anforderungen des demografischen Wandels zu meistern sein. Die Prognosen sind hinlänglich bekannt.Arbeitsplätze müssen bleiben, möglicherweise neue dazukommen, Rahmenbedingungen schaffen, das gemeinsam Geschaffene bewahren, die sozialen Systeme im Gleichgewicht halten, die gesundheitliche Versorgung der Menschen sichern oder Kunst und Kultur weiterhin auf hohem Niveau anbieten.
Dr. Klaus Zeh will mit seinem Namen und den ihm bekannten Netzwerken landes-, bundes- und Europaweit für Nordhausen arbeiten. Er habe gute Kontakte zur LEG, oder der Thüringer Aufbaubank, schließlich war der Mann schon einmal Finanz- und Sozialminister oder Europaminister. Sein Vorteil sei zudem, dass er nicht "von der Schulbank direkt in die Politik" kam. Er habe Informatik studiert, sei als Student in Dresden Straßenbahn gefahren, habe Kohlen in einem Keller geschippt oder Theaterkulissen geschoben und sei nun, seit drei Wochen, bei Facebook angekommen.
Sollte er nach dem 22. April oder zwei Wochen später Oberbürgermeister sein, dann wolle er die Förderung der Wirtschaft zur Chefsache machen. Das bedeute für ihn, nicht nur große Happen zu betreuen, sondern sich auch um die bestehenden Unternehmen kümmern. Das Industriegebiet sei zwar eine Never-Ending-Story, doch er hoffe, dass diese Geschichte in den kommenden Monaten und Jahren ein erfolgreiches Ende finde.
Erhöhungen sind immer eine missliche Angelegenheit, vor allem bei den Gebühren für die Kinderbetreuung. Da seien im zuständigen Ausschuss einfach die Bemessungsgrenzen von brutto und netto vertauscht worden und niemand habe das gemerkt. Hier gebe es aus seiner Sicht noch weiteren Handlungsbedarf.
Für wichtig und notwendig hält der CDU-Kandidat den weiteren Ausbau der Fachhochschule. Alle Akteure seien dazu gefragt, da dürfe sich auch die regionale Wirtschaft nicht ausnehmen, meint Zeh. Sie müsse Bedarf an gut ausgebildeten jungen Menschen anmelden, müsse diese Potentiale nutzen.
Die Menschen der Region können nicht nur auf die Fachhochschule, sondern zum Beispiel auch auf das Südharz-Krankenhauses mit Recht stolz sein. Der Versuch der kommunalen Gesellschafter Geld aus dem Haus zu ziehen ist geradezu absurd. Dieser Versuch müsse auch dann unterbunden werden, wenn die Mitarbeiter irgendwann nach Tarif bezahlt werden.
Und dann wäre noch die Nordhäuser Altstadt, die immer noch eine große Wunde sei. Es bedürfe jetzt einer Initialzündung, auch im privaten Bereich, allerdings solle hier die Kommune einen ersten Schritt vollziehen.
Letztlich will er der Meister der Bürger sein, will ihnen dienen, was seinem Naturell entspreche. Nach 22 Jahren Landespolitik will er im Kommunalen etwas bewegen, die Erfahrungen, die Verbindungen der vergangenen zwei Jahrzehnte nutzen – für Nordhausen.
Dr. Klaus Zeh gibt zu, dass sich seine Vorstellungen nicht gänzlich unterscheiden von denen der anderen Bewerber. Sicher wollen alle Bewerber nur das Beste für die Stadt, Klaus Zeh will die Menschen mitnehmen, will verbinden und nicht trennen. Er will weiter bescheiden sein, der Slogan Das habe ich gemacht! wird es mit diesem Manne garantiert nicht geben.
Und wie soll der Landkreis Nordhausen irgendwann einmal aussehen? Das vermag er nicht zu sagen, weil der Blick in die Glaskugel nicht sein Ding ist. Nur eines soll gesetzt gelten: Nordhausen wird Kreisstadt mit ihm bleiben.
