Die Königsdisziplin
Dienstag, 31. Januar 2012, 18:00 Uhr
Sie ist nicht nur im Bundestag die Königsdsziplin – die Beratung und schließlich auch die Beschlussfassung zum Haushalt. Warum soll das im Nordhäuser Kreistag denn anders sein?
Und natürlich ist die Verwaltung bei der Vorbereitung auf Schwierigkeiten gestoßen. Im Klartext: Kann man einem nackten Mann in die Taschen fassen? Was im wahren Leben nicht möglich ist, könnte per Politik durchaus machbar sein. Man fasst einfach den Kommunen in die Taschen – per Kreis- und Schulumlage, die zusammen in diesem Jahr auf fast 37 Millionen Euro belaufen, macht für die Stadt Nordhausen rund 14 Millionen Euro, da die ja Träger der Grund- und Regelschulen ist.
Jutta Krauth (SPD), die wie immer in das Zahlenwerk einführte, verwies darauf, dass die Kreisumlage um rund 1,6 Millionen Euro erhöht werden müsse, da zum Beispiel die Steuerkraft der Kommunen gestiegen sei, nämlich um fast 400.000 Euro.
Bei den Ausgaben steht der soziale Bereich ganz oben auf der Agenda, allein für die Sozialhilfe müssen in diesem Jahr rund 2,3 Millionen Euro mehr ausgezahlt werden. Fast alle Unterpositionen des Sozialen sind weiter gestiegen.
Ob das alles so funktioniert, das hängt ab von einer Bedarfszuweisung des Landes Thüringen und von der Genehmigung der Tilgungsaussetzung von Krediten. Also am seidenen Faden, vom Gutwillen anderer Behörden.
Wie im vergangenen Jahr erwartet der Vorsitzende des Finanzausschusses, Jürgen Hohberg (pl), nur konstruktive Vorschläge, wie die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgabe zu minimieren sind. Bis zum 6. März werden Vorschläge aus den Fraktionen erwartet. Ein wenig träumen durfte Hohberg denn auch noch. Sein Traum: Die Kreisumlage nicht zu erhöhen, sondern sie zu senken. Schön, wenn man Träume hat...
Autor: nnzUnd natürlich ist die Verwaltung bei der Vorbereitung auf Schwierigkeiten gestoßen. Im Klartext: Kann man einem nackten Mann in die Taschen fassen? Was im wahren Leben nicht möglich ist, könnte per Politik durchaus machbar sein. Man fasst einfach den Kommunen in die Taschen – per Kreis- und Schulumlage, die zusammen in diesem Jahr auf fast 37 Millionen Euro belaufen, macht für die Stadt Nordhausen rund 14 Millionen Euro, da die ja Träger der Grund- und Regelschulen ist.
Jutta Krauth (SPD), die wie immer in das Zahlenwerk einführte, verwies darauf, dass die Kreisumlage um rund 1,6 Millionen Euro erhöht werden müsse, da zum Beispiel die Steuerkraft der Kommunen gestiegen sei, nämlich um fast 400.000 Euro.
Bei den Ausgaben steht der soziale Bereich ganz oben auf der Agenda, allein für die Sozialhilfe müssen in diesem Jahr rund 2,3 Millionen Euro mehr ausgezahlt werden. Fast alle Unterpositionen des Sozialen sind weiter gestiegen.
Ob das alles so funktioniert, das hängt ab von einer Bedarfszuweisung des Landes Thüringen und von der Genehmigung der Tilgungsaussetzung von Krediten. Also am seidenen Faden, vom Gutwillen anderer Behörden.
Wie im vergangenen Jahr erwartet der Vorsitzende des Finanzausschusses, Jürgen Hohberg (pl), nur konstruktive Vorschläge, wie die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgabe zu minimieren sind. Bis zum 6. März werden Vorschläge aus den Fraktionen erwartet. Ein wenig träumen durfte Hohberg denn auch noch. Sein Traum: Die Kreisumlage nicht zu erhöhen, sondern sie zu senken. Schön, wenn man Träume hat...
