nnz/kn-Forum: Wulff - Unendliche Geschichte
Dienstag, 31. Januar 2012, 06:46 Uhr
Während die Kommandos der Medien weiter die Spur der letzten politisch tätigen Jahre des gegenwärtig umstrittenen Bundespräsidenten Wulff verfolgen, hatte dieser eine besonders gute Idee und verabschiedete sich mit seiner kleinen Familie, sicherlich nach Tipps seines dort auch angetroffenen Parteifreundes D. Althaus, in das stille Thüringer Örtchen Friedrichshöhe, das am Rennsteig in der Nähe von Masserberg liegt. Dazu eine Beobachtung von nnz-Leser Hans-Ullrich Klemm...
Es ist anzunehmen, dass er sein Zimmer in der Pension Arnika, die vom tiefen Schnee gerade eingebettet ist, auch selbst bezahlt. Pro Person kostet ein Tag, incl. Frühstück, bis 47 Euro. Es müsste doch zu machen sein.
Während er sich ein paar Tage der Ruhe am Rennsteig gönnt, wo sich Mensch und Natur gemeinsam wohlfühlen, hat in der Zwischenzeit bekanntlich doch die Staatsanwaltschaft zugeschlagen, indem sie nach Gerichtsbeschluss (wie immer er auch zustande kam) die Räumlichkeiten des ehemaligen engsten Mitarbeiters von BP Wulff, Glaeseker, im Bundespräsidialamt näher untersuchen ließ und das auch bei dem bekannten Veranstaltungs-Organisator (auch Event-Manager und Party-Löwe genannt) tat.
Gegen beide Personen wird wegen Anfangsverdacht der Bestechung ermittelt. Ihr Enthüllungsredakteur Tillack scheint eine der Triebfedern gewesen zu sein, die bereits zur plötzlichen Entlassung in der Weihnachtszeit des engsten Vertrauten von Wulff führten.
Als Neuestes wurde in Erfahrung gebracht, dass der schon bekannte Geerkens Mandant und Vermieter einer Kanzlei gewesen ist, wo auch Wulff bis 1994 (!) angestellt war und der Briefkopf noch danach mit seinem Namen versehen wurde. Weitere Enthüllungen dieser Art werden mit Sicherheit folgen….
Was sich aber ein Großteil der Bürger unseres Staates derzeit durch zum Teil völlig deplatzierte und unbedachte Äußerungen gegen die ranghöchste Person leistet, ist regelrecht beschämend! Hinzukommt, dass sie von mehr oder weniger unbedachten Handlungen keinerlei Betroffene sind und nur nachplappern, was die verschiedene Medienlandschaft in einer Art Treibjagd und Sucht aus der Vergangenheit an Ungereimtheiten an der Arbeit des früheren Ministers hervorkramt und damit förmlich eine Buchhalterrolle übernimmt. Das passiert leider Tag für Tag, seit bereits über sechs Wochen, als der erste Printjäger auf die Idee kam nachzuforschen, was Herr Wulff vor Jahren eventuell falsch gemacht haben könnte.
Das Thema Rettungsschirm und die damit verbundene Existenz war wohl zu langweilig geworden, obwohl es uns mit Sicherheit bald wieder einholen wird und noch intensiver, als bisher!
Eine Art Stimmungswegweiser bieten gegenwärtig die vielseitigsten Talkrunden zum scheinbar einzigsten Thema Wulff mit unterschiedlichstem Niveau der eingeladenen oder sich selbst angebotenen Gäste. Da diese einzeln bei verschiedenen Sendern vorwiegend als Selbstdarsteller heute hier und morgen dort auftreten, wie in einem eigenen Bühnenprogramm, wird es erst spannend, wenn mal unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen.
Nicht ganz so gut klappte es zum Beispiel bei der letzten Anne Will- Sendung. Dort gab der Gast, Altbundespräsident von Weizsäcker, den Ton an, ohne zu dem (heimlichen) Hauptthema Wulff etwas zu sagen. Die Moderatorin hatte nicht ihren besten Tag erwischt…
Als Ersatz kamen etwas hilflose Ansätze der anderen sehr unterschiedlichen Gäste, die allerdings eher ihre Geschichtskenntnisse präsentierten und dabei manchmal in`s Fettnäpfchen traten.
Schon in der Schule lernten wir, möglichst keine Vorbilder zu haben, weil diese auch schlechte Eigenschaften hatten. So war es ganz angenehm , dass an diesem Abend ausnahmsweise mal die Gesprächspartner nicht anzweifelten, ob König Friedrich der II. die Speisen, Getränke und Übernachtungen während seiner Urlaube auch selbst bezahlt hat und ob es berechtigt war, immer auf den richtigen Plätzen in seinen Pferdekutschen gesessen zu haben.
Der als schlau geltende Jauch hat kürzlich ein bemerkenswertes Umfrageergebnis zur Einschätzung des Herrn Wulff in seiner Sendung bekannt gegeben und dabei nicht nur mich zum Nachdenken veranlasst: ein Drittel unserer Bevölkerung halten ihn für glaubwürdig, 26 % für ehrlich und 66 % für sympathisch! Der Rechenmeister Adam Ries würde sich im Grab rumdrehen...
Wenn aber das Ausüben des so wichtigen Amtes für ihn eher zur Qual wird, sollten Ausgewählte der Damen Nina Hagen, Desiree Nick, Prof. Höhler oder die Herren Henkel, Spreng, Kocks, Jörges, Tillack, Leyendecker, Friedmann und zur Untermalung noch Richling zu einer Runde eingeladen werden. Dann wird die Sendung ein Selbstläufer, weil sich ein Großteil dieser Gäste in gewohnter Form erst einmal selbst darstellen wird, um dann mit evtl. weiteren gezielten Enthüllungen aus der Kindheit des derzeitigen Herrn BP W. aufzuwarten…Dann wäre das Ziel erreicht, ohne zu merken, dass wir als Land bei einem erneuten vorzeitigen Wechsel des Amtsinhabers dann die eigentlichen Verlierer sind!
Durch das Versprechen, auf einen immer größer werdenden und fast unendlichen Fragenkatalog zum Kredit, Nord-Süd –Dialog, zur Marmelade-Einladung , Sitztausch während der Flüge, Nachforschen, ob er nach seiner Rede zum Tod des Fußballers Enke auch danach sein Essen selbst bezahlt hat usw. über seine Rechtsanwaltskanzlei antworten zu wollen, hat sich Herr Wulff leider auf das Glatteis begeben. Das dürfte wohl sein größter Fehler gewesen sein! So leid mir das als Bürger tut, er ist damit fast zum Anpinkeln freigegeben worden, schrecklich!!! Seine ihn beratenden Rechtsanwälte hätten übrigens genug zu tun, die weit unter der Gürtellinie geäußerten Beleidigungen strafrechtlich zu verfolgen, als auf immer wiederholende oftmals ätzende Fragen der verschiedensten Medienvertreter zu antworten.
Jeder wird das feststellen können, wer in diesen Fragenkomplex einmal hineinschaut, wie ich es getan habe.
Wenn ansatzweise Verdachtsmomente eines Betruges erst nach Jahren festgestellt werden, sollten sich entsprechende sensationssüchtige Redakteure über ihren jeweiligen Auftraggeber nicht zuerst an die Bürger, sondern in stiller Form an die Staatsanwaltschaften wenden und über deren Entscheidungen danach berichten. Wie im Fall Glaeseker, (ehemalige rechte Hand von W.), griff die entsprechende Behörde nach eigenen Angaben nicht selbst ein, sondern erst, als verschiedene Geschichten aus tiefster Vergangenheit an das Tageslicht durch Veröffentlichungen kamen. Das ist doch verkehrte Welt!
Was ich bisher vermisst habe, ist das öffentliche Auftreten des Erfinders und Zeitzeugen der "Affäre W.", der auch noch Eigentümers des wohl gegenwärtig bekanntesten Anrufbeantworters im Land ist. Warum delegiert der Chefredakteur der buchstabenarmen Zeitung, Herr Diekmann, immer nur seine Stellvertreter zu den Diskussionsbrennpunkten und weshalb taktiert er aus dem Hintergrund mit der Salamitaktik, die dem Herrn Wulff ständig vorgeworfen wird?
Auf der anderen Seite hat unser Staatsschutz über zehn Jahre im Dunkeln getappt, als bekannt wurde, dass Personen der Zwickauer Zelle ihre Mordspur durch unser Land unbemerkt ziehen konnten, ehe sich zwei Mitglieder in einem Wohnwagen gegenseitig erschossen haben und ich dabei rein zufällig den lange in der Luft kreisenden Polizeihubschrauber aus einer Entfernung von rund 500 Metern von meinem Haus entfernt beobachten konnte…..
Hans-Ullrich Klemm, Eisenach
Es ist anzunehmen, dass er sein Zimmer in der Pension Arnika, die vom tiefen Schnee gerade eingebettet ist, auch selbst bezahlt. Pro Person kostet ein Tag, incl. Frühstück, bis 47 Euro. Es müsste doch zu machen sein.
Während er sich ein paar Tage der Ruhe am Rennsteig gönnt, wo sich Mensch und Natur gemeinsam wohlfühlen, hat in der Zwischenzeit bekanntlich doch die Staatsanwaltschaft zugeschlagen, indem sie nach Gerichtsbeschluss (wie immer er auch zustande kam) die Räumlichkeiten des ehemaligen engsten Mitarbeiters von BP Wulff, Glaeseker, im Bundespräsidialamt näher untersuchen ließ und das auch bei dem bekannten Veranstaltungs-Organisator (auch Event-Manager und Party-Löwe genannt) tat.
Gegen beide Personen wird wegen Anfangsverdacht der Bestechung ermittelt. Ihr Enthüllungsredakteur Tillack scheint eine der Triebfedern gewesen zu sein, die bereits zur plötzlichen Entlassung in der Weihnachtszeit des engsten Vertrauten von Wulff führten.
Als Neuestes wurde in Erfahrung gebracht, dass der schon bekannte Geerkens Mandant und Vermieter einer Kanzlei gewesen ist, wo auch Wulff bis 1994 (!) angestellt war und der Briefkopf noch danach mit seinem Namen versehen wurde. Weitere Enthüllungen dieser Art werden mit Sicherheit folgen….
Was sich aber ein Großteil der Bürger unseres Staates derzeit durch zum Teil völlig deplatzierte und unbedachte Äußerungen gegen die ranghöchste Person leistet, ist regelrecht beschämend! Hinzukommt, dass sie von mehr oder weniger unbedachten Handlungen keinerlei Betroffene sind und nur nachplappern, was die verschiedene Medienlandschaft in einer Art Treibjagd und Sucht aus der Vergangenheit an Ungereimtheiten an der Arbeit des früheren Ministers hervorkramt und damit förmlich eine Buchhalterrolle übernimmt. Das passiert leider Tag für Tag, seit bereits über sechs Wochen, als der erste Printjäger auf die Idee kam nachzuforschen, was Herr Wulff vor Jahren eventuell falsch gemacht haben könnte.
Das Thema Rettungsschirm und die damit verbundene Existenz war wohl zu langweilig geworden, obwohl es uns mit Sicherheit bald wieder einholen wird und noch intensiver, als bisher!
Eine Art Stimmungswegweiser bieten gegenwärtig die vielseitigsten Talkrunden zum scheinbar einzigsten Thema Wulff mit unterschiedlichstem Niveau der eingeladenen oder sich selbst angebotenen Gäste. Da diese einzeln bei verschiedenen Sendern vorwiegend als Selbstdarsteller heute hier und morgen dort auftreten, wie in einem eigenen Bühnenprogramm, wird es erst spannend, wenn mal unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen.
Nicht ganz so gut klappte es zum Beispiel bei der letzten Anne Will- Sendung. Dort gab der Gast, Altbundespräsident von Weizsäcker, den Ton an, ohne zu dem (heimlichen) Hauptthema Wulff etwas zu sagen. Die Moderatorin hatte nicht ihren besten Tag erwischt…
Als Ersatz kamen etwas hilflose Ansätze der anderen sehr unterschiedlichen Gäste, die allerdings eher ihre Geschichtskenntnisse präsentierten und dabei manchmal in`s Fettnäpfchen traten.
Schon in der Schule lernten wir, möglichst keine Vorbilder zu haben, weil diese auch schlechte Eigenschaften hatten. So war es ganz angenehm , dass an diesem Abend ausnahmsweise mal die Gesprächspartner nicht anzweifelten, ob König Friedrich der II. die Speisen, Getränke und Übernachtungen während seiner Urlaube auch selbst bezahlt hat und ob es berechtigt war, immer auf den richtigen Plätzen in seinen Pferdekutschen gesessen zu haben.
Der als schlau geltende Jauch hat kürzlich ein bemerkenswertes Umfrageergebnis zur Einschätzung des Herrn Wulff in seiner Sendung bekannt gegeben und dabei nicht nur mich zum Nachdenken veranlasst: ein Drittel unserer Bevölkerung halten ihn für glaubwürdig, 26 % für ehrlich und 66 % für sympathisch! Der Rechenmeister Adam Ries würde sich im Grab rumdrehen...
Wenn aber das Ausüben des so wichtigen Amtes für ihn eher zur Qual wird, sollten Ausgewählte der Damen Nina Hagen, Desiree Nick, Prof. Höhler oder die Herren Henkel, Spreng, Kocks, Jörges, Tillack, Leyendecker, Friedmann und zur Untermalung noch Richling zu einer Runde eingeladen werden. Dann wird die Sendung ein Selbstläufer, weil sich ein Großteil dieser Gäste in gewohnter Form erst einmal selbst darstellen wird, um dann mit evtl. weiteren gezielten Enthüllungen aus der Kindheit des derzeitigen Herrn BP W. aufzuwarten…Dann wäre das Ziel erreicht, ohne zu merken, dass wir als Land bei einem erneuten vorzeitigen Wechsel des Amtsinhabers dann die eigentlichen Verlierer sind!
Durch das Versprechen, auf einen immer größer werdenden und fast unendlichen Fragenkatalog zum Kredit, Nord-Süd –Dialog, zur Marmelade-Einladung , Sitztausch während der Flüge, Nachforschen, ob er nach seiner Rede zum Tod des Fußballers Enke auch danach sein Essen selbst bezahlt hat usw. über seine Rechtsanwaltskanzlei antworten zu wollen, hat sich Herr Wulff leider auf das Glatteis begeben. Das dürfte wohl sein größter Fehler gewesen sein! So leid mir das als Bürger tut, er ist damit fast zum Anpinkeln freigegeben worden, schrecklich!!! Seine ihn beratenden Rechtsanwälte hätten übrigens genug zu tun, die weit unter der Gürtellinie geäußerten Beleidigungen strafrechtlich zu verfolgen, als auf immer wiederholende oftmals ätzende Fragen der verschiedensten Medienvertreter zu antworten.
Jeder wird das feststellen können, wer in diesen Fragenkomplex einmal hineinschaut, wie ich es getan habe.
Wenn ansatzweise Verdachtsmomente eines Betruges erst nach Jahren festgestellt werden, sollten sich entsprechende sensationssüchtige Redakteure über ihren jeweiligen Auftraggeber nicht zuerst an die Bürger, sondern in stiller Form an die Staatsanwaltschaften wenden und über deren Entscheidungen danach berichten. Wie im Fall Glaeseker, (ehemalige rechte Hand von W.), griff die entsprechende Behörde nach eigenen Angaben nicht selbst ein, sondern erst, als verschiedene Geschichten aus tiefster Vergangenheit an das Tageslicht durch Veröffentlichungen kamen. Das ist doch verkehrte Welt!
Was ich bisher vermisst habe, ist das öffentliche Auftreten des Erfinders und Zeitzeugen der "Affäre W.", der auch noch Eigentümers des wohl gegenwärtig bekanntesten Anrufbeantworters im Land ist. Warum delegiert der Chefredakteur der buchstabenarmen Zeitung, Herr Diekmann, immer nur seine Stellvertreter zu den Diskussionsbrennpunkten und weshalb taktiert er aus dem Hintergrund mit der Salamitaktik, die dem Herrn Wulff ständig vorgeworfen wird?
Auf der anderen Seite hat unser Staatsschutz über zehn Jahre im Dunkeln getappt, als bekannt wurde, dass Personen der Zwickauer Zelle ihre Mordspur durch unser Land unbemerkt ziehen konnten, ehe sich zwei Mitglieder in einem Wohnwagen gegenseitig erschossen haben und ich dabei rein zufällig den lange in der Luft kreisenden Polizeihubschrauber aus einer Entfernung von rund 500 Metern von meinem Haus entfernt beobachten konnte…..
Hans-Ullrich Klemm, Eisenach
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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